Cannabisverbot im Palastgarten

Bald endlich wieder frei von den dichten Rauchschwaden!CC-Lizenz, Urheber: Pauline van Till
Bald endlich wieder frei von den dichten Rauchschwaden!
CC-Lizenz, Urheber: Pauline van Till

Ihr müsst jetzt ganz stark sein: Im Königlichen Palastgarten in Den Haag darf bald nicht mehr gekifft werden. Das hat jetzt Bürgermeister Jozias van Aartsen (VVD) und seine „Wethouders“ beschlossen. Cannabiskonsum würde viele Besucher Belästigen.

Die lokale VVD-Fraktion hat eine ganz tolle Begründung für das Verbot: Viele Kinder würden in dem Parkt Fussball inmitten von Cannabisrauch spielen, was eine Gefährdung von deren Gesundheit darstelle.

Mir kommt es eher vor, als stünden die VVDler etwas zu lange im Cannabisrauch…

Vielleicht wird der neue Chef des Königreiches ein Machtwort sprechen. Angeblich ist er dem Cannabisrauchen ja nicht ganz so negativ gegenüber eingestellt….

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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  • cdcd

    theoretisch darf man ja eh nicht in der öffentlichkeit rauchen

  • YesYo

    Naja ab in den Vondelpark da sind die wenigstens tolerant ;)

  • BeNeLux

    LOL!

  • Anonymous

    ich finde das richtig es sollte nicht in der offentlichkeit gekifft oder gesoffen werden?!auser im eigenden garten oder so!

  • Björn Andresen

    Bin auch der Meinung, dass man in der Öffentlichkeit möglichst nicht kiffen sollte oder zumindest dezent an mehr oder weniger abgelegenen Orten. Kiffen in der Öffentlichkeit ist eh nur Wasser auf den Mühlen der Befürworter des i-Kriteriums etc. Ich habe es immer vermieden offensichtlich in der Öffentlichkeit zu kiffen, damit keiner genervt ist der damit nichts zu tun haben will. Warum sollte ih auch den Ast absägen auf dem ich sitze und den Gegnern der Coffeshops noch in die Hände spielen?

    • BowWow

      kiffer der welt versteckt und vergrabt euch im tiefsten loch!

      ohmann freu ich mich aufs smoke out! :D

      • Sebastian

        Da fällt mir nur Jacob Millers „Tired fe lick weed“ ein. ;-)
        „We want check em out in the open, where the breeze can blow it so far away,
        to the North, to the South, to the East and to the West.“

        Wenn Grillen, Motoren, Räucherstäbchen und Zigaretten dort auch verbannt werden, bei gleichem Bußgeld, gehts ja noch.
        Ob das die Nutzung von Vaporizern im Park fördert wird sich zeigen.

  • Josh

    Wenn die VVD stärker wird, wird auch der künftige König nichts zu Lachen haben. Die VVD und PVV sind Könighaus (Hasser), bisher hat sich aber nur der Wilders getraut öffentlich das Königshaus anzugreifen und deren totale Absetzung zu fordern. Wobei ich denke mittlerweile, dass diese beide Parteien alles Hasser sind, wahrscheinlich hassen sie sich sogar selbst ;)!

    • Joachim

      die armen ;-)

  • keek

    Das Gert Wilders nicht vielen Dingen positiv gegenüber steht, sollte allen klar sein ;)

    Kiffen in der Öffentlichkeit war nie legal und wurde auch gesetzlich nie geduldet. Das man es jetzt offiziell vebietet, wirft mir ein kleines Lächeln ins Gesicht. Find´s total lächerlich. Als würde man in Deutschland sagen, so, im Bundestag wird nicht gesoffen :D

  • Jgreeen

    Also das man in der Öffentlichkeit bzw. an bestimmten Plätzen wo z.B. viele Kinder anwesend sind nicht kiffen und auch keinen Alkohol konsumieren sollte würde ich schon unterschreiben. Allerdings ist die Begründung „Viele Kinder würden in dem Parkt Fussball inmitten von Cannabisrauch spielen, was eine Gefährdung von deren Gesundheit darstelle.“ doch verdammt realitätsfern bzw. fehlt es hier an Konsqeuenz. Im Sommer werden die Verantwortlichen sicher schön mit Holzkohle grillen, am besten jeden Tag. Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter und Direkteinspritzer sollte man dann auch konsequent aus der Stadt verbannen.
    Es macht betroffen wenn sich erwachsene Menschen so einen Kram aus der Nase ziehen.

