„Das Jenke-Experiment“ – Die Meinung des Autoren-Teams

Nicht alles wurde gezeigt - Foto: Monique Hutzezon

Nicht alles wurde gezeigt – Foto: Monique Hutzezon

Gestern gab es wie angekündigt einen inoffiziellen Themenabend zum Thema Cannabis auf RTL. Wir Autoren haben die Sendung gesehen und haben festgestellt, dass unser Fazit doch recht unterschiedlich ausfällt. Aus diesem Grunde machen wir mal einen Sammelbeitrag, wo wir alle unser persönliches Resümee ziehen.

Antonio Peri: Wo waren die Durchschnittskiffer?

Vermutlich leide ich an einem gewissen professionellen Tunnelblick.  Mich selbst hinterließ das „Jenke-Experiment“ und die begleitenden Sendungen am gestrigen Thementag zu Cannabis auf RTL zwiegespalten.

Natürlich hatte ich keine Dokumentation im Stil der Reihe „Gehirn unter Drogen“ von Arte erwartet. Das die Sendung für Aktivisten wie mich keine Neuigkeiten enthalten würde, war klar. Daher war einzig entscheidend, wie die unterschiedlichen Aspekte von Cannabis einem Massenpublikum vermittelt würden.

Eines ist klar, und das bleibt auch positiv festzuhalten:  Die Aufmerksamkeit war gewaltig – sowohl hier bei uns auf „Kein Wietpas!“, als auch in vielen anderen Medien – nicht zuletzt dem Forum von RTL. Das heutige Medienecho ist dann auch positiv, was die Wirksamkeit der Sendung noch einmal verstärkt. Insofern mildert es meine eigene Enttäuschung über die Darstellung etwas ab. Die medizinischen Aspekte wurden wirklich sehr gut dargestellt. Allerdings ließ sich der typische RTL-Stil nicht übersehen. Es wurden Extreme präsentiert. Sowohl das Experiment selbst: Als Nicht-Konsument von „null auf hundert“ 5 Tage „Hardcore-Kiffen“ , lässt einen wohl kaum das echte Wesen einer Substanz erfassen, und bei diesem Konsummuster ist es auch kein Wunder, dass es Jenke von Willmsdorf persönlich nicht zugesagt hat. Aber  auch 18jährige Psychiatrie-Patienten, die zudem noch zig andere Drogen  konsumiert haben, sind einer objektiven Darstellung nicht zuträglich.

Der Trailer kündigte an: „Millionen Deutsche machen es heimlich“. Wo waren die denn in der Sendung? Nicht nur ich habe diese vermisst, auch Georg Wurth vom DHV hält das für die größte Schwachstelle dieses „Experiments“. Zwischen jugendlichen Psychiatrie-Opfern und Cannabis-Patienten, wurde die große Mehrheit der unauffälligen Freizeit- oder Gelegenheitskiffer unterschlagen. Diese haben natürlich auch einen geringen Sensationswert und passen daher wohl nicht in ein solches Format.

Aufmerksamkeit wurde erzeugt. Ob das was bei der Masse der,  vom Thema bislang unbeleckten, TV-Zuschauer davon hängenbleibt nun eher positiv oder negativ ist, dazu fällt mir eine Prognose wirklich schwer. Sehr gefallen hat mir allerdings, wie sich unsere Drogenbeauftragte Frau Mortler selbst desavouiert hat.

mobo: Wichtiger Anstoß zur Diskussion

Man sollte eins nie vergessen: RTL ist Boulevard. Und „Das Jenke-Experiment“ ist ein Boulevard-Format. Wer hier eine Komplexität wie bei einem ARTE-Themenabend erwartet, muss zwangsläufig enttäuscht werden. Boulevard spricht eine gewisse Zuschauerschar an, und wenn man die mit ausgewogenen Fakten und tiefgreifender Recherche konfrontiert machen die Zuschauer genau eins: Abschalten! Das das nicht das Ziel eines Privatsenders ist sollte wohl jedem klar sein. Also muss RTL auch bei seinen eigenen Spielregeln mitmachen. Innerhalb dieser Spielregeln kann man jedoch die Zuschauer in die unterschiedlichsten Richtungen bewegen. Und die Richtung, die das Jenke-Experiment vorgegeben hat, war meiner Meinung nach nicht negativ.

