Von einem Übel ins nächste – der Wietpas ist tot

VVD und PvdA haben sich jetzt in ihren Koalitionsverhandlungen geeinigt, der Vertrag kann unterschrieben werden und das neue Kabinett gebildet werden. Im Laufe des Tages platze dann die Bombe: Der Wietpas wird beerdigt. Doch das ist kein Grund zur Freude, weder für die ausländischen, noch für die niederländischen Kiffer!

Die gute Nachricht ist, dass es keinerlei Registrierungen mehr geben wird, es gibt kein vernetzten Kundendatenbanken mehr. Die schlechte: Die Coffeeshops sollen den Einwohnern der Niederlande vorbehalten bleiben. Einwohner der anderen Länder, sowie Ausländer ohne feste Aufenthaltsgenehmigung sollen keine Zugangsberechtigung haben. Für den Eintritt in einen Coffeeshop müssen ein niederländischer Pass oder eine Aufenthaltsgenehmigung und Meldeamtsauszug (GBA) beim Einlass vorgezeigt werden.

Dies wird mehrere Probleme mit sich ziehen: Zum einem führt dies zu einer de facto Diskriminierung gegen alle, die in den Niederlanden temporär leben, denn ein touristen- oder Arbeitsvisum dürfte wohl nicht als Aufenthaltsgenehmigung gelten. Probleme sehe ich auch bei EU-Bürgern, die in den Niederlanden leben, denn auch sie benötigen keine Aufenthaltsgenehmigung und haben trotzdem keinen niederländischen Pass. Das alles ist ein eklatanter Verstoß gegen das niederländische Grundgesetz, dass eine Diskriminierung verbietet.

Der GBA hat eine Gültigkeit von 3 Monaten und kostet bei der Erstellung Gebühren (dies ist übrigens nach EU-Gesetzen nicht legitim, ein Verfahren gegen den Saat läuft)! Zu Wietpaszeiten reichte es ja aus, sich einmal damit zu registrieren. Jetzt muss man sich alle 3 Monate einen neuen holen! Ich frage mich, wie lange es dauert, bis man im Amt mit „Na Henk, willste wieder einen Kifferschein haben?“ begrüßt wird. Mindestens einen Job im Amt kann man sich dann als Kiffer abschminken. Stigmatisierung galore!

Zwar ist nicht mehr von der 15% Obergrenze im THC-Gehalt die Rede, aber es soll trotzdem noch einen Maximalgehalt geben, es wurden aber keine explizite Zahlen genannt. Und wie das ganze funktionieren soll erst Recht nicht.

Trotzdem gibt es auch ein paar Lichtblicke:

Eine klitzekleine Formulierung im Gesetzesentwurf lässt eine Menge Spielraum zur Interpretation zu: Es seien „lokale Anpassungen“ möglich. Ich lese daraus, dass die Bürgermeister der verschiedenen Gemeinden selbst entscheiden dürfen. Und wenn man in den letzten Wochen hier im Blog fleißig mitgelesen hat, weiß man, dass eine Menge Gemeinden nicht sonderlich überzeugt sind. Nol van Schaik hat auch schon nochmals drauf aufmerksam gemacht, dass in Haarlem auf jeden Fall die „Keurmerk“ also ein Gütesiegel mit Privilegien und Pflichten für Coffeeshopunternehmer eingeführt wird und auch ausländische Gäste weiterhin willkommen seien.

Viele Stimmen haben sich bereits zu Wort gemeldet: Marc Josemans glaubt, dass es auch weiterhin einen massiven Strassenhandel, gerade in den Grenzgebieten geben wird. Wo ein Markt ist, wird er nunmal bedient. Und da die Strassenhändler etwas geringere Preise bieten können (dank fehlender Versteuerung, Ladenmiete etc.) werden trotzdem viele Niederländer drauf zurückgreifen. Enttäuscht sei er von der PvdA, die im Wahlkampf versprochen haben, massiv gegen die neuen Regelungen vorzugehen. Seine Klage am Verwaltungsgericht gegen die ihm auferlegte Diskrimierung gegenüber Ausländern soll am 23.November verhandelt werden…

Und auch weiterhin bedeutet ja auch die Abschaffung von der Idee des geschlossenen Clubs grundsätzlich eine Diskrimierung nicht legitim und illegal ist.

Auch weiterhin gilt: Es ist noch alles offen. Amsterdam wird nie und nimmer irgendwas ändern, das habe ich bereits oft genug an anderer Stelle gesagt. Ich verwette darauf meinen Arsch!

