Nachrichten der letzten Tage

In den letzten Tagen haben sich wieder einige Themen angesammelt, die ich Euch mal kurz anreißen möchte, bevor ich mich gleich auf den Weg nach Süddeutschland machen muss, um direkt morgen wieder nach Norddeutschland zu fahren…

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Derzeit findet in Den Haag der Gerichtsprozess gegen Betreiber und Mitarbeiter des ehemaligen Coffeeshops “Checkpoint” in Terneuzen (Zeeland), der seinerzeit der größte des Landes war. Das Thema beschäftigt die Gerichte schon seit langem, derzeitig fordert die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 18 Monaten und eine Geldstrafe von 50.000€ für den ehemaligen Betreiber, der sich einer massiven Überschreitung des zulässigen Handelsvorrates schuldig gemacht hat. Bei 1 kg Cannabis pro Stunde logistisch aber schon irgendwie notwendig… Nettes Detail: Der Betreiber hatte seinerzeit den Bürgermeister der Gemeinde um Erlaubnis gebeten, eine höhere Menge zu lagern.  Bei 17 Angeklagten, die sich 8 Anwälte teilen kann es etwas dauern, bis das finale Urteil gesprochen ist… Die Sache dürfte recht spannend sein und wir bleiben natürlich dran!

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In Helmond (Nordbrabant) wurde vergangene Woche ein Mann verhaftet, in dessen Wohnung die Polizei 200kg Cannabis gefunden hatte. Die beschlagnahmte Ware wurde inzwischen vernichtet.

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In Limburg haben einige Bürgermeister jetzt Hilfe von der Armee im Kampf gegen illegalen Cannabisanbau angefordert. Mit modernster Technik und Manpower sollen Plantagen aufgespürt werden. Eine Legalisierung/Regulierung des Anbaus wäre mit Sicherheit günstiger… Bislang hat das Verteidigungsministerium noch nicht reagiert.

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Auch in Almere (Flevoland) findet derzeit ein spektakulärer Prozess statt: Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 4,7 Millionen Euro von einem Grower, der nach eigenen Angaben 5 Tonnen Cannabis produziert hat. Insgesamt muss sich das Gericht mit 24 Verdächtigen, darunter Gärtner und Hilfsarbeiter beschäftigen. Zu klären sind auch die tatsächlichen Kosten, die solch ein Unternehmen verursacht, denn 5 Tonnen produzieren sich nicht einfach von selbst. Der Angeklagte selbst hält die Forderung für unrealistisch, angesichts der enormen Kosten. Es ist bisher der größte Grow, der vor einem niederländischen Gericht verhandelt wird.

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Der ehemalige Betreiber des mittlerweile geschlossenen Coffeeshops “Flower Power” in Eindhoven (Nordbrabant) hat jetzt (!!!!) vom Raad van State für eine unrechtmäßige Schließung von Februar bis August 1997 (!!!) einen Schadensersatz von 135.000€  (+Zinsen) zugesprochen bekommen. Seitdem ein Gericht im Jahre 2000 die Schließung für unrechtmäßig erklärt hat (Grund war damals die “Overlast”) versuchte der Betreiber die Gemeinde auf Schadensersatz zu verklagen. Nach eigenen Angaben lägen die Kosten durch Verdienstausfall und Gerichtskosten bei 400.000€.  Die Mühlen der Justiz drehen sich manchmal sehr sehr langsam…

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Zum Schluss noch ein kleines Video (englisch), das den neuen CBD-Store in Amsterdam zeigt.


Youtube-Direktlink

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de