Natürlich kommt man nicht daran vorbei, die negativen Aspekte zu beleuchten. Dazu wurde ein Dauerkonsument genommen, der viele Klischees bedient und sie auch offen (mit dramatisch verzerrter Stimme) ausspricht. Ja, das war wohl ein wenig too much, aber wir Hanf-Befürworter klammern die negativen Aspekte gerne mal aus. Wegleugnen kann man diese Leute nicht, denn es gibt sie. Doch RTL hat explizit erwähnt, dass solche Fälle eigentlich nur auftreten, wenn mit dem Kiffen zu früh zu intensiv begonnen wird. Letztendlich spielt das auch der Legalisierungsbewegung zu, die ja immer vehement einen Jugendschutz fordert, der auf einem Schwarzmarkt nicht möglich ist.

Aus Niederländischer Sicht haben sie alles richtig gemacht. Bei wohl keinem anderen Gastgeber hätte das Experiment besser stattfinden können als bei Nol. Er hat dort selbst ein paar sehr schöne Zitate gemacht und dürfte wohl für viele eine große Sympathie erzeugt haben. RTL/Jenke hat stets die Vorteile der niederländischen Drogenpolitik hervorgehoben und die Nachteile ausgeklammert. In einer Sendung, die sich nicht ausschließlich mit Holland auseinander setzt, vollkommen legitim.

Das Highlight war meiner Meinung aber definitiv der medizinische Teil, auch dank Lars Scheimann, der seine Problematik sehr schön beschrieben hat. Der Beitrag geht über das übliche: „Kranke können sich ja Cannabis vom Arzt verschreiben lassen“ hinaus und zeigt, dass auf Gesetzgeberseite dringend Handlungsbedarf besteht. Ich behaupte mal, dass diese Problematik der durchschnittliche RTL-Zuschauer zuvor nicht einmal im Ansatz kannte.

Jenke selbst hat für sich entschieden, dass Cannabis nichts für ihn ist. Das muss man einfach akzeptieren. Trotzdem hat er sich durch sein Experiment zu einem Legalisierungsbefürworter gewandelt. Dies hat er nicht nur am Ende des Experiments gesagt, sondern auch am Ende jedes einzelnen Berichtes im Laufe des Tages. Somit dürfte das das eindeutige Fazit sein: Legalisierung ist der einzige vernünftige Weg, selbst wenn man kein Konsument ist.

Und das ist doch letztendlich genau das, was wir alle wollen: Dass die Nicht-Konsumenten einsehen, wohin die Reise gehen soll. Und zu dieser Meinungsbildung hat die Sendung eindeutig beigetragen.

Eli: Schlechter Sensationsjournalismus

Zunächst: Es war richtig mit RTL zusammenzuarbeiten. Letztlich aber hat diese Sendung der Legalisierung von Cannabis nicht geholfen. Dazu war die Grundtendenz, gerade am Anfang, einfach zu negativ, die Darstellung zu oberflächlich und vor allem wieder viel zu sehr auf den alten Klischees draufrumreitend.

Außerdem ist dieses Format Sendung völlig ungeeignet, um überhaupt irgendeine Thematik auch nur ein kleines Stück seriös zu behandeln. Im Laufe der Sendung ist dem Jenke wohl auch aufgegangen, dass so ein „Experiment“, sich fünf Tage mit Cannabis zuzudröhnen, überhaupt keinen außergewöhlichen Effekt hat, so dass er dann versucht hat, einer Klamauksendung noch einen „politischen“ Anstrich zu geben.

Diese Tatsache verweist darauf, dass Jenke von der Thematik anscheinend überhaupt keine Ahnung hatte und völlig unvorbereitet in die Produktion ging. Schon aus diesem Grund möchte ich diese Sendung nicht ernst nehmen. Ein bischen Vorbereitung auf die Coffeeshopkultur hätte man doch wohl erwarten dürfen! Im Shop wirkte er völlig deplatziert. Wie ein Elefant im Porzelanladen.

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe diese Sendung bereits nach einer halben Stunde ausgemacht. Diese Selbstdarstellung hatte für mich überhaupt nichts mit einer ernsten Sache wie der Legalisierung von Cannabis zutun. Hinzu kommt, dass von Anfang an ein negativer Unterton die Sendung durchzog. Das fing schon mit dem depressiven Patienten an, der von dem das Gesicht rausgeschnitten wurde. Sowas gleich zu Anfang! Eine Sache, wo vielleciht eine Person von einer Million betroffen ist! Tut mir leid Leute, das ist mieseste Propaganda! Ich hätte schon zu diesem Zeitpunkt ausschalten sollen.

