Cannabis Social Club in Utrecht?

In Utrecht wird weiter fleißig über die potentiellen Auswirkungen nach einer Einführung des Wietpas am 01.Januar diskutiert. Dass die Stadt den Wietpas ablehnt wissen wir bereits. Auch die dann durchgesetze Mindestentfernung bedrohe die Coffeeshops der Stadt. So seien 7 der 13 Coffeeshops direkt von einer Schliessung bedroht, alle anderen müssten generell mit den Einschränkungen durch den Wietpas kämpfen.

Jetzt steht der Vorschlag im Raum, sich beim belgischen Modell zu bedienen und einen CSC (Cannabis Social Club) einzuführen. Dabei sollen in einem Clubeigenen „Gärtnerei“ 5 Pflanzen pro Clubmitglied gepflanzt werden und an die Clubmitglieder verkauft werden. So gäbe es einen legitimierten Anbau und einen legitimierten Verkauf.

Meiner Meinung nach ist es aber nicht weiter als ein erweiterter Wietpas, denn es wäre ja immer noch eine Registrierung von Nöten. Schön aber, dass man sich der Backrohr-Problematik annimmt. So aber nicht!

Danke an Marcel für die Übersetzungshilfe.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • doctordude

    Ich persönlich sehe das Hauptproblem beim Wietpas, zumindest soweit es die Niederländer betrifft, in der ZENTRALEN Erfassung aller Konsumenten (oder sogar aller Einkäufe??) und den unklaren Zugriffsregelungen auf diese Daten. Gegen eine individuelle Registrierung beim Coffeeshop für eine interne Verwendung habe ich nichts einzuwenden. So kann der Shop die Einhaltung der 5g-Regel sicherstellen oder nachgewiesenen Idioten die Mitgliedschaft entziehen. Funktioniert im Nobody’s Place in Venlo ganz gut… hat aber gegen die Einführung des Wietpas auch nicht geholfen :(

  • Anonymous

    kann jemand evtl etwas zu der lage in belgien schreiben, also was die CSC angeht.
    wieviel gibt es? welche auflagen? gibt es probleme wie in spanien mit ungerechtfertigten verhaftungen und schliessungen von CSC?

  • Gerd50

    Sämtliche Informationen zum einzigen belgischen CSC Trekt Uw Plant findest du beim DHV:

    http://hanfverband.de/index.php/component/search/?searchword=Trekt+UW+Plant&searchphrase=all

  • Belgier

    Trekt Uw Plant ist GANZ SICHER NICHT der einzige CSC… ;-)! Alle anderen arbeiten von vornherein im Untergrund. Zu der Lage in Belgien habe ich vor ca. 2 Wochen schon mal was als Kommentar geschrieben… Einfach mal suchen.

  • Belgier

    CSC´s als erweiterten Wietpas anzusehen halte ich im Ansatz für TOTAL falsch! CSC`s haben am ehesten die Chance einer EU-weiten Reglung als Komprissvorlage zu dienen. „Kifferkneipen“ in der ganzen EU? Hallo? Das Gras möchte ich auch, welches solche Illusionen erzeugen kann. Auf der CSC- und Medicalebene halte ich hingegen VIEL MEHR für möglich! 30 Jahre lang haben die Niederlanden vorgemacht wie es gehen könnte… der Rückhalt in der EU ist gleich NULL – also geht es SO nicht in der EU – da hilft auch kein Aufregen! CSC´s in Spanien, Belgien, ?bald Niederlande? – die gibts erst seit „ein paar Tagen“ aber schon in mehr Ländern als es je Coffeeshops gab… Nächster Anlauf: CSC´s! Die soziale Kontrolle gegen Missbrauch ist dort auch noch besser als im Coffeeshop.
    Ein weiteres muss man sich auch ganz klar vor Augen führen: Die Niederländer sind nicht dafür verantwortlich, das Deutsche und Belgische Kiffer einen Hort des relaxten Kiffens geboten bekommen!
    Als Belgier neidisch nach NL schielen und als Detuscher nach NL & B ist total am Ziel vorbei geschossen!
    Es ist wirklich geil wie mobo diesen Blog ermöglicht! – HUT AB und DANKE! Aber die Energie die von der Deutschen Leserschaft in das bedauern und bejammern des Wietpases gesteckt wird wäre deutlich besser in Aktionismus gegen die deutschen Verhältnisse investiert…

    • Es gibt in Deutschland zwei Zauberwörter, die den deutschen so viel Angst bereiten, dass sie vor politischem Aktivismus in Bezug auf Cannabis zurückschrecken:

      1.Führerscheinstelle: die stellt nämlich bei überführten Kiffern gerne mal die Fahrtauglichkeit in Frage, auch wenn es keine Zusammenhänge zwischen erwischten Konsum und Autofahrt gibt.

