Coffeeshop in Groningen klagt gegen Schließung

Ein Ort des Verbrechens? - Quelle: Google StreetView
Ein Ort des Verbrechens? – Quelle: Google StreetView

Die Gemeinde Groningen hat die Lizenz des Coffeeshops “Upper 10” eingezogen. Als Begründung gibt man an, dass Betreiber Guno Halte in “kriminelle Machenschaften” verwickelt sei. Dieser betont jedoch, dass er sich keiner Schuld bewusst sei. 1999 wurde er wegen Drogenbesitz verurteilt und seitdem sei nichts geschehen. Der Betrieb des Coffeeshops sei während des Prozesses noch erlaubt, das letzte Wort hat dann der Richter.

Dass ein Shopbetreiber in illegale Aktivitäten verstrickt ist, liegt in der Natur der Sache. Das das ein Schließungsgrund ist, lässt das niederländische Coffeeshopmodell umso absurder erscheinen.

Ich wünsche dem Richter eine wohlüberlegte Entscheidung und dem Betreiber alles Gute!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de