Venlo: Weniger Dealer, mehr Overlast

20130526-143739.jpgDie Gemeinde Venlo (Limburg) hat über die aktuellen Entwicklungen zur Drogenpolitik informiert. Die Zahl der gemeldeten Fälle von Strassenhandel ist in etwa auf den Stand von 2011 zurückgefallen, also zu Zeiten vor der Einführung des Wietpas und dem Nachfolger, das I-Kriterium. Zu Zeiten der staatlich gewollten Ausländerdiskriminierung gab es einen Sprunghaften Anstieg des Strassenhandels.

Gleichzeitig ist aber auch wieder die Zahl der “Overlast”-Meldungen leicht gestiegen, also Meldungen über Belästigungen verursacht durch Kunden der Coffeeshops.

Hier sollte man nochmals warnen: “Overlast” war stets das Hauptargument für den Ausschluss von Ausländern. Natürlich hat deren Ausschluss aus den Coffeeshops letztendlich zu mehr Problemen geführt, als er bekämpft hat, aber viele konservative Niederländer fanden den Schritt gut und geeignet als Mittel gegen Drogentourismus.

Wenn jetzt also wieder die Kunden weitermachen wie zuvor werden die Stimmen, die fordern, dass etwas getan werden muss wieder lauter.

Also, liebe Coffeeshopkunden: Benehmt Euch! Verbaut Euch nicht die Möglichkeit. Ihr habt es in der Hand!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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