      2. Hausdurchsuchung. Gerne auch ohne Genehmigung, ermöglicht durch “ Gefahr in Verzug“. Und das auch, wenn mal kleine Sachen gefunden werden.

      Außerdem weiß jeder, dass es teuer wird, wenn man mit irgendwas erwischt wird, denn die verfahrenskosten (Bluttest, wirkstoffgehalt-Prüfung etc)
      Da will man lieber nicht mit Drogen in Verbindung gebracht werden.

      • Belgier

        Das ist hier KEIN BISCHEN anders! Massivste Speicheltests bei Autofahrern – keine „Promillegrenze“ – leuchtet der Streifen ist der Führerschein weg – und auch ziemlich schwer wieder zu bekommen!
        Drogenhunde in Schulen – bellt der Hund kann der Schüler sich ne neue Schule suchen… Willkürliche Hausdurchsuchungen… schon ab Winzmengen – Zuhause könnten ja mehr wie 3gr. liegen… usw. usf.
        Bei uns gibts zwar ne theoretische gesetzliche Grundlage mit der man was machen könnte… in der Praxis ist der belgische Kiffer aber fast ein ebenso armes Schwein wie der Deutsche…
        Dazu kommt das die Belgische Polizei im Zweifel deutlich härter mit einem umspringt.
        z.B. kein Recht auf Anwalt beim Erstverhör – aber da bewegt sich was – im Deutschsprachigen Gerichtsbezirk ist das seit fast 2 Jahren hinnfällig. Belgien als Föderalstaat hat deswegen ne Rüge der EU am „Arsch“.

      • pirat

        Leider hört man diese Argumente immer wieder. aber sie sind nicht ganz richtig! Es geht auch anders und niemand braucht sich zu verstecken solange er nicht einen Homegrow oder sonst mit größeren Mengen zu tun hat. Informiert euch doch bitte mal bei Steffen Geyer oder sonstigen Aktivisten der Cannabisszene..So lange sich nämlich genau der „normale“ Teil in der Bevölkerung versteckt u nicht zu seinem Konsum steht wird das nie was!
        Ich bin übrigens auch Altenpfleger und stehe zu meinem Cannabiskonsum. Das geht schon .
        Und es gibt sicher keine Hausdurchsung oder ähnliches wenn man sich auf einer Cannabisdemo zeigt und trotzdem sind diese Demos immer wieder so schwach besucht(siehe Steffens Cannabiskultour oder auch die Hanfparade) Fragt man dann bei verschieden Kiffern nach wie es mit demonstrieren für unsere Rechte aussieht, dann kommen immer wieder diese „Angstargumente“ Ich finde das echt schade, dass so wenige öffentlich zu ihrem Konsum stehen. Wenn es nach mir ginge sollten wir uns ALLE mit geringeren Mengen vor den Polizeiwachen unserer Republik mal verabreden und dann………………….

      • Anonymous

        Hallo Mobo,
        das ist Willkür, und dagegen kannst du vorgehen. Die Führerscheinstelle hat schon den ein oder anderen auf den Deckel bekommen.
        Hausdurchsuchung mal so eben, weil sie ein, zwei Grämchen gefunden haben halte ich für ein Gerücht. Damit kommt keiner durch, wir leben immer noch in einem Rechtsstaat. Einen Bekannten, der verpfiffen wurde, haben sie erst mal länger observiert. Erst als sie ihn mit etwas mehr erwischt haben, durften sie seine Wohnung durchsuchen.

        • Ich hatte selbst bei mir eine Hausdurchsuchung ohne richterlichen Beschluss. Leider war ich nicht um die Tür zu öffnen und die Beamten nach Hause zu schicken.

