Coffeeshops im Wallen-Viertel werden doch geschlossen

Na was denn nun?

Vor einige Zeit musste ich berichten, dass ein Großteil der Coffeeshops im “Wallen-Viertel”, also dem Stadtteil mit den vielen roten Lampen an den Hauswänden und den Frauen im Schaufenster, ein großteil der Coffeeshops schliessen sollen. Später dann ruderte Amsterdam zurück und es hiess, dass die Shops vorerst doch bleiben können.

Jetzt sieht das Ganze wieder anders aus: Laut nu.nl sollen die ersten Shops bereits im nächsten Jahr, weitere dann bis 2015 aus dem Sündenviertel verschwinden. Die Rede ist von 26 Läden. Dies ist zwar ein wenig besser als die ursprüngliche geplanten 42, dem einzelnen Betreibern und deren Angestellten bringt das aber recht wenig.

Ich frage mich überhaupt, warum das Ganze gemacht werden soll. Das Wallen-Viertel ist ein definierter Ort, zu dem man seine Kinder nicht mitnimmt. Meiner Meinung nach also ein perfekter Ort für Coffeeshops.

In de kommenden Woche will Eberhard van der Laan sich an den Rat der Stadt wenden um über seine DRogenpolitik zu berichten. Das dürfte spannend werden!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de