Überfallserie in Greenhouse-Coffeeshops

Diesen Monat gab es bereits zwei bewaffnete Raubüberfälle in Filialen der Greenhouse-Coffeeshops in Amsterdam. Am 1. Juli hat ein bewaffneter Mann das Personal der Filiale in der Tolstraat mit einer Schusswaffe bedroht und konnte flüchten. Es gab kein Verletzte und es ist unbekannt, ob er eine Beute  gemacht hat. Am Dienstag Abend gab es dann ebenfalls einen bewaffneten Raubüberfall im Waterlooplein. Diesmal konnte eine unbekannte Geldmenge entwendet werden.

Ob die beiden Fälle einen Zusammenhang haben ist nicht bekannt. Auch wäre ich vorsichtig mit Aussagen wie “in den Coffeeshops wird es immer gefährlicher”, ich denke mal, dass Tankstellen zum Beispiel wesentlich häufiger überfallen werden.

Trotzdem nutzen die Gegner der Coffeeshop solche Ereignisse natürlich stets gerne, um die Gefährlichkeit von Coffeeshops zu “beweisen”. Gerade zu Zeiten, wo es die Shops sowieso nicht leicht haben.

Wollen wir hoffen, das die Mitarbeiter das Verbrechen einigermaßen überstanden haben.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de