          Ich behaupte mal Kühn: ein Großteil der Hausdurchsuchungen wird ohne Beschluss durchgeführt.

      • Anonymous

        Dann hatten sie aber auch was in der Hand ;-). Nur weil du auf Hanfdemos bist, oder mit einem Grämmchen erwischt wirst, stürmen die nicht deine Bude. Kannste mir nicht erzählen.

    • Ich sehe es nicht als Neid an, wenn ich mich als Deutscher für die (immer noch besseren) Zustände in Belgien und NL interessiere. Für jemanden in Bayern oder Sachsen mag es ja sein, dass ihn das Thema in den BeNeLux-Ländern nicht sonderlich tangiert. Aber wie Du ja auch (denke mal Du bist aus der DG rund um Eupen), bin ich als Aachener mit der EU und dem gemeinsamen Gedanken hier im Dreiländereck aufgewachsen. Maastricht und Eupen sind mir näher als Köln oder Düsseldorf. Das hier ist meine Heimat – ich vermute in dem Punkt kannst Du @ Belgier mir zustimmen.

      Daher fühle ich die Diskriminierung weitaus stärker als Deutsche aus anderen Regionen. Das war hier so, so lang ich mich erinnern kann.

      Wir wurden im europäischen Geist erzogen und eben nicht dazu, unsere direkten Nachbarn nur als andere Staaten anzusehen, mit denen wir nichts zu tun haben. Wir wurden dazu animiert, grenzübergreifend Schulen und Unis zu besuchen. Viele Freunde aus meiner Schulzeit wohnten in Belgien und NL. Mein Vater hat z.B. lange in Belgien gearbeitet. Diese ganze Idee mit der Europäischen Freizügigkeit in Bezug auf Wohnen, Arbeiten und den freien Grenzverkehr ist für mich nicht nur Gewäsch aus Sonntagsreden von Politiker, sondern gelebte Realität – ich bin sicher, dass ist bei Dir nicht anders wenn Du von hier stammst.

      Ich wüßte nicht, ob Du es als Neid auffassen würdest, wenn es in Aachen plötzlich hieße: „Die Bordelle in der Antoniusstr., sind ab sofort nur noch mit Puff-Pass zu betreten“ und den bekommen nur Leute mit Wohnsitz in Deutschland.

      Klar verstehe ich auch, wie Du das meinst – wir sollen hier für eine legalisierung kämpfen. Aber kleinere Länder wie NL und Belgien, finden aber da leichter eine Lösung als unser Deutschland mit all seinen verschiedenen Regionen und der mittelalterlichen CSU in der Regierung. Ich habe für Deutschland keine Hoffnung auf Legalisierung – ich halte es für realistischer Oasen im „Ausland“ zu suchen – wobei ja Belgien und NL für mich, wie beschrieben, gar kein echtes Ausland sind.

      • Belgier

        Jepp, bin DG´ler… und kann Dir zu 90% beipflichten – nur in einem ganz entscheidenden Punkt nicht: Das kleinere Länder eher eine Lösung finden.
        30 Jahre Coffeeshops in NL haben dem Rest der EU nichts gebracht – EU-weit gedacht müssen die Impulse von dem/den Grossen in der EU kommen – dann passiert auch was!
        z.B. Energiepolitisch (Atomkraftausstieg, alternative Energien) sind die Deutschen Schwarzen (CDU/CSU) deutlich fortschrittlicher als die belgischen Roten. Aber auch den Umweltschutz (Pfandsystem auf Altglas/Altplastik, etc.) betreiben die Deutschen besser und konsequenter als die umgebenden „kleinen“ Länder.
        Wenn von Deutschland positive Impulse kämen zögen die kleinen Länder viel eher mit – umgekehrt strampelt sich ein kleines Land wie die Niederlanden 30 Jahre lang mit Coffeeshops einen ab – um am Ende vor dem Wietpas zu stehen…

  • Marcel

    Menschen die es sich beruflich nicht leisten können offen zu ihrem Konsum zu stehen gibt es genügend. Wäre die Meinung in der Bevölkerung eine andere – würde das auch anders aussehen. Ich für meinen Teil gehöre da auch zu. Privat mache ich in keinsterweise davon gebrauch meine „Gewohnheit“ zu verstecken. Wer damit nicht klar kommt kann gehen. Beruflich sieht das ganze schon anders aus: „Willkommen im Doppelleben 2.0!“ Wenn ihr mich nach der Arbeit sehen würdet, würdet ihr alles andere denken – nur nicht das ich ein Dauerkiffer bin. Für Menschen wie mich, ist solch ein Social Club die optimalste Lösung. Vorrausgesetzt man wird nicht beim Staat registriert. Allerdings sehe ich das noch in weiter ferne. Eher wird es komplett illegalisiert.

