Fred Teeven: Wietpas bleibt!

(Public Domain)

Mir scheint es fast so, als würden sich die guten Nachrichten und die schlechten Nachrichten immer abwechseln. Aus diesem Grund ist es für uns so schwer, einzuschätzen, was die Zukunft im Bezug auf den Wietpas bringt.

Aus diesem Grund kann ich es auch vollkommen nachvollziehen, dass es unter den Lesern hier viele Optimisten und Pessimisten gibt. An der Nachricht, die jetzt folgt, dürften aber auch die zuversichtlichsten Optimisten zu knacken haben: Fred Teeven (VVD), seines Zeichen Staatssekretär für Sicherheit und Justiz hat jetzt in einem Interview verkündet, dass das neue Kabinett den Wietpas fortsetzen wolle. Seiner Meinung nach hatte die Einführung für eine Reduzierung der Belästigungen geführt (ich würde gerne laut lachen, doch das Lachen bleibt mir im Hals stecken). Gegen den Strassenhandel wolle er hart vorgehen. In den nächsten Monaten wolle die Regierung mit den lokalen Behörden über die Art der Fortsetzung sprechen.

Inwieweit diese Überzeugung dem Druck der Kritik standhalten vermag ist abzuwarten.

Ich jedenfalls habe schon mal eine extra Fuhre goldene Pandabären bestellt…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonymous

    Hurensohn

  • Anonymous

    Teeven ist halt ein richtiger Hurensohn durch und durch. So wie die ganze Regierung….

  • doctordude

    Laut dutchnews.nl sagte er „The cabinet is due to evaluate the effect of the new rules in the south of the country next month.“ Was für mich so viel bedeutet wie: erst mal die Regierungsbildung abwarten und dann weitersehen.
    Und dass Teeven das von seinem Miniterium initiierte Projekt verteidigt ist doch klar. Politiker machen doch keine Fehler, ist ja nichts neues…

  • Anonymous

    Ich hoffe dem bleibt sein scheiß Wietpas quer im Hals stecken *koch brodel*

  • Mike

    selbst wenn , ich fahre nächstes Jahr wieder nach Holland , kaufe dann halt auf der Straße wenn es die Politik so verlangt . Wenn das jeder so tun würde und trotzdem jeder “ Drugtourist“nach wie vor in die Niederlande kommt hat der Pass mehr als auf voller linie versagt .Persöhnlich gebe ich nicht soviel auf das statement von Fred Teeven , da er meiner meinung nach zu 100% selbst kein plan hat wie es weitergeht ……

  • Anonymous

    Ich hoffe dem bleibt der Wietpas quer im Halse stecken *grummel*

  • Anonymous

    Man muss sich nur mal vorstellen was los sein wird wenn der scheiss Wietpas im Januar in ganz Holland eingeführt wird:-) Das wird schlimmer als im Krieg…..

  • Anonymous

    Ich hoffe Deutschland und andere Länder wie Belgien und Frankreich haben genug Therapieplätze.

  • Anonymous

    Stimmt dass die deutsche Zollbeamten in Adam demonstrieren wollen, weil sie um ihre Arbeitsplätze fürchten? Ist es wirklich so, dass sogar die Polizei gegen den Wietpas ist? Bitte um Antwort fallst jemand weiss ob es stimmt oder nicht, vielen Dank, toller Blog!!!!

  • Anonymous

    schön das mobo immer ein bild mit reinsetzt, das who is who der hölländischen hackfressen.
    die kerle haben bestimmt in ihrer jugendzeit immer alle mädels von den coolen hippie kiffern weggeschnappt bekommen und jetzt kommt ihr grosser tag der rache. :D

  • Anonymous

    Die Rache der Nerds:-)

  • pirat

    Ich glaube ich gönne mir doch noch vor Silvester nochmal ein paar Tage Adam um in Ruhe Abschied zu nehmen, Trauer ;-( . Ich werde sicher nicht mehr nach Adam bzw Zandvoort reisen wenn die diesen Weedpass einführen. Ich besuche jetzt seit Mitte der 80iger Adam und brauche nicht mehr die Straßenkriminalität dieser Jahre in Adam. Kleine Story hierzu: Bin mal 1987 früh morgens in Adam angekommen und habe in einer Seitenstraße mein Auto geparkt. Ich war noch nichtmal ausgestiegen, da ging die Beifahrertüre auf und ich schaute in eine Pistole und wurde ausgeraubt.Erinnern sich den die dort nicht mehr an diese Zeiten? Verdammte Kacke!

