Enschede bleibt tolerant und weltoffen!

CC-Lizenz, Urheber: Evertjan Hannivoort

Ja, ich gestehe, dass diese Nachricht mich persönlich sehr freut, da die sympathische, kleine Stadt für mich die nächst gelegene Stadt in Nederland ist. Dass der Bürgermeister Peter den Oudsten (PvdA) ein ganz umgänglicher Mensch ist, haben mir auch bereits einige Coffeeshops bestätigt. Und auch den Wietpas hat er stets abgelehnt, mit der Begründung, dass es keine Probleme mit Ausländern in Enschede gäbe. Das kann ich bestätigen, wenn man mal von ein paar Abweichungen absieht.

Jetzt hat der Mann verkündet, dass “seine” Stadt dem Beispiel Amsterdams folgen will und es keine Diskriminierung gegenüber Ausländern geben wird! Die Befürchtung, dass ein Ausschluss zu viele Probleme nach sich zöge sei zu groß.

Ich weiß jetzt schon, dass mir die nächste Portion Kibbeling auf dem Markt doppelt so gut schmecken wird ;-) Da ich weiß, dass hier noch mehr Kunden der 10 Enscheder Coffeeshops mitlesen: Vergesst nicht, dass das ganze auf dünnen Eis gebaut ist. Benehmt Euch und versaut es Euch nicht!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de