    • Anonymous

      Hi Marcel,
      du wohnst auch in Köln Mülheim :-). Wie cool

      • Marcel

        ^^ Jetzt werd ich Paranoid….

  • Anonymous

    Dem kann ich nur zustimmen.Arbeite in der Altenpflege.Wenn da jmd. wüsste das ich in meiner Freizeit Cannabis konsumiere,würde ich Berufsverbot kriegen.Satt dessen darf ich hier in Berlin in sehr zwielichtige „internetcafe´s“ gehn und bei Arabern/Türken mein Gras kaufen.Tolles System:(

  • Jenz

    Hier was zum Stand der legaliesierung in Europa:

    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37816/1.html

    Sieht nicht sehr positiv aus..:-(

  • Marcel

    wie man den legalen Verkauf von Heroin und Kokain mit Cannabis gleichsetzten kann, ist mir definitiv ein Rätsel. Die Spinnen doch die Briten….

    • Jenz

      Ist in den USA ja auch nicht anders…Cannabis ist eine „Schedule I Drug“ Gefährlicher als Opium…:-(
      http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Schedule_I_drugs_%28US%29

    • pirat

      Ich glaube nicht, das jemand spinnt nur weil er den legalen Zugang zu anderen Drogen außer Cannabis fordert! Es ist keine Frage wie suchtgefährdet bzw gefährlich diese harte Drogen sind! Aber auch hier gelten die selben Argumente wie bei anderen Verboten z.B von Cannabis.Warum muss ein Junkie dreckiges, giftiges, verstrecktes Zeug zu brutalen Preisen von Verbrechern kaufen? Auch hier muss es eine Regulierung geben.Verbote u Strafen sind der falsche Weg.
      Die gefährlichste aller Drogen, der Alkohol wird ja in unserer Gesellschaft selbst nachts an Tanken verkauft!

  • Marcel

    Da scheiden sich die Geister. Ich wäre nicht dafür harte Drogen zu legalisieren. Wer zu einer Spritze greift, entschuldigt, ist selbst schuld. Es ist allgemein bekannt das diese Drogen sofort körperlich abhängig machen – wer meint dieses Risiko eingehen zu müssen – bitteschön. Aber ohne meine Unterstützung. Natürlich sollte es jedem freigestellt sein, womit und wie er sich zudröhnt. Allerdings sehe ich bei den harten Drogen eine Gesellschaftliche Gefahren (Beschaffungskriminalität etc. – auch wenn es legal wäre!) – die nicht mit Cannabis zu vergleichen sind. Ein Junk müsste trotzdem noch seinen fuffi am Tag klären um im Shop dann seine Droge zu bekommen. Und er wird sich den fuffi besorgen – egal wie….. kenn genug von dieser Sorte.

    • pirat

      Das was du da mit der Beschaffungkriminalität schreibst ist bullshit. Warum sollte ein Junkie „seinen fuffi“ am Tag brauchen wenn es legal ist? Das ist ja der Sinn einer Legalisierung das ein superbilliges Medikament nicht mehr zu horrenden Preisen verstreckt u vergiftet auf dem illegalen Markt gehandelt wird.
      Und übrigens fangen die wenigstens direkt mit spritzen an, das ist ein schleichender Prozess und bei Sucht sollte man nicht von „selber Schuld“ reden.

    • doctordude

      „Wer zu irgendwelchen Drogen greift, ist selbst schuld“ – Die Straight Edge Bewegung

      Diese Doppelmoral vonwegen „Aber nur MEINE bevorzugte Droge darf legalisiert werden“ finde ich persönlich wirklich unerträglich. Insbesondere da THC im Vergleich mit anderen Drogen wie LSD oder MDMA auch nicht wirklich gut dasteht, zumindest was das Suchtpotenzial angeht.