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • …eins habe ich noch vergessen: Die Frage bleibt natürlich auch, wie lange das Kabinett überhaupt besteht. Die lösen sich ja gerne mal auf…

  • Sebastian

    Cool die Meldung passt zum Blognamen, der hat es die ganze Zeit voweggenommen.
    Ob Morgen wohl schon wieder jeder in Venlo und Maastricht in die Shops kommt ?

    • Tobby

      Nein, da sich erstmal an der Regelung für Ausländer nichts ändert, wie auch im Artikel klar steht. Bleibt abzuwarten was die „lokalen Anpassungen“ bringen, für Maastricht sehe ich mit jemandem sympatischen wie Ono Hoes da leider etwas schwarz.

  • ichbinmalonline

    Ich hoffe du hast mit deinem letzten Satz Recht.

  • Elli

    Diskriminierung hin oder her, die ziehen das durch. Bin auch enttäuscht von der PvdA. Mal schaun, wie die Formulierung gemeint sind, was sich wirklich ergibt. Und Amsterdam??
    Viele Fragen sind noch offen.

    Hoffentlich merken die endlich, das die Zeit für eine Legalisierung endlich gekommen ist!

  • pirat

    „lokale Anpassungen sind möglich“ ist ja der entscheidende Satz. Ich glaube nicht das diese neue Regelung außer in den 3 südlichen Provinzen überhaupt umgesetzt werden.

  • Auch im Limburger Dagblad wird berichtet, dass man zusammen mit den Gemeinden überlegen muss wie man die neuen Regeln umsetzt. Naja es wurde genau das bestätig was ich mir gedacht habe. Der Wietpas geht und man wird versuchen Ausländer trotzdem draußen zu halten. Allerdings bietet das Stoff für Klagen und macht es einfach die Regeln zu übertreten.
    Man muss sich nur mal vorstellen wie oft heute beim Kauf von Alkohol nach dem Ausweis gefragt wird. Das Prinzip ist quasi gleich.
    Ich wette es laufen auch schon die ersten Überlegungen für Sammelklagen. Allein von den Ausländern die in den Niederlanden wohnen aber keinen niederländischen Pass besitzen wird da wohl was kommen. Außerdem frage ich mich wie es jetzt mit dem Zugang zu den Shops aussieht. Bis jetzt durfte man ja ohne Wietpas dort ja nicht mal einen Kaffee trinken wenn man kein Clubmitlied war. Ich bezweifle das man den Coffeesops das jetzt auch noch verbieten kann. Ob man dann noch ein bischen Weed kauft ist dann wohl kaum sicher zu konrollieren.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass man in Amsterdam brav die Ausländer draußen lassen wird.
    Die Shops selbst haben ja sowieso kein Interesse daran uns nicht rein zu lassen. Natürlich nur wenn man sich benimmt.
    Es bleibt spannend.

  • Sebastian

    Und machen Druck auf Deutschland und Frankreich die durch ihre übertriebene und veraltete Prohibition, den Niederländern einige Probleme bereiten.

  • Hi Elli,
    wie ziehen „die“ das denn durch?
    Die Coffeshops selbst haben kein Interesse an dieser Regelung. Die wollen Kunden egal woher. Die Städte müssten die Coffeeshops pausenlos überwachen. Wenn die das so einfach durchziehen könnten hätte man es nicht mit dem Clubsystem bzw. dem Wietpas versucht.
    Man kann auch nicht einfach mal eben gegen den 1. Artikel des eigenen Grundgesetzes verstoßen ohne irgendwelche Folgen.

  • Elli

    denke schon ,dass sich die Shops daran halten werden. Kontrollieren geht, klar wie immer mit Stichproben. Die Shops werden sich daran halten, genau wie jetzt auch.
    Die Klagen werden abgewiesen, Recht ist biegsam.
    Und Amsterdam bekommt eine Ausnahmeregelung.

    • Also ich kann dazu nur Nol van Schaik zitieren, ich sehe das genau so wie er.
      Heute schrieb er auf seiner Facebook Seite: https://www.facebook.com/nolvanschaik?ref=ts&fref=ts

      „The Weedpass: Update about the ongoing disaster….

      Today’s media report that the disputed Weedpass will be canceld! The Weedpass was meant to be able to deny it to foreigners, so they can no longer enter Dutch coffeeshops to buy and smoke
      cannabis.
      In order to be able to refuse foreigners, coffeeshops had to be transformed in memberclubs, for which only Dutch residents can register.

      The Club criteria was meant to make the coffeeshops ‚for Dutchies only‘ and to enable the discrimination of foreigners, forced upon coffeeshopworkers by a verdict of the EU Court.

      Now, coffeeshops will no longer have to become clubs, because Dutch cofeeshoppers do not have to register as a member, no members, no club.
      So, if a coffeeshop stays the way it is, a Leisure business, it is against the Law to discriminate, article 1 of the Dutch constitution.