Für mich gibt es dennoch zwei kleine positive Dinge: Erstens habe ich mal wieder Nol van Schaik gesehen, der sehr sympathisch rüberkam und der mit leid tat, sich mit so einem Typen wie dem Jenke abgeben zu müssen. Hochachtung, wie ruhig er geblieben ist. Ehrlich, ich hätte diesen Typen schon nach dem ersten Lachkick rausgeschmissen! Und zwar mit einem fetten Arschtritt dazu! Zweitens habe ich zum ersten Mal gesehen, wie es ist, an einem Vaporizer zu ziehen und dass da ja überhaupt kein Rauch rauskommt. Sehr witzig.

Steve: Infotainment vom Feinsten

RTL bringt eine Sendung übers Kiffen. Ist das jetzt Infotainment oder Sensationsjournalismus? Wie ist das Jenke Experiment denn nun einzuordnen? Ich muss sagen, ich fand es gar nicht schlecht. Das Format der Sendung kannte ich vorher nur von der Alkoholfolge, also war die Spannung doch groß, wie RTL dieses Thema umsetzen würde. Und es war auch so, wie ich es erwartet hatte. Man kann natürlich sagen, dass es sensationslüstern ist und deshalb nur Extremfälle auftauchen. Auch ist es sehr zweifelhaft, ob man nach ein paar Tagen Dauerkiffen ein fundiertes Urteil zum Thema abgeben kann. Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, wie man die Sendung anders hätte gestalten können.

RTL ist ein Wirtschaftsunternehmen, was bedeutet, dass bei einer solchen Sendung der Erfolg an der Quote gemessen wird. Wir sind hier eben nicht bei Arte, 3Sat oder einem der anderen Sender, welche angeblich alle sehen, die aber trotzdem selten viele Zuschauer ziehen. RTL wird häufig gesehen, also erreicht die Sendung einen großen Zuschauerkreis. Als die Millionärswahl lief, war das eines der beliebten Argumente um an einem solchen Format teilzunehmen, lange bevor der DHV Chancen hatte die Million zu gewinnen. Wenn man dieses Argument betrachtet, so war es bestimmt ein Erfolg.
War es Sensationsjournalismus, den RTL hier betrieb? Natürlich war es das, aber ist das wirklich verwerflich? Welcher normale Zuschauer hätte Interesse an einer Sendung gehabt, in der normale Konsumenten gezeigt werden. Herr X kifft seit 30 Jahren und ist trotzdem in seinem Leben erfolgreich. Wäre das besser gewesen? Wer hätte sich denn so etwas länger als einige Minuten angeschaut. Wenn man möchte, dass die Sendung angesehen wird, dann muss man auch in gewisser Form auf die Kacke hauen. Der normale Kundenkreis von RTL ist so etwas aus den anderen Sendungen gewöhnt, weswegen es doch klar ist, dass da nicht auf einmal eine ausgewogene Bildungssendung platziert wird.
Für jemanden, der so wie es aussieht, mit Cannabis sonst nichts zu tun hat, fand ich Jenkes Umgang mit dem Thema eigentlich recht ausgewogen. Natürlich ist es seltsam anzusehen, wenn man für einige Tage bei Nol über den Coffeeshop zieht und dann ein Marathonkiffen durchzieht. Aber das ist nun mal der Kern dieses Sendeformats.
Hätte man es auch anders machen können? Natürlich, es gibt eine Menge Dokumentationen zum Thema, die einem höheren Standard genügen. Aber werden die auch von Leuten angesehen, welche eigentlich keine Berührungspunkte mit Cannabis haben? In meinem Bekanntenkreis kenne ich da niemanden auf den das zutrifft. Es stellt sich also die Frage, was möchten wir: Dokumentationen welche einem wissenschaftlichen Standard genügen und kaum angeschaut werden oder Sendungen, die das ganze wie Jenke präsentieren und damit zumindest für die Möglichkeit einer Diskussion sorgen. Mal ehrlich, welchen normalen Zuschauer interessiert die genaue Zusammensetzung von Cannabis oder das Endocannabinoidsystem. Wir müssen nun mal damit leben, dass der Weg zur Legalisierung auch mit den RTL, Pro7 und Sat1 Zuschauern gegangen werden muss. Fakt ist, dass wir eine Minderheit sind und eine Mehrheit überzeugen müssen. Dazu muss das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Wer glaubt, dies gehe nur mit viel Information, der liegt hier schlicht falsch.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • chiliheadz

    Ich denke da wie mobo und Steve….!!!! (Y)

  • Hanfbauer

    Deine Meinung kann ich nur unterstützen. Wenn man nur die eigentlich ehr seltenen Extremfälle ansieht, kommt man auch kaum den vielen medizinisch sehr positiven Wirkungen von der Cannabis sehen.
    Bei Extremkonsum bekommt man immer auch nur Extrem-Wirkungen, die nix mit dem Alltag zu tun haben. Tagelanges Dauerkiffen von morgens bis abends. Wer macht denn sowas ? Klar ein paar Verruckte gibts immer.
    Wenn man Medikamente auf diese Weise „testen“ würde, würde man wohl feststellen, das die meisten sofort verboten gehört werden, weil die Leute daran sterben.