      • Marcel

        Wie gesagt, ich hab da meine Meinung und meine Erfahrungen zu. Und das sehe ich auch nicht als „Doppelmoral“ – weil wir hier von Drogen sprechen die eine starke körperliche Abhängigkeit hervor rufen. Nicht das wir uns falsch verstehen – bei Menschen die schon so Abhängig sind das es quasi keine „Hilfe“ mehr gibt, hab ich nichts gegen eine kontrollierte Ausgabe. Aber ihr sprecht davon Heroin zu legalisieren – und das ist definitiv falsch.

        Meine Meinung.

        P.S. Ich bin früher (zu Poison-Zeiten) heftigst feiern gegangen – und ich weiß auch wie der „schleichende“ Prozess nach dem Feiern Sonntags morgens (oder abends) beginnt – wenn man nicht schlafen kann……

      • pirat

        das ist der treffende Kommentar, danke dafür.Dieser Kollege scheint ja nicht der hellste zu sein, wenn man alleine seine Logik mit dem „fuffi“sieht.

      • doctordude

        @Marcel: Laut meinem Verständnis (David Nutt / Lancet Studie) liegen z.B. Strassen-Methadon und Barbiturat-basierte Medikamente auf dem gleiche Niveau, was die Abhängigkeit angeht. Heroin / Kokain sind dann auch nicht mehr so weit entfernt. Das erscheint mir nicht ganz logisch. Und wenn man deiner Logik folgt, dürfte auch Hanf nicht legalisiert werden, da es eine relativ starke Abhängigkeit auslöst. Ich würde Dir nahelegen wollen, auf Poppers umzusteigen, Lösungsmittel zu schnüffeln oder doch Straight Edge zu gehen…

    • Anonymous

      hach wie verlogen und opportunistisch kann man eigentlich sein. bei jeder gelegenheit sich als den armen verfolgten kiffer hinstellen der ein doppelleben führen muss.
      die bösen holländer lassen ihn nicht mehr in die shops.. *schnief
      vergleiche zur judenverfolgung sind schnell gefunden.

      aber die für sich selbst geforderte akzeptanz keinem anderen gegenüber aufbringen.

      echt, wenn ich dich lese beginne ich den wietpas gut zu finden, so einen wie dich möchte ich auch nicht in meinem coffeeshop falls ich einen hätte.

      und bitte versuch erst gar nicht zu erklären warum es bei einer legalisierung von heroin noch beschaffungskriminalität geben sollte.

      eigentlich echt guter blog, aber du schaffst es immer wieder das niveau zu senken, glückwunsch.

      • pirat

        mein obiger Kommentar bezieht sich auf dich, sorry fürs durcheinander, aber sowas nervt echt!!!

      • Marcel

        Ich sag doch, Kiffer sind das intoleranteste Volk unter der ganzen Sonne. Ihr bekommt die Szenerie einfach nicht „zu ende“ gedacht.

      • pirat

        Toleranz fordern und solche Kommentare ablassen passt nicht. Ich kiffe auch sehr gerne, würde mich aber niemals als intolerant bezeichnen! Wie arm ist das denn, für sich selber was einzufordern, was man anderen nicht zugesteht? Das ist nur dumm!

        • Leute! Könnt ihr euch nicht mal auf ’n Latte Macchiato treffen und euch wieder vertragen? Ist ja schlimm hier…

      • Marcel

        Ich mag mich hier jetzt nicht rumstreiten. Weil das sowieso am Thema vorbei geht. Das der Vergleich mit dem „Stern auf der Brust“ was heftig ist, ist mir schon bewusst – aber mit solchen Vergleichen polarisiert man auch – wie Du merkst. Und ich denke einfach das die legalisierung von harten Drogen einfach auf einem vollkommen anderen Blatt steht, weil die Auswirkungen auch komplett andere sind – kann und darf man das nicht vergleichen.