    • Anonymous

      Noch betroffener macht es, wenn dieser „Argumentation“ dann auch noch gefolgt wird.

    • Vor allem: Ein verantwortungsvoller Kiffer achtet darauf, wo er raucht. Wenn Kinder in der Nähe sind, dann geht man irgendwo abseits hin. Dazu muss man kein Verbot ausprechen.

      • onno

        Ihr vergesst leider das mindestens die hälfte der Kiffer sich eben nicht benehmen.
        denktnur mal drüber nach wie Ihr mit 18 rüber gefahren seid mucke bis anschlag und immer schön an die parkregeln gehalten wa
        das ich nicht lache.
        Aber bekifft ist immer noch stilvoller als besoffen.

        • Leute, die sich nicht benehmen, gehören bestraft. Leute die sich benehmen können, sollten nicht bestraft werden.

          • onno

            wenn du von dir behaupten kannst schon immer kultivierter kiffer gewesen zu sein,
            ich kanns leider nicht.
            Heute weiss ich mich zu benehmen aber mit 18 sah das anders aus mehr sage ich ja nicht.
            und so wie mir gehts sicher vielen.

          • Ohne arrogant klingen zu wollen: Ich kann es von mir behaupten.

          • onno

            Ich glaube aber da bist du in der minderheit.

          • onno

            leider..

          • BowWow

            also ich verbring meine urlaube auch seit mittlerweile18 jahren (kiffend) in NL, aber ausser ein paar parkkrallen in amsterdam und diversen blitzer schnappschüssen auf NL autobahnen bin ich da nicht weiter negativ aufgefallen.
            grundlegend versuch ich einfach mich ÜBERALL so zu benehmen wie ich es auch von meinen mitmenschen erwarte, und fahr damit recht gut.

        • Jgreeen

          Mucke bis zum Anschlag und Parken wie die Wilden?
          Nö eigentlich nicht. Mal ehrlich, wenn ich Geld fürs Weed hab, dann hab ich auch Geld für einen Parkschein. Mit 18 ging sowieso noch nix in der Richtung.

          • Ich habe mein Thema für die nächste DEA gut ausgewählt :-)

      • Kai

        Ja!!!
        So 350m würden reichen ;-)

        • Kai

          mobo zu 6. April 2013 um 19:01
          Vor allem: Ein verantwortungsvoller Kiffer achtet darauf, wo er raucht. Wenn Kinder in der Nähe sind, dann geht man irgendwo abseits hin. Dazu muss man kein Verbot ausprechen.

  • Langsam stellt sich die Frage wer eingesperrt werden soll: Die Kinder oder die Kiffer? Eine Gruppe muss es treffen, wenn man denn sicherstellen möchte, dass kein Kind mehr einen kiffenden Menschen sieht. Aber mal ehrlich – im Park können Kinder Leute beim kiffen sehen – toll unterscheidet sich auch nicht sonderlich vom Anblick Zigarettenrauchender Menschen. Ob nun 250 oder 350m Abstand zu Schulen ist, imo, auch schnurzpiepe. Mein Schulweg war immer mehrere Kilometer weit und da bin ich an so einigem mit dem Bus vorbeigefahren u.a. auch ein Bordell (zu Grundschulzeiten das geheimnisvolle Haus wo immer die Rolladen unten sind) – trotzdem bin ich nicht zum Puff-Gänger geworden.

    Genauso kann ich mich daran erinnern als Kind schon Penner(ansammlungen) gesehen zu haben die in der Fußgängerzone Alk soffen. Kann aber nicht sagen, dass ich das anziehend fand. Ich denke ob jemand Alkoholiker wird oder in Punkto anderer Substanzen ein problematisches Konsummuster entwickelt hängt nun wirklich von vielen anderen Faktoren ab – Kneipen, Puffs und Coffeeshops auf dem Schulweg würde ich aber nicht primär dazuzählen – noch weniger wenn 3 Leute zusammensitzen und sich einen kiffen, während auf der Wiese nebenan Kinder Fussball spielen – welch friedliches Bild.

    • Ist kiffen in der Öffentlichkeit nicht sowieso verboten!?!? Daher versteh ich das alles eh nicht.