    • kiff

      Ich kann mich erstmal nur “ Eli “ anschließen , gerade mit ihren ersten Sätzen hat sie Recht. Und jeder der bis dahin dem Kiffen neutral gegenüber stand wurde durch diesen RTL Beitrag bestimmt nicht überzeugt Hanf für alle Frei zu geben.

      • Eli = männlich ;-)

        • kiff

          Sorry !

  • xy_ungeloest

    sehr schön zusammengefasst! dem kann ich eigentlich nicht mehr viel hinzufügen.

  • streuner

    tach, der Faulheit halber mal aus dem KiFo kopiert.
    Anmerkend, so 24 h später. Scheint ja auf jeden Fall für, nicht negative, Diskussionen zu sorgen. Und ich vergesse immer, dass die „Masse der Schäfchen“ mit nochmehr Infos überfordert wäre. Wenn man die Legalisierung verkaufen müsste, würde ich sie in eine Happy Meal Verpackung stecken. :-) Das „fressen“ die dann. Sorry.
    Streuner

    Wie es zu befürchten war.
    Also vom Kiffen kriegste keinen Kater und deshalb ist das Zeug gefährlich
    Da hätte man abschalten können. Aber Haarlem eben,
    Der
    bewegt seinen Arsch keinen Meter durch das geile Haarlem und meckert
    über seine Trägheit. Also nach 4 Tüten in nem CS lieg ich noch lange
    nich lang :-) Gezeelig uit, smakelijk Frietjes eten, Meijsjes keiken :-)
    Aber
    wenigstens hat es für die „Medizin Fraktion“ sehr viel gebracht. Also
    das war RTL emotional und kommt sicher gut an. Und das meine ich nicht
    ironisch.
    Dann fehlte mir die Tiefe. Das ging mir zu schnell, zu viel
    in einem Film, das Thema hätte man sicherlich „breiter“ anlegen können.
    Eben mehr der Quote als der Aufklärung geschuldet. (Ich habe die REWE
    Kifferwerbung in der Werbung vermisst) Wenn er so faul abhängt, wieso
    raucht er dann nicht lieber was Sativa lastiges; Das hätte auch in Nols
    Interesse gelegen, das besser rüberzubringen.

    Und das Statement
    von der Mortler sagt doch alles. Wenn die nicht angewiesen wird, was zu
    tun passiert garnix. Achtet mal auf die (Nach) Frage von Jenke zu ihrer
    Qualifikation. Auf Mortlers Antwort. DA offenbart sich doch das ganze,
    geballte elendige Unvermögen in der Politik!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Marlene_Mortler
    Nach
    der Mittleren Reife 1973 am Gymnasium Lauf besuchte Marlene Mortler die
    Landwirtschaftsschule in Roth und legte 1981 die Meisterprüfung in der
    ländlichen Hauswirtschaft ab. 1983 übernahm sie gemeinsam mit ihrem
    Ehemann den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in Lauf-Dehnberg
    und legte den Schwerpunkt auf die Produktion von
    Getreideaufschlussprodukten und nachwachsenden Rohstoffen.

    https://twitter.com/marlenemortler/stat … 4465217536

    greetz
    streuner

    • Name

      Sorry,aber die Kifferwerbung war von EDEKA..

  • Dr.Love

    Wer hat denn gerade die ntv talkrunde gesehen mit jenke, Christian Ströbele ‚gibt das Hanf frei‘, einen Richter der für Legalisierung war, einen Doc der von der medizinischen Wirkung absolut überzeugt war und einem CSU Angeordneten Meyer, der alleine auf erlorenen Posten stand weil er kategorisch gegen eine Legalisierung war…? Die Meinungen dort waren sehr vielversprechend für eine Legalisierung, nur der BayernMeyer war halt ziemlich verbohrt. Eine Umfrage haben die auch gemacht 18% für die Legalisierung, 58% für eine Legalisierung Zu medizinischen zwecken und 24% gegen eine Legalisierung….irgendwie interessant oder???

