Vorerst keine Schliessungen im Rotlichtviertel

Kürzlich habe ich von der drohenden Schliessung der Coffeeshops im Wallen Viertel berichtet. Jetzt hat Amsterdams Bürgermeister überraschend verkündet, dass es vorerst keine Schliessungen geben wird, weil erst noch abgewartet werden soll, wie sich die nationale Drogenpolitik ändern wird, also ob der Kurs der 3 Provinzen wirklich in auch so in den restlichen Niederlanden durchgezogen wird.

Zuerst ist das erstmal erfreulich. Allerdings frage ich mich, was die Drogenpolitik damit zu tun hat, da die Massnahme doch eigentlich mit der gewünschten Gentrifierung des Viertels begründet wurde und eben nicht als Drogenpolitische Maßnahme.

Für mich wirkt das alles etwas seltsam.

Was meint ihr?

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de