Enschede hat Angst vor dem Wietpas

Bild unter CC-Lizenz. Urheber: Evertjan Hannivoort

Es gibt mal Nachrichten aus “meiner” Stadt: Enschede. Der Bürgermeister Peter den Oudsten (PvdA) ist bekennender Gegner des Wietpas. Er befürchtet nicht nur, dass durch die Einführung des Wietpas mindestens 5 der 10 Coffeeshops schliessen müssten, er weiß auch, dass die Nachfrage trotzdem gleich bliebe (eigentlich logisch, trotzdem scheinen das nicht viele Politiker zu schnallen…). Konsequenz: Ein Anstieg des Strassenhandels mit den bekannten Nebenwirkungen.

Seine Ansätze sind eher eine strickte Alterskontrolle, Kontolle der Cannabisqualität (kifft der gute Mann vielleicht selbst? ;-)) und eine generelle Kontrolle des Drogenhandels unter anderem durch Abschaffung der Backdoor-Problematik.

Mehr von solchen weitsichtigen Politikern!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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