Enschede: Das Aus für Coffeeshop De Molen?

Henk Appeldoorn, der Betreiber des Coffeeshops “De Molen” in Enschede (Overijssel) steht vor einem Problem: Er muss bis Ende des Jahres 416.000€ auftreiben um die Immobilie für den Shop, dem B&B-Raum und seine Wohnung zu bezahlen. Erst dann hätte er den kompletten Kaufpreis von 1040.000€ bezahlt. Wenn er das nicht schafft, dann muss er Gebäude verlassen – für immer. Und genauso sieht es derzeitig aus.  Händeringend sucht er bereits nach einer Ersatzimmobilie für seinen Coffeeshop, was in Enschede aufgrund der verschiedenen Regeln leider ein Ding der Unmöglichkeit ist. Die Gemeinde hätte zwar prinzipiell nichts gegen einen Umzug, aber ist sich auch sicher, dass es keinen geeigneten Ort für einen neuen Shop gäbe. Somit steht nicht nur die Existenz des Betreibers auf dem Spiel, sondern eben auch die Arbeitsplätze von 5 Menschen. Noch ist ein wenig Zeit, um eine Lösung zu finden. Ich hoffe dass Appeldoorn es schafft, denn ich bin sehr gerne zu Gast in seinem Shop. Wenn ich das nächste mal dort bin, frage ich mal nach, ob es Neuigkeiten gibt.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de