        Feddisch

        Und nu lass uns einen Rauchen und alles ist gut ;-)

        • Mal meine Meinung zum Thema: ich bin auch für die Entkriminalisierierung ALLER Drogen. Das bedeutet dann aber nicht, dass es Heroin im Coffeeshop oder im Supermarkt verkauft werden soll. Nein, es sollen halt Konsumenten und/oder Süchtige nicht mehr bestraft werden und ihnen soll im Zweifelsfall geholfen werden OHNE das sie Angst vor Bestrafung haben müssen. Dass eine Legalisierung von Rauschmitteln nicht zu mehr Konsum führt wissen wir alle. Und da ist es egal, ob es sich um Cannabis, Alkohol oder Heroin handelt. Aber eine Legalisierung ermöglicht den Konsumenten ein sorgenfreieres Leben und das sollte doch wohl Ziel einer Politik sein.

          Auf der anderen Seite kann man aber auch mehr Respekt vor Leuten haben, die eben noch nicht solche Erkenntnisse haben. Wenn Marcel noch nicht verstanden hat, dass eine Legalisierung von Heroin ebenso Vorteile hat wie eine Legalisierung von Cannabis, dann erklärt es ihm sachlich und verurteilt ihn nicht für sein Unwissen. Denn sonst seit ihr auch nicht besser als diejenigen, die Euch als Kiffer kriminalisieren.

          Do, und jetzt haben wir uns alle wieder lieb.
          Amen!

      • pirat

        tut mir leid, das es hier off-topic wird! Aber genau wie unter diesen von Marcel verbreiten Vorurteilen gg anderen Drogen gibt es leider den gleichen Quatsch gg Cannabis von anderen Ignoranten. Und da muß ich dann schon meinen Senf dazu geben,wenn solcher bullshit in Foren verbreitet wird. Ich hasse einfach diese Mentalität die ja auch genauso von der Alkohol-Lobby gg Cannabis sein könnte. Keine Lügen über Drogen.

      • Marcel

        Mobo, ich habe das schon verstanden – und ich habe auch schon gesagt das auch ich nichts gegen eine kontrollierte Abgabe habe. Aber das ist keine legalisierung – sondern halt eine kontrollierte Abgabe.

        Ich glaub wir reden einfach aneinander vorbei….

        So, von mir auch AMEN

        • Wenn die scheisse aber nicht legal ist, ist der süchtige, der etwas in der Tasche hat IMMER ein Verbrecher und MUSS IMMER dafür bestraft werden. Und Bestrafung ist das, was er am wenigsten braucht. Er braucht Hilfe. Hilfe, die er vielleicht nicht in Anspruch nimmt, weil er Angst vor Strafen hat.
          Er hat also ständig genau die selbe Paranoia, die man als Kiffer hat, wenn man ein wenig Gras in der Stadt hat. Ein Verbot ändert nicht, das wissen wir alle. Warum also verbieten?

      • pirat

        genau so sollte es sein. Natürlich sollte es ,wenn möglich, überhaupt keine Drogen im Supermarkt geben, auch kein Alk. Drogenfachgeschäfte mit Fachpersonal, Jugendschutz und vor allem ehrliche Aufklärung im Jugendalter sollte das Ziel einer modernen Drogenpolitik sein. Das mit den Drogen im Supermarkt ist dann immer bei einer Legalisierungsforderung das „Superargument“ der Konservativen .

      • Marcel

        Eigenbedarf wird auch heute schon (zumindest in NRW) eingestellt. Genau aus diesem Grund! EGAL WELCHE DROGE!

        Ich möcht Euch kurz erklären warum ich so reagiere – vor etwa 10 Jahren war ich freundlicher Gast der JVA Ossendorf (wegen Tickerei) und durfte diese nach 2 Jahren auf Therapie verlassen – somit habe ich 6 Monate stationäre Therapie mit Junkies hinter mir. Ich habe auch Koks, XTC, Speed und LSD gefuttert – da war mein Kiff das geringste Problem. In dieser Therapie habe ich, für mich, genügend über das Suchtbild eines Heroin Abhängigen gelernt um dieses Zeug absolut zu verteufeln. Den Süchtigen muss geholfen werden – da stimmen wir überein. Allerdings macht diese Droge solch ein Zombie aus Dir, dass Du nicht mehr Herr Deiner eigenen Sinne bist – somit auch nicht mehr Urteilsfähig. Das sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden – und JEDEM verfügbar gemacht werden (alá Drogenfachgeschäft). Und damit wir uns nicht falsch verstehen, ich rede hier nur von Heroin. Der Rest ist alles Lullikram – macht damit was ihr wollt.

