Coffeeshopbetreiber wollen Schule kaufen

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De Amsterdamsche School – Google StreetView

Wir alle wissen, dass das Coffeeshopsterben im vollen Gange ist. In Amsterdam sind die Coffeeshops von zwei Bedrohungen betroffen: Die Aufräumaktion im Wallenviertel und die Einführung des 250m-Mindestabstand zu Schulen. Um dem zu ergehen werden dann auch mal unkonventionelle Methoden verwendet.

So planen jetzt angeblich einige Coffeeshopbetreiber rund um Michael Veling, dem Betreiber des Café 420 und ehemaliger Stadtparlamentarier für die CDA das komplette Gebäude, in der sich eine Schule befindet aufzukaufen, um die Schule daraufhin zum Umzug zu bewegen. Veling selbst hat dazu keine weiteren Details genannt (habe ihn angemailt, vielleicht bekomme ich ein paar Details), da man die Verhandlungen nicht öffentlich zelebrieren wollte. Die Private Mittelschule selbst ließ bereits verlautbaren, dass man zu Verhandlungen bereit sei.

Schaut man sich einmal den Umkreis der Schule an (leider habe ich kein vernünftiges Tool zum visualisieren gefunden) sind da auf jeden Fall ein paar Shops dabei, die Interesse an einem Kauf der Schule haben könnten…

Die Frage ist natürlich, was dann mit den Schülern passieren wird.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de