Coffeeshop “Diamond” in Doetinchem

DiamondDortinchem
DiamondDoetinchem;Google Street View

Gestern, am Ostersonntag, habe ich einen Ausflug nach Doetinchem gemacht, um mir das Diamond einmal näher anzusehen. Da der Shop in der Woche wegen dieser unsinnigen Abstandsregel zu Schulen ja erst um 18 Uhr öffnen darf, komme ich da sonst nie hin. Samstags und Sonntags haben die dafür von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Da ich den Hund mit hatte und ich ja weiss, dass im Diamond keine Hunde erlaubt sind, habe ich direkt gegenüber des Shops auf dem Parkstreifen geparkt. Die Stadt war erfrischend leer, alle Läden zu und somit auch keinerlei “Overlast” durch Shoppingtouris :-) Es ist zur Zeit ein wenig schwierig durch Doetinchem zu fahren, da die Hauptstraße saniert wird. Dürfte aber schnell gehen, da sogar heute gearbeitet wurde. Ostersonntag, in der Stadt und mit schweren Maschinen – das ist normal in Holland. Das Diamond sieht nach der vor 2 Jahren erfolgten Renovierung optisch sehr gut aus, innen wie aussen. Jedoch fällt mein Blick meist zuerst auf die Menükarte, hier ist sie in Form von LED Displays nicht zu übersehen. Allerdings mager, 5 Sorten Wiet und 5 Sorten Haschisch, einige vorgedrehte Joints. Vier Leute in der Schlange vor dem Tresen, also Zeit, sich umzusehen. Viel Zeit. Ein grosser Raum, gut die Hälfte des Raums teilt eine Glaswand, die Raucherzone. Hell durch die grosse Fensterfront und m1977402_902419273129625_1222143309040129000_nehr eine Bahnhofswartehalle als ein Raum, in dem man sich wohlfühlt beim Geniessen. Die 2 “Wasserpfeifen” auf dem Tresen waren mehr als siffig, altes Wasser und sicher einige Zeit ungeputzt. Die “Pfeife” Bedienung  hinter dem Tresen dagegen war uninteressiert, mega langsam und trat fast auf ihr langes Gesicht. Also falls sie sich bewegt hätte :-) Das “Black Widow” auf der Karte zu unverschämten 12 Euro das Gramm interessierte mich als einziges. WW zu 8,50, S5 zu 13,- , Santa Maria zu 10,50 und “Bubbles” zu 8,50 waren auf der Karte. An Haschisch 5 Sorten zwischen 8,50 und 13.-Euro, Standardware und Namen. Zweimal wurde ich nach der gewünschten Mengen gefragt und doch hat sie sich vertan und mir statt einem Fuffi 5 Gramm geben wollen. So teilnahmslos bin ich nicht mal in Amsterdam im Smokey bedient worden. Neugierig, was dieses “Bubbles” wohl sei, habe ich sie gefragt ob das eher Sativa oder Indica lastig sei. Achselzucken, was ich wolle bitte? Naja, ist das eher Sativa oder Indica? Was für Bubbles? Bubble Gum, Bubble Kush oder ein Bubble Berry? Eher körperbetont oder geht es eher in den Kopf? Sie zuckte wieder mit den Achseln “Was ist das, keine Ahnung?” Es folgten Erklärungsversuche meinerseits, die jedoch an ihr abprallten. Sie rief dann einen der Anwesenden zu Hilfe und der erklärte mir das es sowas wie Indica und Sativa nicht gebe. ^^ Aha. Man lernt eben nie aus :-) Ich habe dann bezahlt und auf den eigentlich geplanten Kaffee und die Probetüte im Glassalon verzichtet. Zusammengefasst: Nicht mein Laden! Das ist kein Diamant, das ist höchstens ein Swarowski Kristall. Es wird wirklich Zeit für einen dritten Coffeeshop in Doetinchem, dann wird sich vielleicht durch die Konkurrenz  auch das Diamond bewegen müssen. Das erworbene Black Widow hat sich später im Test dann als durchaus rauchbar erwiesen, aber vom Gefühl auf der Zunge und einer leicht schmierigen Asche als Abbrand tippe ich auf nicht ausreichend gespült. Jedoch ein nettes High, das in den Kopf geht und dich nicht direkt aufs Sofa klebt.

Streuner

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Rentner, Cannabispatient, Löwe, Holland Fan
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