Eindhovens Bürgermeister macht den Hoes

Eindhovens Bürgermeister, Rob van Gijzel (PvdA) begibt sich auf die Pfade von Onno Hoes. Zwar lehne er eine feste Registrierung in den Coffeeshops ab und fordert somit die Light-Variante des Wietpas, also das bloße Vorzeigen der Meldeamtbescheinigung, aber generell will er an einem diskriminierenden System festhalten. Ganz blind ist er allerdings nicht: Wie auch Hoes hat er erkannt, dass der Wietpas zu mehr Problemen auf der Strasse geführt hat.

Wäre ich Bürgermeister, würde mir das sagen, dass ich mich auf dem falschen Weg befinde. Nicht so aber bei van Gijzel: Er möchte einfach nur zwei Analytiker, sowie zwei zusätzliche Polizeibeamte haben, die für Zucht und Ordnung in seiner Stadt sorgen können. Prima!

Übrigens hat er seit dem 01.Mai (Wietpas-Einführung) bereits 10 Beamte zusätzlich eingestellt…

Gibt es im Eindhovener Zoo eigentlich Pandabären???

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

Letzte Artikel von mobo (Alle anzeigen)

  • Anonymous

    *kopfschüttel* :<

  • Anonymous

    solche töne iss man ja gewöhnt, angst macht mir nur das diese aussage hier von einem PvdA politiker stammt. lässt für die grosse koalition nichts gutes hoffen wenn in der PvdA noch mehr solcher schwachköpfe sind.

    • Genau das hat mich auch gewundert. Aber wir sollten halt (genau wie wir es von den Politikern fordern) nicht in ein Schwarz-weiß-denken verfallen. Es gibt nicht DEN PvdA-Politiker, genau, wie es nicht DEN VVD-Politiker gibt. Arschlöcher gibts auf allen Seiten. Sogar auf unserer ;-)

      • Mike

        Richtig , sonst begeben wir auf dessen niveau . Ich hoffe auch das es eine ausnahme ist . Auch wenn es dort keine Pandabären gibt , einen Affen gibt es auf jeden fall in Eindhoven – der Bürgermeister :D

        • Das größte Problem bei politischen Ämtern ist halt, dass sie in der Regel von Politikern bekleidet werden ;-)

  • Antonio Peri

    Das ist mal wieder ein Problem an dem man merkt, das wir eben doch keine Niederländer sind, die ihre Politiker seit Jahren kennen und ganz anders einschätzen können (wenigstens eine interssierte Minderheit kann das, wie hier auch). Es wird ja genauso sein wie bei uns, wo es in jeder größeren Partei einen rechten und einen linken Flügel (und deren Vertreter) gibt. Nur hört da auch mein Wissen über die politische Landschaft in NL auf, als daß ich einschätzen könnte wo van Gijzel denn in seiner Partei einzuordnen wäre. Mit diesem Hintergrundwissen könnte man die Äußerung von Rob van Gijzel natürlich besser einschätzen. Zudem wäre die politische Stimmungslage in Eindhoven interessant. Hab nämlich gesehen, daß bei http://www.verkiezingskaart.nl/# (der Übersichtskarte über die Wahlergebnisse nach Gemeinden) erst am 12. Dezember die aktuelle Wahl 2012 aufbereitet ist. Momentan kann man dort nur die Ergebnisse von/bis 2010 sehen – daher war auch meine diesbezügliche Aussage über Maastricht in einem anderen Thema falsch.

    Bin aber gespannt auf die Wahlergebnisse in Eindhoven – denn es mag ja auch sein, daß Herr van Gijzel solche Aussagen tätigt, weil er in seinem Stadtrat ja mit den rechten Parteien (VVD, PVV, CDA) zusammenarbeiten muß und eben ein demokratischer Politiker kein absolutistischer Herrscher ist, der gegen große Teile des Stadtrates Politik machen kann und deshalb lokal durchaus mal von der Linie seiner Partei abweicht – das könnte also einfach nur eine lokale Taktik sein – für die Gesamtsituation ist eine solche Aussage, bei einer so wichtigen Stadt wie Eindhoven, aber natürlich verheerend.

    Na ja – zumindest ist er ja nicht an den Koalitionsverhandlungen beteiligt. Trotzdem nährt das meine Befürchtung, daß es letzlich (zumindest in vielen Gemeinden) auf den Wietpas-light hinauslaufen wird – und was das für uns bedeutet, wissen wir ja.