    • Jenz

      Die Talk-Runde war wesentlich besser als der „Experiment-Film“. Leider war die Sendung zu kurz um ALLE Aspekte anzusprechen. Der Richter war wirklich gut. Sehr pragmatisch und realistisch. Eben genau das Gegenteil von dem CSU-Meyer aus Bayern. War schön als der meinte nach 2 Mas Bier kann man noch locker einen netten Abend haben…Und alle so: „WAS, 2 Liter Bier!?!?!“..;-)

  • Dr.Love

    Einfacher Sensationsjournalismus halt….BildzeitungTV. Was will man machen, die Masse schreit danach….

    • Hanfbauer

      Ich finde es niet schlecht. Es wird sich wenigstens Mühe gegeben, einmal objektiv zu informieren. Obwohl man merkt, das gerade die Journalisten selbst keine Ahnung von dem Thema haben. Wenigstens machen sie mit ihrer Ahnungslosigkeit aber keine Propaganda mehr. So wie früher oft !

  • Sebastian

    Sehr geschickter Einsatz von Pink Floyd als Hintergrundmusik bei Jenkes Konsum.
    Das hat gewirkt. Flashback beim Zuschauer.

    • Pink Floyd ist in JEDEM Einsatz geschickt gewählt…

      • xy_ungeloest

        ist mir auch aufgefallen, hielt es aber für nicht erwähnenswert. besonders auffällig fand ich die szene, in der ‚breathe‘ gespielt wurde. erstaunlich wenig klischee-reggae oder bob marley (hey, nichts gegen bob marly oder reggae!).

        • Sebastian

          Da empfehle ich die Platte Dub side of the moon von Easy Star all stars.

      • xy_ungeloest

        ich liebe übrigens pink floyd!

        • franz v. a.

          bin echt gar nicht sooo ein shopfan aaaber diese songs von der whish you were here oder welche das war will ich auch mal dampfend in nem urigen shop hoeren!!!!

  • Martin

    Vergleicht diese Folge doch mal mit der, als Jenke für ein paar Wochen zum Alkoholiker wurde. Das Gesamtfazit war, dass er am Ende richtig krank war und Probleme hatte davon wegzukommen (zugegeben, es waren 4 Wochen, und beim Cannabis „nur“ 5 Tage). Aus dem Hanf-Experiment ist er einfach rausgelaufen und alles war gut. Dann ist er nach Colorado geflogen, hat nochmal gekifft und hat es dann wieder gelassen.

    Seine Aussage, dass Alkohol definitiv gefährlicher ist als Cannabis kann er aus eigener Erfahrung gut untermauern.

  • Johohama

    Ich kenn den, ist´n verlogener Quotenaffe.. zudem weiß ich dass der Jenke öfters mal einen kifft und nicht nur gelegentlich einen Joint übers ganze Jahr, wie er noch während der Extra Sendung angegeben hat.

    • franz v. a.

      na und…lass ihn doch kanns verstehen das sich nicht jeder (c-z)“promi“ da direkt als absolut pro hinstellt ausserdem ist es fuer die eigendliche sache gar nicht unbedingt notwendig oder besser wenn jenke sich als weedfan verkauft haette,da waer wohl dann ehr kritik von der anderen seite gekommen…war auch schon mit einigen „promitussen“ auf „afterhour“ besonders witzig war es mit“ fr. feuchtgebiete“…aber was die da evtl. genommen oder gemacht haben geht keinen was an…

  • Anonym

    Mir ist aufgefallen, das die Informationen dieser Seite (nicht nur für Konsumenten sondern auch) perfekt für diejenigen ist, die in NL einen eigenen CS aufmachen wollen – um sich vorher zu informieren… ;-)

  • shiva
  • „rauschgift“

    Also ich verstehe viele Meinungen hier nicht.

    Da werden jahrzehntelang Leute die Kiffen vom Staat verfolgt, teilweise mit wirklich harten Strafen belegt, nur um einen Zug an der Freiheit zutun, es werden Lügen über Lügen verbreiten, die Leute lieber mit Tabak und Alkohol gequält, es werden Drogenkartelle unterstützt usw. und so fort…und hier sind alle weichgespült oder was!?

    Nur weil so ein alter Quotenjunkie, wie der Jenke, irgendwo in einem Halbsatz am Ende der Sendung mal erwähnt, dass er(wenn die Welt untergegang ist) eignetlich für ne Legalisierung ist, wenn das Wörtchen WENN nicht wäre, natürlich nur.

