Der Wietpas bröckelt!

Bild unter CC-Lizenz. Urheber: Markus Ortner

 

Auch wenn die momentanen Umfragewerte nicht ganz so optimal für die Wietpasablehnenden Parteien sind, gibt es dennoch Einiges, was uns optimistisch stimmen sollte. Nicht nur, dass mit Onno Hoes, Maastrichts Bürgermeister, sich der bis dato größte Verfechter vom Wietpas abgewendet hat (ich berichtete) jetzt soll laut Nol van Schaik (Coffeeshopbetreiber in Haarlem, Autor bei coffeeshopnieuws und Mitinitiator der Cannabus-Tour) auch noch die 2000-Mitglieder-Grenze gefallen sein! Dies teilte er gestern Abend auf seinem Facebook-Profil mit. Ich konnte allerdings bisher noch keine Belege dafür finden. Zwar haben die Bürgermeister von Eindhoven, Helmond und Breda nochmals bekundet, dass sie am Wietpas festhalten, jedoch ist schon deutlich zu spüren, dass der Quatsch immer mehr ehemalige Unterstützer verliert.

Aber Touristen sind immer noch nicht willkommen, doch die Coffeeshopunternehmer werden auf weiterhin auch für uns kämpfen!

Es ist also wieder ein bisschen mehr Optimismus angesagt!

Um es mit den Worten von Nol van Schaik zu sagen (freie Übersetzung): “Bye, Wietpas, frag nach Euthanasie, die ist in Holland erlaubt!”

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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