        Und dies beruht halt auf meiner persönlichen Erfahrung mit diesen Leuten.

        • Eine Legalisierung ist nicht gleichbedeutend mit einer freien Verfügbarkeit. Es ist halt nur nicht mehr strafbar, die Scheisse zu besitzen. Handel kann weiterhin stark reglementiert werden, z.B. durch eine Verschreibungspflicht.

          Diese ganze Eigenbedarfsscheisse bringt doch nichts. Auch wenn das Verfahren ggf. Eingestellt wird, darfst du es doch nicht behalten. Und die Grenzen des Eigenbedarfs sind (außer bei Cannabis) viel zu gering angesetzt. Bei Koks meines Wissens nach z.B. sind es 0,3g! Zeig mir mal einen Dealer, der diese Mengen verkauft. Mit anderen Worten: hast du Koks dabei ist es NIE Eigenbedarf, es sei denn das meiste ist schon weg.

          Ein Staat sollte sich nicht anmaßen eine Droge zu verbieten. Den Handel gerne. Aber dann muss er auch Alternativen schaffen. Denn konsumiert wird so oder so.

      • pirat

        Jetzt wirds schlimm was du da für einen Müll von dir lässt. Du behauptest einfach Mist. Es wird so gut wie nichts eingestellt auch nicht in NRW.
        Ich habe als zivi in einer Drogenhilfe gearbeitet und da waren keine Zombies, Ich will hier keine Werbung für irgendwelche Rauschmittel machen, aber für mich hört sich deine Einstellung nach „Bildzeitung“ an.

      • pirat

        das hier zur „gefährlichkeit“ von Drogen:

        http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1359-neue-studie-zur-gefaehrlichkeit-von-drogen-erschienen

        Hier sieht man das Alkohol die gefährlichste aller Drogen ist und sie ist völlig frei verfügbar, obwohl auch hier jeder bestimmt einen „Zombie“ kennt

  • Marcel

    btw. wenn ich mir die derzeitigen Nachrichten so anschaue – bekomm ich das Gefühl das Opstellten und Teeuven den Pass auf biegen und brechen einführen wollen…..

  • Belgier

    KEIN Dealer und KEINE Mafia wird jemals einen Stoff so günstig und rein abgeben können wie ein liberaler, verantwortungsvoller Staat. Einen Heroinsüchtigen auf Staatskosten mit Heroin von der Beschaffungskriminalität abzuhalten wird um ein vielfaches günstiger sein als ALLE ANDEREN Wege ihn vom Heroin fern zu halten. Der unkomplizierte Gang zum Arzt und danach in die Apotheke würde die Harddrugkonsumenten im „NullKommaNix“ drastisch reduzieren.
    Es wäre kein Markt für Dealer/Mafia mehr vorhanden und es würde dadurch niemand mehr in dunklen Ecken angefixt werden. Die existierenden Junkies könnten in Ruhe und Würde den Löffel abgeben – die folgende Generatioon Junkies würde aber garnicht erst nachwachsen.

  • Mr. X

    …und da liegt das Problem. Es sollen Junkies nachwachsen…behaupte ich jetzt mal so. Was wuerden denn diese Drogen“experten“ sonst machen? Hartz IV beantragen? Da wuerde der Thomasius gar nicht mehr klar kommen, wenn ich sage „Ja ich rauche gerne erheiternde Kraueter und fuehre nebenbei ein sehr schoenes Leben“. Das ich dazu noch ein Teil der Gesellschaft bin, da meine werten Damen und Herren, spaetestens da wird der Thomasius sich FREIWILLIG einen Kopfschuss geben…

    • pirat

      da stimme ich dir voll zu. Es sind aber nicht nur Typen wie dieser selbsternannte Superexperte Thomasius, sondern die ganze andere Prohibitionindustrie wie die Justiz! Was würden den die ganzen Richter,Staatsanwälte und Polizisten machen? Da hängen sehr viele Arbeitsplätze mit sicherer Kundschaft dran!Wie sagte schon Hillary Clinton auf die Frage zur Legalisierung :“There is too much money in it“