    Ihr vergesst wohl die vielen Leute, die ständig mit irgendwelchen aggressiven Kriminellen hermschlagen müssen um vemeintliches Gras zu kommen und sich dann die Lunge mit gestrecketem Scheiß zuballern müssen. Oder die Coffeeshops in NL mit dem gleichen Problem. Alles nur, weil soche Typen wie der Jenke nciht in der Lage sind eine WIkipedia-Artikel zu lesen!

    Viva la Revolution!

    • franz der arsch

      ist wikipedia allwissend?also da steht oft ganz viel humbug…zu vielen themen wiki ist nur so schlau wie die deppen die da meinen was schreiben zu muessen….und warum zieht ihr so ueber das projekt her?irgendwie muessen die ja mal anfangen das es kein besonderes niveau hat… haben wird ist doch klar aber millionen von deutschen haben eben auch kein niveau und lesen bild und express und glauben was da steht…ich habe in meinem proletenumfeld(lieber echte proleten als falsche propheten…)nach der sendung durchweg positive erfahrungen gemacht und der lkw fahrer dieter der mir sonst erzaehlt wie geil die eine mit den dicken… aus,m puff ist hat gestern halt mal was anderes erzaehlt und gemerkt das kiffer ganz normale leute sind auch wenn die sendung das leider viel zu wenig hervorgehoben hat und jetzt kein arte niveau hatte…und wenn man die ganze anerzogene verbloedung der letzten jahrzehnte aufloesen will muss man da noch sehr viel sehr primitive aufklaerungsarbeit leisten…und was machen wir jetzt? viva la suelz bla….bomben bauen waffen klauen??…dieses ganze hohle (meist antifa)gwaesch hoier ich seit 30 jahren…geregelt habt ihr damit noch nie was…da hat der blog hier weit mehr erreicht!!!

  • Pot-Head

    Mich freut es für keinwietpas, dass ihr mittlerweile von den Medien so wahr genommen werdet. Anscheinend bewegt sich doch was in der Gesellschaft!

    Herzlichen Glückwunsch und vieln Dank!

  • Björn Andresen

    Ich bin auch der Meinung, dass das Jenke-Experiment de facto oberflächlich und auch verzerrend war (wie gesagt sein Konsummuster war nicht typisch, Psychosepatient, etc.) ABER dafür, dass das auf RTL lief war es nicht schlecht und das wichtigste hier vorgebrachte Argument, dass wenn man die Mehrheit erreichen will, nützt einem der ARTE-style absolut nichts sehe ich genauso. Oder anders ausgedrückt: Wer Kindern was erklären und sie überzeugen will, muss nunmal in deren Sprache reden.

    • Jenz

      In der n-tv Diskussion hat er auch nochmal hervorgehoben, dass das eben ein Experiment war und er eben in kurzer Zeit ein „Ergebnis“ haben wollte. Ein halbes Jahr lang einen Joint am Abend wäre zwar represäntativer gewesen aber eben auch recht langweilig. Das ist eben auch ein Problem für die Massenmedien. Der Durchschnittskiffer ist eher langweilig und lohnt keine Berichterstattung. Da muß dann eben herhalten, dass es ja sooo viele „heimlich“ machen. Das ist der einzige Aufhänger der ihnen eingefallen ist. Andererseits wissen viele ja gar nicht, dass es Millionen Konsumenten gibt (weil es eben nicht groß öffentlich gemacht wird [aus Angst vor Repressionen]). So trägt auch diese etwas merkwürdige Titel-Unterschrift ein wenig zur Aufklährung bei.

  • Name

    Heute ist der Lars Scheimann auf dem Titelblatt des EXPRESS mit der Schlagzeile „Ich rauche pro Tag 20 Joints auf Rezept“ mit der Unterzeile-Aber er warnt vor Legalisierung:“Für Jugendliche ist Hasch viel zu gefährlich“ Auf Seite 3 folgt ein ganzseitiger Bericht mit Statements des Herrn Scheimann ,so zB.dass er täglich 75 € für seine Medizin ausgeben würde.Na toll,macht im Monat rund 2250€,aber dank seines gut laufenden Hanfladens hat er wohl keine Probleme dies zu finanzieren.Was ist jedoch mit den anderen Menschen,die nicht die finanziellen Mittel haben?Ich gönne Herrn Scheimann das,aber als Vorzeigeobjekt in Sachen Legalisierung taugt er für mich herzlich wenig.Das positive ist,das in eher liberalen Medien wie dem EXPRESS das Thema in den Blickpunkt gerückt wird.Unvergessen die EXPRESS-Schlagzeile,als der BGH 1994 den Cannabiskonsum legalisierte-ALLE DÜRFEN HASCHISCH RAUCHEN !-während BILD einen Aufschrei der Empörung auf den Titel rückte,mitsamt Antidrogenkommentaren von „Experten“ wie zB. Mutter Beimer..lol..

