Reisebericht Amsterdam 01/14

Die Wohnung bezogen und natürlich Flagge gezeigt.
Die Wohnung bezogen und natürlich Flagge gezeigt.

Am Wochenende war ich endlich wieder in Amsterdam. Zusammen mit meiner Herzdame. Im letzten Jahr haben wir es nicht zusammen geschafft, da ich durch meine Operation und dem Reha-Aufenthaltes lange nicht wirklich dazu in der Lage war. Ich war nur im April letzten Jahres zum Smokeout in der Stadt, da war meine Freundin aber nicht dabei. Diesmal waren wir aber zu zweit dort, auf Einladung von Sensi Seeds, die ein Werbepartner auf Polytox.TV sind (Versteht diese Erwähnung bitte nicht als Werbung, ich möchte es nur ehrlich anmerken).

Die Wohnung, direkt über dem Hash Marihuana & Hemp Museum, in der wir wohnen durften war der Hammer. Eine sehr gute Lage im Herzen (oder Schritt?!?) der Stadt, unglaublich groß und luxuriös ausgestattet. Wir waren von Freitag Abend bis Sonntag mittag in der Stadt, was wie immer viel zu kurz um auch nur annähernd das zu schaffen, was man sich vorgenommen hat. Aber dass wir alles schaffen hatten wir sowieso nicht angenommen. Das lehrt die Erfahrung…

Da wir am ersten Tag recht müde von der Anreise und dem Tag waren, war klar, dass wir nicht mehr viel machen werden. Aus dem Partyalter sind wir wohl langsam raus. Wir hatten uns vor dem Kurzurlaub fest vorgenommen, dieses Mal nicht auf die überteuerten Verkaufsstände in der Innenstadt reinzufallen und nicht wieder nen Fläschen Cola für 2,50€ oder Eiskalte, überteuerte Snacks  zu kaufen. Doch irgendwie funktioniert das vor Ort nicht wirklich. Und so haben wir unseren ersten Heißhunger mit 4,50€ HotDogs stillen können (die kleinen waren “natürlich” gerade ausverkauft). Und danach wollten wir mal eben unseren Durst stillen. Amsterdamned! Notiz fürs nächste Mal: Unbedingt für den ersten Abend Trinken und Snack mitbringen, so wie bereits vor dem Vorletzten Mal vorgenommen…

Und natürlich wollten wir schnell in einen Coffeeshop in der Nähe. Das Greenhouse erschien uns dabei als eine gute Wahl! Ich war erstaunt, als ich sah, dass der Coffeeshop “Cityhall” direkt daneben geöffnet war, bin ich doch davon ausgegangen, dass er seit dem mutmaßlichen Mordfall geschlossen sei. Ich wollte aber jetzt auch nicht so Paparazzimäßig einfallen und nachfragen. Das tun bestimmt schon genug andere.

Im Greenhouse entschieden wir uns für das brandneue, vom Budtender empfohlene “Skywalker O.G.” (Ich habe am Wochenende übrigens gelernt, dass die Abkürzung für “Ocean Grown” steht!) und es hat uns nicht enttäuscht. Wer auf exklusive Sorten steht, der kann ruhig mal überlegen, ob ihm nicht zufälligerweise 18€ aus dem Portemonnaie fallen… Danach haben wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch das nächtliche Amsterdam gemacht, hatten einen kleinen Zwischenstopp im “The Doors” in dem ich zuvor noch nie war und dort genau das bekommen habe, was ich erhofft hatte: Nettes Gras (Jack Herer) und gute Musik. Schöner kleiner Shop ohne großartige Aufregung.

Zuhause haben wir uns noch einen Spacecake aus dem Doors gegessen und sind dann irgendwann friedlich eingeschlafen.

IMG_6577-1Nach einem sehr ausgiebigen Schlaf und einem stärkendem Frühstück haben wir ein wenig Sightseeing gemacht und kehrten im “The Bushdoctor” ein. Auch hier war ich zum ersten Mal und natürlich mussten wir das beim 2013er Cannabis Cup drittplatzierte “Tangie” testen!  Aussergewöhnliches, würzig-frisches Aroma und tolles High.

Verewigen im Bushdoctor - gehört dazu, oder?
Verewigen im Bushdoctor – gehört dazu, oder?

Im Anschluss haben wir uns mit einem Bekannten getroffen, mit dem ich zusammen einen Beitrag für die DEA gedreht habe (kommt diese Woche!). Später sind wir dann gemeinsam den legendären Soma bei sich zuhause besucht. Eine faszinierende Persönlichkeit, den ich wohl die Hälfte der Zeit  bewundernd angestarrt haben muss… Ich hatte die Ehre sein Somari zu testen, das beim letzten Cup den ersten Platz in der Kategorie “Seed Company Hybrid” gewonnen hatte, sowie erstklassiges Amnesia Wax. Letzteres  aus einem “Vapepen”. Geniale Konsumform! Muss ich mir unbedingt auf meine Wunschliste setzen!

Unscheinbar mutet der Eingang zum Paradies an...
Unscheinbar mutet der Eingang zum Paradies an…

Anschließend haben wir den Coffeeshop “1e Hulp” besucht. Darauf habe ich mich schon lange gefreut! Auch diesen Laden habe ich zum ersten Mal gesehen. Angelockt wurde ich vom sympathischen Socialmedia-Auftritt (haben immer ein offenes Ohr für Fragen und haben mir auch schon diverses Mal geholfen, siehe auch die letzte Folge von “Psychoaktiv Kompakt“), dem erstklassigen Menü und dem Kater Rizla, dem wir extra ein paar Leckerlies aus Deutschland mitgebracht haben. Daher hat er auch den ganzen Abend mit uns verbracht.  Der Shop ist eine wirkliche Empfehlung und trägt jetzt den Titel “mobos Lieblingsshop”! Unsere Wahl fiel übrigens auf “Kosher Kush”. Eine sehr gute Wahl! Im Anschluss hatten wir noch phantastisches Falafel und einen tiefen Schlaf.

Cat content! Gehört zum Internet dazu! Rizla aus dem 1e Hulp
Cat content! Gehört zum Internet dazu! Rizla aus dem 1e Hulp

Am Sonntag haben wir dann ein paar Souvenirs gekauft (muss sein…), waren auf Einladung im Hanfmuseum und im Cannabis College und noch kurz im “Grey Area” das “Evergrey” (3. Platz im HTCC 2012) zu kosten.

Alles in allem war es wieder ein großartiges Wochenende voller neuer Eindrücke. Ich freue mich schon auf den 20.04…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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