Gastbeitrag: Terneuzen spricht sich auch gegen den Wietpas aus

Jetzt wird Marcel aber fleissig! Der nächste Text:

Die Mehrheit des Ortes Terneuzen (Zeeland, nahe der Belgischen Grenze) spricht sich ebenfalls gegen den Wietpas aus! Fast alle Mitglieder des Gemeinderates haben ein Manifest gegen den jetzigen Wietpass unterzeichnet. Terneuzen hat etwa 2.000 potenzielle Nutzer in der Gemeinde. Im hiesigen Shop haben sich jedoch nur 260 registriert. Zweifellos gehen die anderen Kunden auf der Strasse kaufen, weil sie sich nicht registrieren lassen wollen. Um dies zu vermeiden soll das Vorzeigen des Ausweises als Legitimation genügen.

Henk Siersema (Vorsitzender CDA) fordert sogar eine Zulassung von 200 flämischen Grenzbewohnern im hiesigen Coffeeshop! Bürgermeister Jan Lonink (PvdA) hält die Ausweispflicht aber gerade in der Grenzregion für unerlässlich und befürchtet bei einer begrenzten Zulassung der Grenzbewohner rechtliche sowie formelle Probleme.

„Es wäre ein neues Element in der bereits monströsen Rechtsvorschrift. Schwer zu kontrollieren!“

Der goldene Panda geht in diesem Fall an Giel van Boom (TOP/GB) da er befürchtet das der Drogentourismus und die Belästigung wieder zurück kehren würde!

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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