Hoes erstattet Anzeige wegen Diskriminierung

Ein guter Umgang mit Hakenkreuzen. Quelle: mobos-welt.de
Ein guter Umgang mit Hakenkreuzen. Quelle: mobos-welt.de

Onno Hoes, seines Zeichen Bürgermeister von Maastricht ist gerade in unseren Kreisen ein sehr unbeliebter Politiker. Mit seiner diskriminierenden Politik gegenüber Cannabiskonsumenten (egal ob In- oder Ausländer!) hat er sich viele Feinde gemacht. Nun sieht er sich selbst Diskriminierung ausgesetzt: Er erstattet Anzeige gegen Unbekannt aufgrund einer Schmiererei auf einem Mülleimer, die seinen Namen mit einem Hakenkreuz kombiniert. Aufgrund seines jüdischen Glaubens fühlt er sich daher besonders bedroht und beleidigt.

Er sei sich vollkommen im Klaren darüber, dass seine Politik unterschiedliche Formen des Protests an den Tag lege, aber er weigert sich, dass dazu sein jüdischer Glauben und/oder seine Homosexualität missbraucht wird.

Das ist jetzt auch das erste Mal, dass ich ihm zustimme. Zwar sollte es durchaus legitim sein, seine “Besonderheiten” in Form seines Glaubens und sexueller Ausrichtung  hervorzuheben um zu zeigen, dass eine sehr fragwürdige Politik fährt, allerdings sollte man dabei immer den nötigen Respekt zeigen, den wir alle auch von Hoes selbst erwarten. Und Hakenkreuze gehören einfach nirgendwohin.

Zu hoffen bleibt aber natürlich, dass die Geschichte ihn dazu bewegt, auch mal seine Position zu überdenken!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de