Endlich: Politiker freut sich über Drogentouristen

Kürzlich habe ich mich noch über die fehlende Einstellung bei Politikern aufgeregt, stolz auf die Coffeeshoppolitik und die Drogentouristen zu sein.

Und jetzt lese ich von den Worten von Frans Szablewsk (PvdA), der im Stadtrat von Breda sitzt, der endlich mal eine gesunde Einstellung an den Tag legt (Auszüge und eine freie Übersetzung)

 

[…] Warum bekämpfen wir nicht auch die Touristen, die Efteling besuchen? […] Sie wollen in den Niederlanden einfach nur etwas bekommen, was sie in ihren Land nicht bekommen […] Warum machen wir in Spanien Urlaub? Weil es in Spanien Sonnenschein gibt, den wir so in den Niederlanden nicht haben. Man stelle sich einmal vor, Spanien würde sagen “Die Sonne ist nur für Spanier und nicht für Niederländer” […] Viele von denen, die sich hier einen Joint rauchen, trinken auch ein Bierchen auf dem Markt oder kaufen eine Jeans in den Geschäften. Sie kommen nicht nur für das “eine” […]

In seinem twitter-Profil bringt er es noch auf einen Punkt:

Der Wietpas gehört in den Papierkorb.

Schön, dass es auch noch Politiker gibt, die noch nicht ganz die Sicht auf die Realität verloren haben. Hartelijk bedankt!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de