Leseraktion: Fragen an den Coffeeshop “Kronkel”

313448_360430080733197_826009773_nSo sind sie, die Blogger! Stets am Überlegen, was man alles noch zu einer Story verwursten kann. So hatte ich heute Mittag mal die Idee, den bekannten Nijmegener Coffeeshop “Kronkel” zu fragen, ob die nicht Lust auf ein Interview haben. Die Entscheidung für das “Kronkel” war bewusst gefällt: Zum einem, weil er ein recht beliebter Shop ist, auch bei den deutschen Kunden. Ausserdem ist es ein Shop, der sich (anders als die meisten anderen Shops in der Stadt) recht laut präsentiert: So gibt es eine gut geführte Facebook-Page und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte statt. Zum anderen natürlich aufgrund der besonderen Situation von Nijmegen: Seit Mai ist die Gemeinde Anlaufstelle für viele ehemalige Venloer und Maastrichter Grenzgänger und was dann im Januar für einige Tage selbst von der strikten neuen Politik der Niederlande betroffen um letztendlich dann doch wieder für alle geöffnet wurde.

Ich habe mich sehr gefreut, als sich der Shop dann zu einem schriftlichen Interview bereit erklärt hat! Und jetzt kommt Ihr ins Spiel!

Gebt mir Eure Fragen! Was möchtet ihr vom Shop wissen? Schreibt mir Mails oder antwortet in den Kommentaren. Nach ein paar Tagen werde ich dann zusammen mit den anderen Autoren die Fragen, die wir letztendlich absenden zusammenstellen.

Bitte bedenkt, dass ein Coffeeshop verständlicherweise nicht viel über die Herkunft der Ware sowie über die verkauften Mengen sagen kann, da wollen wir auch gar nicht bohren. Hauptthema soll die Coffeeshoppolitik sein, wie die Tage im Januar erlebt werden, wie die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister ist und so weiter. Und ja, nach Streckmittel und deren Überprüfung fragen wir auch, es soll aber nicht das Hauptthema sein…

Gerne könnt ihr auch Lob und (konstruktive) Kritik loswerden, dafür wird sicher Platz in der Mail sein. Ich freue mich auf Eure Teilnahme und natürlich dann auch auf das Interview!

Übrigens: Bekannterweise ist “Kein Wietpas!” gegen Diskriminierung jeglicher Art. Sollte sich ein andere Coffeeshopbetreiber jetzt übergangen fühlen, kann er sich natürlich auch gerne bei mir melden!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de