      • Jenz

        Für den Fall das NL den Wietpas wirklich durchzieht wüsste ich auch mal gerne was dann die ganzen Grenzschützer in NRW machen sollen…Ich weiß nicht wieviele
        Zöllner bisher im Deutsch-Niederländischen Grenzgebiet eingesetzt sind. Gefühlt würde ich sagen 200-300. Deren Hauptaufgabe war es ja bisher sich mit kleinen Kiffern rumzuschlagen. Die wären ja plötzlich ohne Beschäftigung. Man könnte gut die Hälft einsparen.

        Hab die Tage einen Trailer für eine WDR-Sendung gehört. Da hat so ein Polizei-Haupt-Irgendwas davon gefaselt wie SCHLIMM das mit dem Cannabis in den letzten Jahren geworden ist! Und dann erst der WIRKSTOFFGEHALT!111!!! Das könne man einfach nicht mehr „weiche Droge“ nennen!!!111

        Mann, hab ich mich aufgeregt! Iss schon schlimm wenn an jeder Ecke bewustlose Kiffer rumliegen….Mann in welcher Realität lebt so einer? Im Leben noch nie ne Tüte geraucht aber nachplappern was ihm auf der Fortblidung „Drogen sind der Teufel“ eingehämmert wurde…

        Mal abgesehen davon das ich diese Polizei/Zoll etc. Dokusoaps einfach nur zum kotzen finde und das der WDR sich jetzt auch so ein Format zu eigen macht noch viel mehr, läßt so eine weltfremde Aussage doch erkennen welchen Zweck sie hat. Nämlich „Jobprotection“. Was soll so ein Polizist auch sagen? Och, das mit dem Kiffen ist eigentlich halb so wild, da haben wir doch ganz andere Probleme!? Das wär ja als wenn ich einem meiner Kunden sage: Och das mit den Computern ist doch eigentlich ganz einfach. Mich brauchen sie dafür nicht wirklich!

  • Elli

    Ich weiß was Du meinst. Diesen Trailer höre ich auf WDR 2 auch ständig. Vielleicht sollte man einen Brief dahin schicken oder sonst irgendetwas unternehmen?

  • Marcel

    Also ich weiß, da ich neben der Wache Kaldenkirchen gewohnt hab, das allein in Kaldenkirchen (ca. 20.000 Einwohner) 70 Zöllner sind. Der Weg morgens zu Bäcker war nie angenehm – hatte aber auch seinen Vorteil. Durch mein auffälliges Auto war ich bei denen „bekannt“ und hatte Ruhe – da sie wussten das ich in den Grenzbezirk gehöre.

    Zu den Dokusoups kann ich nur eins sagen…. Wir saßen in der OASE da kam ein Bekannter von uns rein und erzählte folgende Geschichte:

    „Da draussen steht das Kamerateam von „Achtung Kontrolle“ – die haben mir 50 EUR gegeben damit ich hier Gras kaufe und danach ein Interview mit Ihnen führe.“ Die 50 EUR hat er genommen ist aber dann einen anderen Weg zurück ;-)

    Für mich ist das Anstiftung zur Straftat.

    Arbeit haben die Zöllner genügend auch ohne uns. Die sind ja nunmal auch für Schwarzarbeit etc. zuständig.

    • Marcel

      Zum thema Wirkstoffgehalt – eine Arte Doku….

      • Jenz

        Hab die Doku noch nicht gesehen (werd ich noch nachholen) aber meine persönliche Meinung/Erfahrung ist das man eben heute nur noch einen Joint raucht wo man früher 2-3 genossen hat. Ist doch eigentlich von Vorteil, oder?

  • Marcel

    Die Doku bestätigt das der THC Gehalt nicht wirklich gestiegen ist. So etwa 2% (angeblich hat das Gras nun einen Durchschnittsgehalt von 15 – 18%) – und das ist dann wohl extrem gutes Haze. Allerdings wird auch gesagt, dass das subjektive empfinden anders ist weil nicht mehr soviel importiert wird sondern aus der Gärtnerrei um die Ecke kommt.

  • Marcel

    alá Isolator oder Waterhasij