Cannabis Social Club in Utrecht?

In Utrecht wird weiter fleißig über die potentiellen Auswirkungen nach einer Einführung des Wietpas am 01.Januar diskutiert. Dass die Stadt den Wietpas ablehnt wissen wir bereits. Auch die dann durchgesetze Mindestentfernung bedrohe die Coffeeshops der Stadt. So seien 7 der 13 Coffeeshops direkt von einer Schliessung bedroht, alle anderen müssten generell mit den Einschränkungen durch den Wietpas kämpfen.

Jetzt steht der Vorschlag im Raum, sich beim belgischen Modell zu bedienen und einen CSC (Cannabis Social Club) einzuführen. Dabei sollen in einem Clubeigenen “Gärtnerei” 5 Pflanzen pro Clubmitglied gepflanzt werden und an die Clubmitglieder verkauft werden. So gäbe es einen legitimierten Anbau und einen legitimierten Verkauf.

Meiner Meinung nach ist es aber nicht weiter als ein erweiterter Wietpas, denn es wäre ja immer noch eine Registrierung von Nöten. Schön aber, dass man sich der Backrohr-Problematik annimmt. So aber nicht!

Danke an Marcel für die Übersetzungshilfe.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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