Neue Aktivistengruppe für die Euregio/Aachen

10153065_861912637156675_5959136021126761520_nEigentlich gehört das Thema eher in ein Blog, das sich mit Deutschland beschäftigt, aber aufgrund der Nähe zur Grenze und aufgrund des Initiators doch ein Thema für “Kein Wietpas!”.

Mittlerweile sehen immer mehr Menschen ein, dass die Cannabisprohibition mehr Probleme schafft, als sie zu lösen vermag. Und immer mehr Menschen wollen sich damit nicht mehr zufrieden geben. Das zeigt sich z.B. auch in den wachsenden Teilnehmerzahlen der Hanfdemos, aber auch an der immer größer werdenden Zahl an lokalen Aktivistengruppen. Ich selbst bin ja bekannter weise stolzer Mitbegründer des Hammf e.V. Viele Unterstützung haben wir z.B. durch den Cannabis Colonia e.V. bekommen. Und jetzt hat unser Steve Thunderhead den Startschuss für eine neue lokale Aktivistengruppe gegeben: Cannabaix! (Ich habe mir übrigens sagen lassen, dass der Name von jedem aus der Region verstanden wird). Derzeitig ist Cannabaix nicht viel mehr als eine Idee und eine Facebook-Page mit viel zu wenig Likes. Aber irgendwo muss man anfangen, schön, dass es Steve gerade getan hat.

Hanfaktivismus am Grenzverlauf zu den Niederlanden ist ja doch noch eher eine Rarität, doch gerade die neue Richtung in der niederländischen Drogenpolitik lässt immer mehr Grenzbewohner bewusst werden, dass die Coffeeshops nicht gottgegeben und schon gar nicht in Stein gemeißelt sind. Trotzdem ist es natürlich sehr zu begrüßen, dass jetzt auch die Regionen, die eigentlich nie Probleme mit der Beschaffungsproblematik hatten, nun aktiv werden.

Ich hoffe es finden sich in Aachen genug Leute, um eigene Aktionen auf die Beine zu stellen. Eine Demomarsch mit Grenzübertritt wäre ja mal was geiles! (wobei da die Organisation gleich doppelt so umfangreich wäre…)

Wir rufen also die Öcher (und natürlich alle anderen auch) dazu auf, sich zu vernetzen!  Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es verdammt spaßig wird!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de