Heerlen ist Hanf-Hauptstadt der Niederlande

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RTL Nieuws hat sich die Mühe gemacht und die Zahlen für hochgenommenen Cannabisplantagen in den Niederlanden aus dem Jahre 2012 zusammengeführt und in einer Grafik veranschaulicht. Es kann dort nach jeder Gemeinde gefiltert werden!

Dabei kam heraus, dass Heerlen unangefochten die Nummer 1 ist, was (erwischte) Plantagen angeht: letztes Jahr wurden dort 106 Anlagen gefunden, was einem Schnitt von 119 pro 100.000 Einwohnern entspricht.

Hier die Top 10:

  • 1. Heerlen – 106  (119 pro 100.000 Einwohner)
  • 2. Roerdalen – 23 (110)
  • 3. Helmond –  90 (101)
  • 4. Lelystad – 76 (100)
  • 5. Horst aan de Maas – 40 (96)
  • 6. Sittard-Geleen – 88 (94)
  • 7. Kerkrade – 44 (93)
  • 8. Brunssum – 27 (93)
  • 9. Echt-Susteren – 29 (90)
  • 10. Ooststellingwerf – 22 (85)

Auffallend ist natürlich der recht hohe Anteil von Gemeinden aus Limburg. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen für die einzelnen Provinzen wieder:

  • 1. Limburg – 641 (57 pro 100.000 Einwohner)
  • 2. Flevoland – 207 (52)
  • 3. Noord-Brabant – 1057 (43)
  • 4. Zuid-Holland (ohne den Südlichen Teil, dafür liegen keine Zahlen vor) – 1308 (43)
  • 5. Zeeland – 133 (35)
  • 6. Overijssel – 385 (34)
  • 7. Groningen – 180 (31)
  • 8. Friesland – 184 (29)
  • 9. Noord-Holland – 762 (28)
  • 10. Gelderland (ohne Gelderland-Mitte und Süd) – 195 (20)
  • 11. Drenthe – 80 (16)
  • 12. Utrecht – 164 (13)

Offen bleibt die Frage, ob die Zahlen aus Limburg so hoch sind, weil dort so viel angebaut wird, oder ob dort einfach intensiver kontrolliert wird. Schaut man sich einmal den harten Kurs in vielen Limburger Gemeinden an, kann man sich durchaus Letzteres vorstellen.

Nichts desto trotz sind die Zahlen schon recht beeindruckend, ist es doch ein offenes Geheimnis, dass sich die Produktion für die Coffeeshops doch eher ins Ausland verlagert hat.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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