  • jdg

    hier haste ne übersichtskarte mit den wahlergebnissen, sowohl in maastricht als in eindhoven haben die antiwietpas-parteien die mehrheit:

    http://www.google.nl/elections/ed/nl/results?hl=en

    • Antonio Peri

      Vielen Dank für die Info – genau das hatte ich auch vermutet.

  • SuperSilverHazer

    In den Grenzgemeinden werden Ausländer weiterhin draussen bleiben….Das ist sicher. Was im landesinneren passieren wird, ich hoffe gutes:-)

  • Anonymous

    Die Niederlaendische Drogenpolitik ist Schizophren. Jeder Coffeeshopbesitzer steht mit einem Bein im Knast (siehe schliessung der Rokerij Kette und inhaftierung des Betreibers anfang des jahres in Amsterdam), die Grower sowieso (Hubschrauber mit waermebildkameras, ferngesteuerte Drohnen mit Geruchssensoren, verteilung von Cannabis geruchsproben an die bevoelkerung damit diese besser denunzieren kann), von den Runnern die taeglich zwischen geheimen Depot und den Shops sich die hacken wundlaufen ganz zu schweigen. darf kein shop mehr als 500g (insgesamt) im Laden haben. Die Repressalien gegen Grower haben in den letzten jahren dazu geführt das sowohl die grossen Seedbanken nach Spanien abgewandert sind und die Grows mittlerweile auch ausserhalb der Nierderlande stattfinden (Deutschland, Belgien). Man zwingt die betreiber sich illegaler vertriebswege zu bedienen.und zu erschaffen. Von einem entspannten Geschaeft kann schon lange nicht mehr die Rede sein.
    Der Wietpas ist nur die logische fortsetzung der seit jahren laufenden Anti-Cannabis Politik.
    Und ich rede nicht von Niederlaendischer Politik, sondern von EU Politik, USA Politik, internationalen Vertraegen zur Drogenbekaempfung. Cannabis loest angst bei unzaehligen und maechtigen Lobbygruppen in der ganzen Welt aus (Pharma, Textil, Holz usw), und diese Gruppen werden alles versuchen die Pflanze zu daemonisieren und deren nutzung zu verbieten. Hier geht es um viel Geld. Ein kampf gegen Windmuehlen den zu gewinnen hier fast keiner mehr glaubt.

  • Anonymous

    Vollidiot

  • Marcel

    Wir sollten den goldenen Panda verleihen – für den be…… Politiker!

    • Die Panda-Geschichte werde ich mit Sicherheit nochmals aufgreifen…

      • Ein Panda könnte doch dein Blogmaskottchen werden. ;)

  • Antonio Peri

    Was natürlich auch noch dekonstruktiv ist (bzgl. der Haltung von PvdA-Bürgermeistern und der Wahrnehmung von Coffeeshops in der Bevölkerung) ist die Geschichte, die diesen Monat in Utrecht gelaufen ist, wo sich 5 marrokanische Coffeeshopbetreiber zusammengeschlossen haben sollen, um den dortigen Bürgermeister Aleid Wolfsen (auch PvdA) http://de.wikipedia.org/wiki/Aleid_Wolfsen , durch Kriminelle (sowohl im Rathaus als auch bei ihm zuhause) mit dem Tod bedrohen zu lassen. Wolfsen hatte längere Zeit Personenschutz und die Sache ist natürlich in NL auch durch die Medien gegangen. So ein Verhalten geht natürlich gar nicht und spielt allen in die Hände, die in Coffeeshopbetreibern eh nur Kriminelle sehen. http://www.telegraaf.nl/binnenland/12880128/___Bedreiging_om_coffeeshop___.html und http://www.telegraaf.nl/binnenland/12968640/__Standje_voor_bedreigers_Wolfsen__.html

    Das hat van Gijzel natürlich auch mitbekommen – immerhin war da sein Parteifreund und Bürgermeisterkollege betroffen – sowas kann auch Meinungsbildend sein.

  • Jack

    Nun knickt auch der Bürgermeister von Rotterdam ein, und will keinen Wietpas

    http://www.metronieuws.nl/regionaal/rotterdam-wil-niet-aan-een-verplichte-wietpas/SrZliy!gmVZjqoRBTLmI/

    der Wietpas bröckelt und bröckel und bröckelt :-)

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen