Reisebericht Zandvoort + Gewinnziehung

IMG_4832Am Montag war mein Urlaub schon wieder zu Ende – wie schnell eine Woche doch verfliegen kann…Wir hatten 7 wirklich tolle Tage, die mir nochmals die nötige Erholung als Vorbereitung für meinen demnächst endende knapp neun Monate andauernde Arbeitsunfähigkeit brachten… Als Anmerkung sollte ich wohl erwähnen, dass der Aufenthalt in Zandvoort (Noord-Holland) ein Familienurlaub war. Neben meiner Freundin hatte ich noch 2 Kinder mit an Board. Dadurch war der ganze Aufenthalt natürlich lange nicht so Exzessiv, wie er ohne gewesen wäre. Aber trotzdem haben wir uns mehrere Besuche in einem Ü18-Kaffeehaus nicht nehmen lassen…

Coffeeshop Yanks
Coffeeshop Yanks

Davon gibt es in Zandvoort ja bekanntlich zwei an der Zahl (wie fast überall waren es früher natürlich mehr): Das “Yanks” und das “La Paz”. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich muss sagen, dass mit beide, auf ihre spezielle Art sehr gut gefallen. Das “La Paz” ist die dunkle Spelunke, die durch die Sofas und das gedimmte, hauptsächlich rote Licht sehr chillig ist – das Richtige für die letzte Tüte des Abends, während das “Yanks” eher für fittere Kiffer gemacht ist – hier geniesst man am besten die erste Tüte des Tages ;-) Hier passen aufgrund der 2,5 Etagen auch wesentlich mehr Leute rein, so dass da schon von Natur aus mehr Trubel ist.

Coffeeshop La Paz
Coffeeshop La Paz

Wie gesagt, ich finde beide Läden auf ihre jeweilige Art gemütlich und Sympathisch. Einen Favoriten kann ich da bei besten Willen nicht nennen – das sollte jeder für sich entscheiden, die Shops sind ca. 5 Minuten zu Fuss voneinander entfernt. Das dort angetestete Gras war stets anstandslos. Es roch gut, sah gut aus und wirkte gut. Streckmittel konnte ich nicht feststellen. Highlight in Zandvoort war für mich definitiv das Mother Kush im “Yanks”. Ich bin Kush-Fan und so war es natürlich ein Muss für mich. Angeboten wurde es für 12€, was ich echt akzeptabel finde. Toll fand ich auch die Cannabis-Shakes im “Yanks”. Ich genieße gerne mal die Wirkung eines Space-Cakes, ein Milchshake ist da aber mal ne gute Abwechslung. Die vier Euro dafür wären sogar für einen gewöhnlichen Milchshake im normalem Bereich. Wer es eher Klassisch mag: Im “La Paz” gibts für einen Fünfer hervorragende Spacecakes – in Wirkung und Geschmack. An Gras war hier das Lemon Haze mein Favorit, das für 11€ auf der Karte stand. Wie ihr ja bereits gesehen habt, hängen in beiden Shops unsere Plakate, die ich mitgebracht habe. Ein Mitarbeiter des “Yanks” kannte die Seite und war sehr angetan. Die Chefin des “La Paz” hat das Plakat am Tag nachdem ich es ihr gegeben habe aufgehangen  – sie hat sich unser Blog hier erstmal angeschaut. Ich bin mal gespannt, wie lange die Plakate hängen werden – über Augenzeugenberichte freue ich mich sehr! Oder seid doch mal so Mutig und fotografier Euch vorm Plakat!

Natürlich habe ich mir mehrfach die Situation um die Coffeeshops angeschaut. Von “Overlast” war nichts zu merken. Die Kunden, die ich gesehen habe, wussten sich zu benehmen – im Gegensatz zu manch alkoholisierten Gestallten, die man Nachts auf der Straße traf – da diese oft Landsleute waren, war Fremdschämen an der Tagesordnung. Lieber Herr Opstelten: Es mag Ausnahmen geben, aber der Großteil der Kiffer weiß sich zu benehmen!

In beiden Coffeeshops werden Ausweiskontrollen sehr ernst genommen. Würde ich in einer VVD-Stadt wohl auch tun… Ich bin nun auch nicht mehr der Jüngste, habe meinen Ausweis aber stets vorzeigen müssen. Hatte ein Kunde keinen Ausweis dabei, kam er nicht rein, da mochte es noch so sehr diskutieren. Es ist zu Erwarten, dass die Gemeinde da anscheinend sehr gut hinschaut.

Übrigens hatte die Polizei vor Ort Verstärkung aus Deutschland mit dabei! Am Strand konnte ich eine Gemeinschaftliche Patrouille niederländischer Polizisten mit zwei deutschen Amtskollegen beobachten – mit dabei ein Kamerateam! Harry und Toto lassen grüßen. Da ich keine Lust hatte, mit meinem Wohlstandsbauch ins Kamerabild zu laufen und ich, um ehrlich zu sein, nicht gerne mit Polizisten spreche, habe ich es gelassen mal zu fragen, wie die auf Cannabiskonsumenten reagieren oder reagieren sollen. Insgesamt war die Polizeipräsenz aber sehr zurückhaltend. Nord-Holland ist einfach entspannter als der Süden – in vielerlei Hinsicht.

Woodstock69
Woodstock69

Wer übrigens eine tolle Lokalität für den Konsum von Cannabis sucht, der sollte unbedingt mal ins benachbarte Bloemendaal fahren und dort die Strandbar Woodstock69 aufsuchen. In dieser liebevoll im Hippiestil gestalteten Strandbar (an deren Aufbau vor 20 Jahren auch Peter Lunk, der Betreiber von Coffeeshopnieuws beteiligt war) gibt es nicht ganz ohne Grund Blättchenspender und Tips am Tresen…

Natürlich lagen wir im Urlaub viel am Strand, der zwar voll, aber nie überfüllt war und erstaunlich sauber war. Ausserdem haben wir uns diverse Sehenswürdigkeiten in der Umgebung angeschaut, womit ich Euch jetzt nicht langweilen möchte. Unsere Unterkunft, das Zeehuis war vollkommen zufriedenstellend und ist für jeden, der Ansprüche hat, aber keinen Luxus benötigt, mehr als zufriedenstellend. Und das “La Paz” ist nur 200m entfernt…

Insgesamt mein Fazit: Ein toller Urlaub, der nach Wiederholung schreit. Vielleicht auch mal wieder ohne Kinder…

Ach ja: Ich habe gerade die Verlosung gestartet. Der Gewinner wird von uns benachrichtigt, im Blogpost könnt ihr den Namen lesen! Herzlichen Glückwunsch!

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de