Gras gegen XTC

Aktuell scheinen die internationalen Behörden so richtig gegen internationale “Drogenkriminalität” vorzugehen. Da war der Megabust in Belgien, der sich mit Sicherheit stark auf Qualität und Preis von Ecstasy in Europa auswirken wird, aber auch in Punkto Cannabis gibt es was zu vermelden: So hat spanische Polizei an der Costa del Sol zeitgleich mit der niederländischen Polizei eine Großrazzia gemacht und dabei 21 größtenteils niederländische Personen verhaftet. Dabei wurden 23 Häuser und Grundstücke im Wert von 4,4 Millionen Euro beschlagnahmt. 18 davon in den Niederlanden, der Rest in Spanien. Die Gruppe, die in hierarchischen Strukturen operierte, hat in Spanien mehrere Großplantagen betrieben. Ebenfalls beschlagnahmt wurden 15 kg Haschisch, 20 Luxusautos, ca. 24.000€ Bargeld, dutzende hochpreisige Uhren und ca. 100 Mobiltelefone. Die Plantagen dienten dazu, den niederländischen Markt zu beliefern. Im Gegenzug gingen große Mengen an XTC-Tabletten und Grow-Bedarf nach Spanien. In beiden Ländern wird die Aktion als großer polizeilicher Erfolg gefeiert.

In einer klügeren Welt hätte man sich die Polizeiarbeit sparen können und statt dessen viel Steuern kassiert.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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