R.I.P. Coffeeshop Baba

12046697_971141066277140_2781830490819633737_n
via Coffeeshops Of Amsterdam

Und wieder gibt es einen Coffeeshop in Amsterdam weniger: Am vergangenem Donnerstag musste der Coffeeshop Baba im Wallen-Viertel seine Vordertür für immer schließen. Die unsinnige Säuberungsaktion im Rotlichtbereich Sin-Citys, das so genannte Projekt 1012 hat ein weiteres Opfer gefunden.

Bereits wenige Tage zuvor hat der Shop dies via Facebook mitgeteilt und allen Kunden Hoffnung auf eine baldige neue Location “10 Minuten vom Bahnhof” aufmerksam gemacht. Ob das eine Wunschlocation ist, oder ob es da bereits konkrete Verhandlungen mit der Gemeinde gab ist unbekannt. Fakt ist, dass es in Amsterdam aufgrund der hohen Dichte von Schulen schwer ist eine regelkonforme Location für einen neuen Coffeeshop zu finden.

Es bleibt jedoch zu hoffen, dass es einen neuen Shop geben wird, denn je weniger es in Amsterdam gibt, desto größer werden die bereits vorhandenen Probleme.

Übrigens wurde der Shop regelmäßig auch von den Damen des Rotlichtsgewerbes besucht, um sich von ihrer Arbeit, die bekanntlich oft nicht freiwillig getan wird, etwas zu erholen. Je weniger Shops es in der Gegend gibt, desto mehr Möglichkeiten werden ihnen genommen.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

Letzte Artikel von mobo (Alle anzeigen)