CSC Tree of Life muss sich einer Prüfung unterziehen

 

Hier sind die Clubräume des CSCs an der oude Schans  ( Quelle: GoogleStreetview)
Hier sind die Clubräume des CSCs an der oude Schans Quelle: GoogleStreetview

Wir haben es ja alle bereits erwartet und nun ist es soweit. Die Staatsanwaltschaft nimmt Holland’s ersten Cannabis Social Club ins Visier und prüft ob deren Aktivitäten mit dem “softdrugsbeleid” in Einklang stehen. Ein Sprecher des Clubs gibt sich zuversichtlich und sieht keinen Verstoß, was das Geschäftsmodell betrifft. Kein Mitglied besitzt mehr als fünf Pflanzen welche auch penibel, per Kennzeichnung, voneinander getrennt sind. Somit handeln wir absolut nach den Vorgaben der Regierung, fügte er noch hinzu. Damit hat er wohl Recht denn das softdrugsbeleid verbietet den Bürgern nicht, die Pflanzen zusammen zu lagern wenn diese namentlich gekennzeichnet sind. Das I-Kriterium wird auch angewendet also kann man davon ausgehen, dass der Club bestehen bleibt und alles ordnungsgemäß gehandhabt wird. Derzeit hat der CSC gerade mal zwanzig Mitglieder. Im nächsten Jahr möchte man dann fünfzig, eventuell auch die hundert Mitglieder erreichen.

Eine positive Nachricht für euch habe ich noch. Amsterdam’s Bürgermeister Eberhard van der Laan (PvdA) hat eine Versammlung einberufen, welche im Januar abgehalten wird. Dabei soll eine Liste erstellt werden, die die Pros und Contras einer Regulierung aufzeigt. Das kann ja eigentlich nur zu einem positiven Ergebnis führen.

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
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