Bürgermeister Rombouts will mindestens vier Coffeeshops in Den Bosch

Die Gemeinde Den Bosch (offiziell ’s-Hertogenbosch) benötigt mindestens vier Coffeeshops, um die in der Stadt wohnenden Konsumenten mit Cannabis zu versorgen.

Bürgermeister Rombouts findet, drei Coffeeshops sind nicht genug. Foto: Geert. C. Smulders
Bürgermeister Rombouts findet, drei Coffeeshops sind nicht genug. Foto: Geert. C. Smulders

Diese Feststellung traf jetzt der Bürgermeister von Den Bosch, Ton Rombouts (CDA). Im Juni war man noch von einer Mindestzahl von drei ausgegangen.

Wie Rombouts sagt, ist die Overlast so reguliert, dass es für die Gemeinde ein akzeptabler Zustand ist. Deswegen ist er bereit, die Mindestanzahl der Coffeeshops in der Stadt auf vier zu erhöhen. Im Moment gibt es in Den Bosch fünf Coffeeshops. Die Gemeinde den Bosch arbeitet mit einem sogenannten ‘abnehmenden Maximum’. Das bedeutet, dass bei der Schließung eines Coffeeshops kein neuer seinen Platz einnimmt.

Die fünf Coffeeshops sind The Grass Company am Emmaplein, Expres’zo am de Oude Engelensweg, Twins am Masstrichtseweg und der Meetpoint und das Chip’n Dale an der Hinthamerstraat.

Der Gemeinderat von Den Bosch wird sich am 8. Oktober mit diesem Vorschlag befassen.

 

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead