Gastbeitrag: Niederlande wollen Gesetze gegen Grower verschärfen

Unser (manchmal etwas übereifriger :-P) Leser Marcel hat mal wieder einen Gastbeitrag geschrieben! Dank je wel!

 

In den letzten Tagen häufen sich wieder negativ Meldungen. Im „Opium Act“ soll die „5-Pflanzen-Richtlinie“ geprüft werden. Richtlinien werden in den Niederlanden alle 4 Jahre überprüft.

 

Am 01.07.2011 trat der „Opium Act“ in Kraft – somit ist eigentlich eine erneute Prüfung erst am 30.06.2015 fällig. Allerdings können „Toleranzkriterien“ in dieser Zeit durchaus angezogen werden. So wurde von 1996 auf 1998 (2 Jahre!) das Mindestalter für Cannabiskonsum von 16 auf 18 erhöht – sowie die maximale Verkaufsmenge von 30g auf 5g verringert.

 

Danach blieb der „Opium Act“ lange Zeit unberührt. Die Anweisung des „Opium Acts“ hat im Jahr 2011 für ein kleines Fest der Coffeeshopbetreiber geführt, da sie der Meinung waren das Herr Opstelten somit keine Änderungen (kein Wietpas; 350m Regel etc.) vornehmen kann. Leider zählt dies allerdings unter das „Anziehen der Regeln“ und kann somit auch zwischendurch geändert werden. Auch die Richtlinien für Anbau wurden verschärft. Bisher durften 5 Pflanzen auch mit Growlampen auf dem Dachboden wachsen. Nun wird anhand der Lampen und sonstiger Ausrüstung die „professionalität“ gemessen werden. Sprich, es wird alles als professioneller Anbau angesehen was mit technischem Aufwand betrieben wird.

 

Somit darf der Niederländer seine Pflanzen quasi nur noch auf der Fensterbank züchten.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de