Arnhem interessiert an Utrechter Modell

264px-Pauline_Krikke_(cropped)Der Gelderlender meldet heute, dass ein grosser Teil des Arnhemer Stadtrates einen Anschluss am “Utrechter Modell” wünscht. Hier soll das Backdoorproblem durch Gemeindegärtnereien gelöst werden. Der Stadtrat von Arnhem könnte sich vorstellen, daran teilzunehmen. D66, Groenlinks und SP wünschen sich “Abstand” vom derzeitigen “Gedoogsbeleid” zu nehmen. Derzeit hat Arnhem 11 Coffeeshops – der “Beleid” erlaube jedoch maximal 8 Coffeeshops. Die Abkehr von diesem Maximum würde die Errichtung von Coffeeshops im Arnhemer Süden ermöglichen. Derzeit ist nur die Eröffnung von Shops in der Innenstadt, Sant Marten, Klarendal und Spijkerkwartier möglich. D66, SP und GroenLinks wollen diese Regelung verwerfen. Frau Krikke sieht allerdings keinen Handlungsbedarf, um von der heutigen Linie abzuweichen. Die Stadträte die für einen CS im Süden der Stadt kämpfen behaupten, dass aus Wohnhäusern heraus gedealt würde – um dies zu verhindern solle ein Shop im Süden entstehen. Frau Krikke fragt nach den Adressen der bekannten Häuser, um dort Maßnahmen ergreifen zu können. Nicht alle Parteien sind für die Erweiterung der Coffeeshopregeln, CDA und VVD sehen keine Notwendigkeit, etwas an den bestehenden Regeln zu ändern.

Frau Krikke sollte mehr Informationen zum Utrechter Modell einholen, um die Diskussion im Stadtrat voran zu treiben!

Ivo

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Als alter "Grenzbewohner" hab ich mich mächtig darüber aufgeregt, dass mir meine Stammkneipe Nobody´s Place genommen wurde. Gras sollte für jeden, überall und immer auf der ganzen Welt verfügbar sein ;-)

Cannabem liberemus!
Ivo

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