  • Anonymous

    Diese Hackfresse in seinem braunen Jakett und dem dazu passenden braunen Schlips, das erinnert mich an eine rechte Partei in Deutschland :-/

  • KifferJan

    Ich würde der Aussage nun nicht allzu viel Bedeutung zumessen.

    Zum einen ist er derzeit, wie die gesammte Regierung, nur noch kommissarisch im Amt.
    Was soll der denn auch anderes sagen als sein Chef Opstelten? Er wird ihm sicher nicht in den Rücken fallen, will er doch sein geliebtes Pöstchen auch in der neuen Regierung inne haben.

    Der Satz “ Die Einführung hat für eine Reduzierung der Belästigungen geführt“ hätte so auch 1 zu 1 auch von Opstelten kommen können.

    Also abwarten und Tee trinken, bzw einen Joint rauchen. Bald wissen wir mehr ….

  • Gerd50

    Wie der Herr Staatssekretär zu der Aussage kommt, Belästigung sei zurückgegangen
    ist schon rätselhaft wo man doch wiederholt in der Presse lesen konnte, hat zugenommen.

    Wobei mir auch schleierhaft ist, wie der Begriff ‚Overlast‘ inhaltlich gefüllt ist. Im wesentlichen
    scheint es sich auf wild parkende Autos und pinkeln in Vorgärten zu beziehen. Neuerdings
    kommt dann wohl noch dealen vor fremden Haustüren hinzu.

    Alle drei Overlasten sind hausgemacht. Bei den ersten beiden fehlende Infrastruktur
    = mangel an Parkplätzen und fehlende öffentliche Toiletten. Nummer drei = Folge
    der Einführung des Wietpas.

    Typen wie Teeven wären gut beraten, wenn sie endlich anfingen das Pferd von
    vorne aufzuzäumen anstatt von hinten. Doch das wird wohl nie geschehen. Diese
    Politbürokratenhengste schaffen es einfach nicht, eigene Fehler einzugestehen.
    Sie wälzen die Schuld für Bockmist den sie verbraten grundsätzlich auf andere
    ab.

    • Komischerweise scheint es so, als würde es eine „Overlast“ nur in den Städten geben, die von zu konservativen Politikern regiert werden. In allen anderen Gemeinden scheint das kein Problem zu sein…

    • Antonio Peri

      Die blöde „Overlast“ kann halt alles mögliche sein – auch zu lautes reden auf der Straße oder auch „samenscholing rondom de Coffeeshop“ – Zusammenrottungen um den Coffeeshop herum – also wenn die Urlauber zum Beispiel in größeren Grüppchen dorthin gehen oder gar mal stehenbleiben und sich unterhalten. Hier hat man auch immer von „Buurtoverlast“ gesprochen – was Belästigung der Nachbarschaft (also der diekten Umgebung) bedeutet. Hatte ein Coffeeshop hier mal auf alle seine Tütchen gedruckt: „Veroorzak geen Buurtoverlast“ – Verursacht keine Belästigung der Nachbarschaft.

  • Antonio Peri

    Nun ja – als Staatssekretär ist der Mann noch keine große Nummer. Er ist sozusagen einer der Kettenhunde von Opstelten.

    Wer weiß, ob das wirklich so negativ ist, wie es sich anhört. Vielleicht ist es auch eher ein Zeichen dafür, daß Opstelten es leid ist, sich mit solchen Statements selbst immer wieder vor die Journalisten zu stellen – da schickt er eben nun einen kleinen Staatssekretär. Und der sagt nur, was sein Chaf (Opstelten) ihn zu sagen anweist.

  • jol

    ich denke es ist keine positive und keine negative nachricht schlesslich wussten wir ja alle dass die regierung für den pass ist.Es wäre verwunderlich wenn er gesagt hätte:naja es war alles ein fehler,weil da hätte man sich freuen können.Die Nachricht ist also wirklich nichts neues.Vielleicht muss der pass auch erstmal eingeführt werden,damit sie sehen dass er nur schlechtes bringt.

  • Jack

    Opstelten wird nicht zurück rudern, nicht der.

    Es sei denn, die PvdA wird auf die Rücknahme des Wietpas bestehen, als Vorraussetzung zur Bildung einer Koaltion.

    Nun ja (träum), du kannst ja vorsichtshalber schon mal ein paar Pandas nach Den Haag schicken mobo ;-)

  • Mal wieder eine Menge heißer Luft.