    • Boerejongens

      Da wurde doch 100% wieder was aus den zusammenhang gerissen, kann mir nicht vorstellen das sich Scheimann gegen eine Legalisierung ausgesprochen hat.
      „Für Jugendliche ist Hasch viel zu gefährlich“
      Der Aussage stimm ich sogar zu, nur heisst das nicht das er gegen Legalisierung wäre, das macht höchstens der Express draus.
      Ich hoff einfach mal das es so ist.

      • Name

        Im Artikel selbst sagt Herr Scheimann,das eine Legalisierung für Personen ab 21 Jahren stattfinden sollte,das ist doch ok…habe nur die Titelseite zitiert und dort steht halt Für Jugendliche …

        • Klar steht Lars Scheimann für die Legalisierung. Und eine Legalisierung für Jugendlich will ja niemand (steht ja auch gar nicht zur Debatte) – im Gegenteil. Die Legalisierung würde Jugendschutz erst ermöglichen. Das hätte der Express dann wohl besser darstellen müssen. Dahinter steckt wohl auch der Denkfehler, dass Otto-Normalverbraucher sich „Legalisierung“ immer nach dem Motto vorstellt: Gras und Hasch im Supermarkt und an der Tanke neben dem Bier. So will das aber ja niemand, der dafür kämpft.

          • Hazenjagd

            Eben, gerade durch eine Legalisierung könnte man erst vernünftige Jugendschutzarbeit leisten. Ich mein jedes Kiddie kann in Deutschland Gras kriegen, wenn es will, selbst in den kleinsten Dörfern gibt es Quellen dafür. Es gibt leider nur wenige Dealer, die nur an Erwachsene Verkaufen, die meisten kennen in der Hinsicht keine Moral, weil’s ihnen eh nur um’s Geld machen geht..

            Das schlimme ist ja, dass man beim 08/15 Ticker nicht nur Wiet kriegt, sondern auch noch ganz andere Sachen wie XTC aka MDMA, Amphetamin etc. – Zwar alles Substanzen, die eine Daseinsberechtigung haben, da man auch diese verantwortungsbewusst konsumieren kann (Safer-Use), aber diese gehören sicher nicht in die Hände von Jugendlichen!

            Dem Otto-Normal-Dealer ist es egal, ob seine Kundschaft nun Erwachsene sind oder Jugendliche – Das sollten sich mal viele Legalisierungsgegner durch den Kopf gehen lassen!

      • Revil O

        Das wird ganz gewiss wiedermal aus nen Zusammenhang gerissen worden sein!! Alles andere kann ich mir im Moment ehrlich gesagt schwer vorstellen.

      • Sebastian

        „Für Jugendliche ist Hasch viel zu gefährlich“ Ich stimme nicht zu.

        • Tom

          ja, stimme dir zu, ab und zu mal ein Gelegenheitsjoint schadet auch keinem Jugendlichen. Gefährdet sind nach der viel (und meist falsch) zitierten US-Studie vor allem die jugendlichen Dauerkiffer, die jeden Tag womöglich über Jahre rauchen und bei Jugendlichen ist der regelmäßige Alkoholgenuß immer noch wesentlich gefährlicher ! .

          Deswegen sollte es trotzdem – wie beim Alkohol – eine Altersbeschränkung mindestens ab 18 Jahre geben. Dann sehe ich keinen Grund, warum es nicht für Erwachsene frei verkäuflich sein sollte.

          • Sebastian

            Bier, Wein, Sekt, auch Mischgetränke dürfen an
            Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht abgegeben werden!
            Branntwein haltige Getränke dürfen erst ab 18 Jahren abgegeben werden.

        • Hazenjagd

          Für einen psychisch gefestigten Jugendlichen sehe ich auch keine wirkliche Gefahr, wenn dieser mal einen Joint mit seinen Freunden durchziehen würde, allerdings halte ich, wie Tom, einen Dauerkonsum der schon im Jugendalter beginnt, für bedenklich und bin dafür, dass man Cannabis eigentlich erst ab 18 Jahren konsumieren sollte.

