Nur in der Randstad mehr Cannabisplantagen entdeckt

Creative Commons Lizenz, Urheber: Stedin Netbeheer

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Quelle hier. Im letzten Jahr wurden in der Randstad (Amsterdam, Den Haag und Rotterdam) plus Utrecht fast zwölf Prozent mehr Cannabis-Plantagen entdeckt, 1.531 zu 1.371, als im Jahr 2012. Nach dem regionalen StromnetzbetreiberStedin“ liegt das an der verstärkten Zusammenarbeit mit der Polizei, lokalen Behörden und der Staatsanwaltschaft. Landesweit blieb die Zahl der aufgedeckten Hanffarmen allerdings nahezu unverändert.

Hanf-Züchter zapfen oft illegal Strom für ihre Plantagen ab. Es wird geschätzt, dass sich die Kosten auf ungefähr 180 Millionen Euro belaufen. Geld, dass die Energielieferanten von den Verursachern zurück haben wollen. „Wir schätzen, dass wir 50 Prozent der Kosten des Energiebetrugs von den Verursachern zurückfordern können“, so Mitarbeiter Peter van ‚t Ende.

Nach Stedin kommen zunehmend mehr Tipps über illegale Cannabis-Plantagen von den Bürgern. Zuvor hatte man die Bürger aufgerufen Cannabisplantagen zu melden und es wurden Hanf Duft-Karten augegeben.

Die entdeckte Anzahl an Hanf-Plantagen ist insgesamt allerdings ungefähr gleich geblieben . Das sagte ein Sprecher des nationalen Netzbetreibers „Netbeheer Nederland“, in Reaktion auf die Nachricht aus Utrecht und der Randstad.

“ Auf nationaler Ebene ist dies nicht der Fall“, sagte der Sprecher. „Wir haben ein ziemlich genaues Bild über 2013 und wie die Jahre zuvor beträgt die Zahl der aufgedeckten Plantagen rund 5.000 . Diese Zahl hat sich in den letzten 5 Jahren kaum verändert und bleibt relativ stabil.“

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • Sebastian

    Da kann Stedin sich mal Gedanken machen, ob mit einer Legalisierung dieses Problem entfällt, und gleichzeitig Mehreinnahmen durch legale Grower zu erwarten sind.
    Vielleicht kann man aber auch bei einer Legalisierung das ein oder andere Atomkraftwerk stillegen, wenn vermehrt in Gewächshäusern gegrowt wird, und man geht deswegen so halbherzig gegen das Problem vor.

  • xy_ungeloest

    das witzige ist, dass in nl ein großteil des stroms von landwirtschaftlichen betrieben wie z.b. den großgärtnereien erzeugt wird. die haben nämlich zum heizen große blockheizkraftwerke und generatoren. die überschüssige energie wird an die stromlieferanten verkauft. ich meine mal gehört zu haben, dass ca. 25% des stroms in nl von landwirtschaftlichen betrieben produziert wird.

  • Kommunist

    Naja, lieber nimmt jeder was negatives aus der Geschichte mit raus, anstatt man schlau wird.

    Energielieferanten zahlen, weil ihnen Strom abgezapft wird
    Land, Städte & Kommunen müssen für ein größeres Polizeiaufgebot zahlen
    Der Züchter muss sich mehr und mehr sorgen machen, dass er gepackt wird
    Der Konsument zahlt mehr für das Gras, da der Züchter die Preise durch das hohe Polizeiaufgebot erhöht / oder er streckt sein Gras.

    Und im Endeffekt bleibt alles beim Alten….

    absurde Welt

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