Spannabis Utrecht abgesagt

pic01Die Information ist schon vor ein paar Tagen an mir vorbeigerauscht, irgendwie habe ich es aber verschwitzt. Zum Glück wurde ich im Rahmen eines Gespräches auf dem Treffen des Cannabis Colonia e.V., das ich gestern besucht habe, daran erinnert, so dass ich wenigsten jetzt ein paar Worte dazu verlieren kann.

 

Nachdem die “High Life”-Messe 2007 das letzte Mal in Amsterdam veranstaltet wurde, ist es ruhig geworden, was das Thema Hanf-Messen in den Niederlanden angeht. Das sollte sich 2013 mit der “Spannabis” ändern. Nachdem diese Messe bereits erfolgreich in Spanien an drei Standorten veranstaltet wird (Barcelona, Madrid und Malaga), sollte auch ein Ableger im Mutterland des tolerierten Cannabishandels, der Niederlande, stattfinden. Geplant war dies für den 5.-7. April.

 

Jetzt wurde die Messe aber abgesagt. Als Grund werden die starken Restriktionen vor allem gegenüber den Ausstellern im Growbereich genannt. Dies würde die ganze Sache derart limitieren, dass der Veranstalter (FERIA DEL CÁÑAMO, S.L.) sich doch lieber auf die drei Messen in Spanien konzentrieren möchte.

 

Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht??

 

Übrigens: Entgegen den Gerüchten findet der 26. High Times Cannabis Cup auch weiterhin in Amsterdam statt! Der Cannabis Cup in Denver am 20-21.04 (wow, die sind schnell!) findet zusätzlich statt. Auch vor der Legalisierung in Colorado und Washington gab es in den vereinigten Staaten bereits Cannabis Cups und zwar in Los Angeles. Hier wird auch weiterhin der medical cannabis cup ausgetragen. In Amsterdam geht es vom 24. bis zum 28.November dieses Jahres wie gewohnt weiter. Mit dem bitteren Nachgeschmack der immer strenger werdenden Politik der Niederlande.

 

Übrigens: Mit Wehmut muss ich an die CannaBusiness zurückdenken. R.I.P. Kann das mal wieder jemand in Deutschland machen?

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
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