Helmond : Coffeeshop Bonne Ville muss bleiben

Quelle : Google Street View

Parksituation vor dem Shop (Quelle : Google Street View)

Nach einem Jahre langen hin und her und der Planung einer Wiedereröffnung eines zweiten Coffeeshops, hat Helmonds Bürgermeisterin Elly Blanksma (CDA) dem ganzen nun ein Ende gesetzt. Der Coffeeshop Bonne Ville in der Wolfstraat bleibt dort wo er ist. Gar nicht zufrieden damit ist die Einrichtung De Zoorgboog. Diese beheimatet 28 Demenzkranke ältere Menschen und hat natürlich nichts für einen Coffeeshop übrig. Damit aber nicht genug, mehrere Anwohner beschweren sich immer wieder über die „parkeeroverlast“ vor dem Shop, welche durchaus vorhanden ist wie Ihr auf dem Bild sehen könnt. Hier haben wir also mal die Situation, dass die Anwohner im Recht sind aber der Schuldige ist mit Sicherheit nicht der Coffeeshop Bonne Ville. Für Harrie van Ekert, der neben dem Coffeeshop wohnt, ist das auf jeden Fall keine Lösung. Ständig ist seine Einfahrt zugeparkt.

Mal schauen ob sich da noch etwas tut aber es wird wohl erstmal dabei bleiben. Hier hat sich die Bürgermeisterin ganz klar ein Eigentor geschossen. Es ist auch irgendwie schwer zu glauben, dass man keinen neuen Ort für den Shop gefunden hat in den letzten Jahren. Einen zweiten Shop wird es auch in Zukunft definitiv nicht geben nach aktuellem Stand. Dies wurde ebenfalls vor ein paar Wochen beschlossen.

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
Kushdee

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  • streuner

    Ungeschickt. Aber ein paar Poller würden den Nachbarn schon helfen, oder? Die Holländer „Pollern“ ja auch sonst gerne alles zu :-)
    Zum zweiten ein „Portier“ oder weniger nett ausgedrückt, Security. Ich hasse das, aber in anderen Gemeinden funktioniert das doch auch.
    Und das mit den Demenzkranken und der Störung? Wieso sollten die „natürlich“ nichts für einen CS übrig haben? Cannabis ist auch gegen Demenz als Medizin im Gespräch und ich persönlich kenne einige „kranke“ Menschen, die regelmässig in CS gehen.
    Ich gewinne fast den Eindruck, die BM spielt ein ganz perfides Spiel mit dem Ziel, den CS „leider“ schließen zu MÜSSEN. Es gab ja soooviele Beschwerden.
    greetz

    • Kushdee

      „Diese beheimatet 28 Demenzkranke ältere Menschen und hat natürlich nichts für einen Coffeeshop übrig.“

      Wie die Demenzkranken dazu stehen, kann ich dir nicht beantworten. Da wird es sicher auch viele Befürworter geben. Der Satz bezieht sich auf die Einrichtung „De Zoorgboog“. Diese scheint, wie höchstwahrscheinlich auch andere Einrichtungen dieser Art, eine ziemlich konservative Einstellung zu haben. Da ist ein CS um die Ecke logischerweise ein Dorn im Auge.

      Zwei Poller links und rechts neben der Einfahrt würden dem Nachbarn sicher helfen, dann kommt nur noch er aus der Ausfahrt raus.

      Wahrscheinlich soll dann aber der Coffeeshop oder er selbst die Kosten dafür tragen.

      • streuner

        OK, auf die Einrichtung bezogen, mag das so sein. Auch wenn ich andere Stiftungen kenne, die das sehr locker sehen.

        Natürlich soll der CS Poller, Security und andere, mögliche Kosten zahlen. Die Security in Noord Holland wird ja auch von den CS bezahlt.
        Achtung Ironie“Diese „Haschgiftvertreiber“, dieses arbeitsscheue Gesindel…. Die zahlen ja keine Steuern und Abgaben, also muss man die zur Kasse bitten. So ein „Megasuperstore“ der seine Gewinne ja immer brav versteuert (ich frag mal nicht wo und in welcher Höhe), jeden Tag tausende PKW anfahren, hunderte LKW die anliefern, der erzeugt ja keine Overlast. „Ironie aus“

  • Sebastian

    Krass! Das Innenministerium von Nordrhein Westfalen hat die Öffentlichkeit belogen. Der Polizeipräsident von Münster hat tatsächlich offiziell verboten bekommen, sich an der Gründung von LEAP Deutschland zu beteiligen.

    http://www.piratenfraktion-nrw.de/2014/11/maulkorbminister-jaeger-abweichende-meinung-zu-cannabis-unerwuenscht/

  • Sebastian

    Und die dreckige BRD mit ihren Nuklermafiakomplizen und die asoziale Bahn lässt nur ihre Castoren paralell zum Personenverkehr laufen. Ich bin sehr wütend, da ich gestern unfreiwilliger Weise so nah an einem Castortransport dran war wie noch nie. Der Zug nach Enschede in dem ich mich befand hatte eine Pause im Bahnhof von Steinfurt eingelegt, während dieser der Castorgüterzug direkt an uns vorbeifur, ich bin ausgeflippt. Das grenzt für mich an Körperverletzung, ich konnte nicht ausweichen, es gab keine Vorwarnung.

    • Sebastian

      Jan Delay – Vergiftet

    • Gerhard Balthasar

      Och, das ist doch gar nix… Letztens auf der Autobahn an einem Laster vorbei gefahren. Fett hinten Radioaktiv Warnung drauf, der Fahrer liest nebenher Bild Zeitung. Da hab ich aber Gas gegeben…

      • Sebastian

        Jetzt fahren die den Giftmüll schon über die Autobahn, krass.

        Allerdings ist in Gronau bei Enschede eine Uranaufbereitungsanlage, würde mich nicht Wundern, wenn es da auch waffenfähiges Material gibt. Auf jedenfall wird alles was da rauskommt krasser Strahlen, als es reinkam.

        Besonders übel finde ich, das die Strecke Münster – Enschede regelmäßig verseucht wird, irgendwann fragt man sich schon ob man was abkriegt.

        Hart für die Menschen die da täglich lang müssen.

  • blacksand
    • SR.SMOKEtoomuch

      jo Kraftwerk

      hohe kunst vj – rs

      geil !!!

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