Debatte in Bergen op Zoom

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Möchte einen neuen Coffeeshop: Ratsmitglied Ergec Sahin

2009 wurden die letzten Coffeeshops in Bergen op Zoom (Nordbrabant) geschlossen, als Gegenmaßnahme für die Overlast verursacht durch ausländische Drogentouristen. Diesen radikalen Schritt kann man gerne kritisieren, aber er beruht wenigstens nicht auf Diskriminierung wie das I-Kriterium… Das Resultat dieses Schrittes dürfte jedem klar sein: Straßendealer sahen ihre Chance und machten sich im Stadtbild breit. Das gefällt der Gemeinde natürlich noch weniger, weswegen jetzt im Gemeinderat die Debatte entbrannt ist, was man als Gegenmaßnahme machen solle. Und auch hier treffen wie immer die Konservativen und die Liberalen aufeinander. Während die VVD (5 von 33 Ratssitzen) natürlich für ein hartes Vorgehen gegen die Strassendealer ist, wollen PvdA und GL (5 und 2 Sitze) einen neuen Coffeeshop zulassen, um die Overlast auf der Straße zu besiegen. Ratsmitglied Ergeh Sahin (PvdA) möchte das Thema auf die Tagesordnung bringen und so Bürgermeister Frank Petter (CDA) zu einer Entscheidung bringen. Angesichts des großen Coffeeshopsterbens im Land wieder ein schöner Lichtblick.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de