          • Sebastian

            Für die nicht psychisch gefestigten Jugendlichen, ist das Cannabis, wenn sie sich damit wohlfühlen unter Umständen eine Medizin.
            Wenn das Umfeld keine Problematisierung des Konsums betreibt, können sich damit so manche von ADHS, Depressionen und weiteren diversen psychischen Problemen Betroffenen, mithilfe dieses pflanzlichen Verbündeten selber helfen, mit liebevoller Begleitung eines einfühlungsvermögenden Erwachsenen. Und nicht mit der rein profitorinetierten Psychatrie, al la Thomasius, die mit der Diagnose Cannabis Abhängigkeit viel zu leichtfertig umgehen.
            Natürlich ist es besser die Ursachen zu beseitigen, das ist aber bei schlechter Ernährung, Vergiftung durch Umwelt und Wohngifte, Elektrosmog, der allgemeinen Schulpflicht und dem sozialen Umfeld am Wohnort und Mobbing durch Mitschüler usw. leider nicht immer möglich.

  • keinwietspass

    Von der Sendung können sich alle bestätigt fühlen, Gegner wie Befürworter. Die einen sagen man wird dadurch doch motivationslos, dumm und bekommt psychische Probleme… Die anderen sagen es ist nicht so schlimm wie
    Alkohol, und medizinisch wirksam…
    Was wirklich gefehlt hat war ein Durchschnitskonsunent der
    seit Jahrzehnten kifft und mit beiden Beinen erfolgreich im Leben steht. Klar
    ist ein outing mit all seinen Konsequenzen nicht einfach und abzuraten doch
    würde es der Sache gut tun, vor allen wen auch bekannte, angesehene Personen
    dabei währen.
    „Ihr seit die Schwulen von heute“

    • Sebastian

      Zitat:
      „Was wirklich gefehlt hat war ein Durchschnitskonsunent der
      seit Jahrzehnten kifft und mit beiden Beinen erfolgreich im Leben steht.“

      Der war Nol persönlich.

      • keinwietspass

        Klar, hast recht.
        Dachte aber eher an jemanden aus D und vielleicht paar Worte dazu was wirklich gefährlich am kiffen ist.

    • Tom

      Das man vom Kiffen dumm wird, ist auch so ein Argument, das eigentlich schon längst widerlegt ist. Die Studie, die ich oben erwähnt hat, hat das sehr klar mit einer über Einjährigen Untersuchung widerlegt, anhand von Erwachsenen Dauerkiffern. Man hat das nur bei Jugwendlichen Dauerkonsumenten festgestellt, weil das Gehirn dann langsamer wächst.

      In der – falschen – deutschen Widergabe dieser Studie dagegen wurde aber so getan, als ob das auf ALLE (also auch die Erwachsenen, deren Gehirn ja nicht mehr wächst) zutrifft.

      • Diese Studie, die angeblich belegen sollte, dass Kiffen dumm macht, wurde schon im Januar 2013 widerlegt. Hier stehen die Gründe, warum die Studie fehlerhaft war: http://antonioperi.wordpress.com/2013/01/15/kiffen-macht-doch-nicht-dumm/

      • keinwietspass

        Die Aussagen waren auf die Sendung bezogen, und durch diese
        fühlen sich auch Hanfgegner bestätigt.
        Mit Studien ist das so eine Sache, da kramen beide Seiten
        immer wieder die passenden hervor. Ist in den letzten Jahren aber
        ausgeglichener geworden. Wenn ich noch an die Zeiten denke wo Studien veröffentlicht wurden die besagten THC verursacht Chromosomenschäden und ähnliches…

        „ Die Erwartungshaltung an eine Studie beeinflusst dessen Ergebnis“

        Ratet mal welch schlauer Professor diese Aussage gemacht
        hat.

  • otto normal

    Also ich fand die Sendung typisch RTL aber dafür einigermaßen ok. das man von einem Sender, der ein Publikum anspricht welches sich dafür interessiert das promi a sich von promi b getrennt hat, wirklich nicht mehr erwarten kann hätte einem das auch im Vorfeld klar sein können. wie oben in den letzten Sätzen erwähnt führt der weg zu einer legalisierung nunmal nicht an dieser großen Maße vorbei. ganz im Gegenteil. wichtig ist es auch die gefahren die von cannabis ausgehen können nicht außer acht zu lassen auch wenn diese oft übertrieben da gestellt werden.sehr schade finde ich dass es den Menschen die Cannabis als Medizin wirklich hilft und das zum Teil da wo Medikamente zum Teil versagen der Zugriff versagen entweder stark erschwert oder zum größten Teil komplett verwährt wird.
    wir die sich mit dem Thema der Legalisierung ernsthaft auseinander setzen sind meist einer Meinung was nur nicht viel bringt da der große teil sich garnicht mit dem Thema beschäftigt sich wenn es doch dazu kommt durch falsche oder veraltete Infos in die irre führen lässt.

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen