Nijmegen verliert einen Coffeeshop durch Fusion

Coffeeshop t'Kunsje
Coffeeshop t’Kunsje

Nijmegen hat 13 Coffeeshops. Zu viele, finden Gemeinde und Bürgermeister Hubert Bruls (CDA), weshalb es in der Gemeinde im Gelderland das “Uitsterfbeleid” gibt, das besagt, dass für einen geschlossenen Shop keinen Neuen geben wird. Da kommt es sicherlich gerade recht, dass die beiden Coffeeshops “t’Kunsje” und “Labda Labda” miteinander fusionieren wollen. Entgegen sonstiger Gewohnheiten, wenn es um Genehmigungsverfahren bei Coffeeshops geht, hat der Bürgermeister der Fusion zugestimmt und eine neue Lizenz erteilt. Im Rahmen dieser Fusion werden die Geschäftsräume des “Labda Labda” aufgegeben und nur noch das “t’Kunsje” weitergeführt. Was sich durch die Fusion genau ändert ist unklar, ich gehe davon aus, dass es nur personelle Veränderungen im ältesten Shop der Gemeinde geben wird.

Coffeeshop Labda Labda
Coffeeshop Labda Labda

Das Ladenlokal des “Labda Labda” soll wie gesagt nicht mehr als Coffeeshop genutzt werden dürfen, es gilt dann nur noch eine normale Gaststättenlizenz.

Die Schließung ist ganz im Sinne der Gemeinde, die keine Shops mehr in Wohngebieten haben möchte und sie im Zentrum der Stadt konzentrieren will (Concentratiebeleid)

Ab dem 01. September ist das “Labda Labda” also Vergangenheit. Wer es nochmals sehen möchte sollte sich beeilen.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de