    Ich würde auch auf dieses populistische Geschwätz nicht all zu viel geben.
    Der Mann ist eben ein Spitzenpolitiker, wer sich seine Vita bei Wikipedia mal anschaut der sieht, dass der Kerl sich nicht mit den Problemen in den Städten mit Wietpas rumschlagen muss. Genau wie bei Opstelten tut er sich also nicht weh, wenn er weiter an der Illusion eines erfolgreichen Wietpas Konzepts festhält.
    Wenn er zurückrudern würde, dann täte er sich bei seinen Wählern keinen Gefallen. Bei denen gibts ja auch genug Menschen die was gegen die miesen Kiffer haben und sich die Welt am liebsten so gestalten wie sie ihnen allein gefällt.
    Man kann sich die ganze Nummer auch wie in einer Firma vorstellen.
    Ich denke mal die meisten hier werden das aus dem eigenen Job kennen. Der Chef (Minister Opstelten) gibt was vor, meint die ultimative Wahrheit gefunden zu haben und hält bis zum Ende an seinem Konzept fest um sich nur keine Fehler eingestehen zu müssen. Fred Teeven ist ihm unterstellt und wird also seinem Chef natürlich brav zustimmen. Was Opstelten sagt, ist also auch das was Teeven vertreten wird. Daher finde ich seinen Standpunkt eigentlich nicht überraschend.
    Wie gesagt, weder Opstelten noch Teeven müssen ihre Hände schmutzig machen, haben erst mal ihre Ruhe und können heiße Luft produzieren. Ich denke allerdings, dass die Realität sie spätestens 2013 einholen wird, wenn die Politiker und Beamten der unteren Ebenen randalieren, da die Sache aus dem Ruder laufen wird.
    Natürlich hört man immer was von dem „harten Vorgehen gegen Drogenkriminalität“ aber wer glaubt denn ernsthaft, dass in den Niederlanden irgendwas anders laufen wird als z.B. in Frankreich? Da geht man extrem hart vor und trotzdem sind die Franzosen beim Konsum illegaler Drogen in Europa ganz weit vorn. In Mexiko geht man mit der Armee gegen die Kartelle vor und man erreich außer tausenden von Toten gar nichts. Mit ihren Plänen beeindrucken die Herren der VVD sicher noch ein paar andere Sturköpfe aber der Rest der Bevölkerung wird recht schnell merken, dass man eigentlich nix erreicht.
    Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass es in den Niederlanden noch ganz schön rund gehen wird. Spätestens dann wird der Wietpas irgendwann im Chaos kippen.

    Ich bin übrigens gestern noch an meinem alten Stammshop in Venlo vorbei gefahren.
    Wobei ich aufgrund meines Studiums dort quasi an jedem Wochentag vorbei komme. Früher ging man da in Ruhe hin, kaufte ein, wechselte ein paar Worte mit den Angestellten und ging dann wieder in Ruhe. Alles sehr entspannt und angenehm, da war an jeden normalen Cafè mehr los.
    Naja jetzt wimmelt es dort von Drugrunnern. Die meisten kaufen für die Touris im Shops ein, behalten dann etwas für sich und verticken das auf der Straße weiter. Ich wette die wenigsten waren älter als 18, eher so um die 15/16 Jahre.
    Das passiert natürlich nicht lautlos. Mit der Ruhe ist es in der Gegend jetzt vorbei.
    Die Anwohner sind so richtig angepisst.
    Die Polizei habe ich da allerdings bis jetzt noch nie gesehen. Die Jungs auf der Straße machen sich deswegen auch überhaupt keinen Kopf.

  • pirat
  • KifferJan

    Eben, mein Reden. Viel heiße Luft von Teeven. Noch ist nichts entschieden, ob und wie es mit dem Wietpas weiter geht,

    Diese Meldung ist auch durchweg als positiv zu bewerten, da die PvdA das Thema Wietpas in den Koalitionsverhandlungen wohl nicht unter den Tisch fallen lässt, und hier in die Diskussion mit der VVD gehen wird.

    Man darf also gespannt sein …

  • Anonymous

    Wenn das da oben sein foto ist sagt das schon alles der wurde in der schule bestimmt immer verhauen^^

    • Anonymous

      lol, da könntest du Recht haben :-)

  • Pingback: Erste Ministerposten bekanntgegeben « Kein Wietpas!()

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen