Opstelten: Keine Frist zur Einführung des I-Kriteriums

An der diskriminierenden Politik von Ivo Opstelten wurde schon des öfteren rumgedoktert. Die erste Version, der “Wietpas” hat überhaupt nicht funktioniert, da nicht nur die ausländischen Kunden, sondern auch die inländischen Kunden wegblieben. Das recht hastig nachgeschobene “I-Kriterium” funktioniert auch nicht wirklich, das wissen wir alle. Und so macht ein Großteil der Gemeinden nicht mal mit, mit der Berufung auf die möglichen “lokalen Anpassungen” zur Übergangszeit, bis dann irgendwann im ganzen Land die Diskriminierung gelten solle. Wann das der Fall sein sollte wurde bisher nicht gesagt. Amsterdam sprach immer von einem ominösen “mindestens bis 2015”.

Jetzt hat sich unser Ivo zu Wort gemeldet und unbewusst einen weiteren Dolch in seine eigene Politik gestochen: Den Gemeinden sei keine Frist gesetzt, um den Schwachsinn bei sich einzuführen.

Netter kann man seine Kapitulation auch nicht ausdrücken. Ich würde mal behaupten, dass in den toleranteren Gemeinden wie Amsterdam, Haarlem, Enschede & Co. dadurch nie Handlungsbedarf bestehen wird.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
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