Im Süden wächst der Widerstand

Na, noch auf die Schnelle… weil es gut tut. Eine nackte Übersetzungsarbeit.
Der de Limburger von heute.
Der de Limburger ist politisch DEUTLICH weiter rechts anzusiedeln wie der de Gelderlander.
Eigentlich habe ich viel wichtigere Nachrichten in Arbeit. Viel wichtiger für mich, viel wichtiger für alle denen legales Gras in ganz Europa mehr am Herzen liegt wie offene Coffeeshops in einem „fremden“ Land… GANZ spannende Zeiten sind in den Niederlanden angebrochen! Aber auch das hier ist ne wirklich taffe Nachricht.

Handhabung des Wietpas hat keine Priorität

Die Gemeinden Heerlen und Kerkrade wollen so schnell wie möglich weg von dem Wietpas. Vorläufig handhaben beide Gemeinden das sogenannte Einwohnerkriterium für Coffeeshops, aber das kontrollieren bekommt keine Priorität

Der Kerkrader Rat will weg vom Wietpas und dem I-Kriterieum, durch welches der Zugang zu Coffeeshops Einwohnern der Niederlanden vorbehalten ist. Ein Antrag der PvdA dies zu streichen bekam diese Woche die Zustimmung aller Parteien ausser von der CDA.
Bürgermeister Jos Som teilt den Standpunkt des Rates. Sagt aber, das er das Recht aktuell handhaben muss. „Da steht nunmal, das Coffeeshops allein für Einwohner der Niederlanden zugänglich sein sollen. Das ist mein Dilemma.
Heerlen hat drei Coffeeshops, Kerkrade zwei. Die Coffeeshops zogen in der Vergangenheit viele Deutsche Kunden an.
Die Niederlanden führten im Mai 2012 den Wietpas in den drei südlichen Provinzen ein. Coffeeshops wurden ab diesem Moment geschlossene Clubs mit ausschließlichem Zugang für Einwohner der Niederlanden die Mitglied des Clubs waren. Die Maßnahme stiess auf viel Widerstand; feste Mitglieder schrieben sich kaum ein und ausländische Kunden probierten auf illegale Weise an Drogen zu kommen. Anfang Januar wurde das Clubkriterium durch Minister Opstelten abgeschafft. Das Einwohnerkriterium besteht immer noch. Ein falscher Beschluiss meint Som. „Der Minister sagt das wir lokale Maßarbeit liefern müssen. Was ist das? Ich finde man kann nicht sagen, das es ein Gesetz gäbe, welches es Wert wäre lokal ausgeführt zu werden. Das ist ein Minister der gar nicht da sein dürfte.
Sein Heerlener Kollege Paul Depla spricht von absurden Regeln. „Es ist eine große Farce, eine große Schande was der Minister gemacht hat. Es ist nahezu unverständlich, denn die ganzen Niederlanden haben das Gesetz mittlerweile begraben. Nur wir in Süd-Limburg laufen noch hinter einem Gesetz her an welches der Minister selbst nicht mehr glaubt.

Hmm… habe ich nicht gesagt, das der Süden bröckeln wird und Ivos Rückhalt auch dort noch schwindet? Wer immer gut aufpasst, wird festgestellt haben, das Paul Depla „umgefallen“ ist. Vor kaum zwei Wochen hat der noch Töne abgelassen bei denen einem schlecht werden konnte. Das ist das Ergebnis der „Limburger-Ruhe“. Limburger sind wie Bayern. Die Limburger Bürgermeister haben sich jetzt gegenseitig ohne Onno mal beim Bierchen ins Sofa gepupst und beschlossen dem Ivo und Onno doch öffentlich zu sagen das ihre Politik auch im Süden gescheitert ist. Das direkt so klare und wahre Töne auf den Tisch kommen verdeutlicht den immensen Machtverlust den Ivo sich an mehreren Fronten eingefahren hat.

Bevor ihr jetzt überstürzt nach Heerlen, Kerkrade oder Eygelshoven fahrt. Ich habe angerufen. NOCH ist ZU – aber man ist sehr zuversichtlich… – Logo! Sind ja auch zwei taffe Bürgermeister am Werk!

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!