      In fact, it is as illegal as it ever was to refuse an over 18 person to enter a coffeeshops, just because he/she ain’t Dutch!

      Dutch citizens have to show a valid ID, and a Resident Registration Form (GBA) to be able to buy cannabis, this GBA form is only valid for 3 months, so it has to be renewed and be paid every 3 months…

      They just ditched the word ‚Weedpass‘, not the discrimination and humiliation of cannabis consumers!

      Confusing? Yes!“

  • Zu allererst solltet ihr einmal bedenken, dass ich hier über die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen geschrieben habe. Das ist kein beschlossenes Gesetz!

  • Anonymous

    die regelung iss nix halbes und nix ganzes.
    da hätten sie den ganzen hokus pokus auch ganz weglassen können.

    aber mal was anderes, jetzt wo die coffeeshops ja keine geschlossenen clubs mehr sind dürfte ich doch eigentlich zumindest da rein, selbst wenn ich keine rauchwaren ordern darf?

    so zumindest versteh ich das ganze…

    • Elli

      du darfst nicht rein, versteht es doch!!

      • @ Elli
        Gerade die Sache mit dem Zugang an sich ist mit der neuen Regelung interessant geworden. Denn der Ausschluss von Ausländern durch das Clubprinzip wurde nur als legitim angesehen da das Auschlusskriterium der Wohnort war und der Verkauf von Cannabis ja auch in den Niederlanden nur geduldet wird. Jetzt fällt aber wohl das Clubprinzip. Die Coffeshops sind dann rein rechtlich ganz normale Geschäfte in denen man bei Volljährigen nicht selektieren darf wer Zugang hat. Speziell der Kauf von Cannabisprodukten könnte aber weiterhin verboten bleiben. Es wäre aber dann schwierig zu schauen ob nicht doch mal jemand doch etwas kauft und nicht nur einen Kaffee trinkt. Stichproben hat man ja auch gemacht um die Auflagen für die Lagermengen zu kontrollieren und es war immer klar, dass das eigentlich gar nicht realistisch ist die einzuhalten. Marc Josemanns hat ja noch Klagen am laufen die sich speziell mit dem Ausschluss von Ausländern befassen und nicht mal direkt mit der Registierungspflicht. Zusätzlich haben die Gemeinden scheinbar etwas Spielraum.
        Ich glaube da wird noch etwas passieren.

      • Marcel

        Ich geb Elli vollkommen recht. Zutritt zum Coffeeshop = Kaufzwang von Cannabisprodukten = kein Zutritt für Ausländer. Ganz einfach! Willkommen im Wietpas light Land!

    • Anonymous

      „Zutritt zum Coffeeshop = Kaufzwang von Cannabisprodukten“

      seit wann gibt es denn nen kaufzwang???

  • Anonymous

    Also bevor hier die Köpfe rollen. EU-Bürger sind NICHT ausgeschlossen. Sie haben keine Aufenthaltsgenehmigung das ist richtig, ABER ein GBA wenn sie eine Mietvertrag oder eben ein Kaufvertrag zu ein Wohnsitzt in den Niederlanden haben. EU-Bürger mit legalen Wohnsitzt in Holland geht klar. Die Exilniederländer tun mir leid, was ist mit Studenten sie müssten auch ein GBA haben oder? Und stimmt der Kostet und gilt 3 Monate.

    • Aber ich habe es so verstanden, das man GBA + Aufenthaltsgenehmigung/Pass benötigt.
      Ein EU-Bürger hätte dann zwar ein GBA, aber keinen Pass. Und man muss doch beides haben…

      • Anonymous

        Nein der Ausweis ist die ID fürs alter und die GBA für die legitimation deiner Wohnadresse. Alle ausserhalb der EU brauchen zu den GBA noch die Aufenthaltsgenehmigung und ein Ausweis. Niederländer Pass oder ID und die GBA ich weiss kompliziert, aber die EU-Bürger werden mit Niederländer in ein Abgehandelt um die Verwirrung noch zu stärken.

      • Marcel

        Ich seh da auch kein Problem drin. Als „deutscher Niederländer“ hast Du einen GBA und Deinen deutschen Pass mit niederländischer Adresse. Alles okay. Das ist das was ich schon seit Wochen sage – was sie machen werden – aber wollte ja keiner Glauben!

  • pirat

    was sollen die Niederländer den jetzt auch „offiziell“ anderes sagen? „Ihr Ausländer seit doch wieder in unseren Shops willkommen“ und dann auf den Aufschrei aus dem benachbarten Ausland warten?
    Nein, sie stampfen den Weedpass ein und verkünden Ausländer dürfen aber trotzdem nicht mehr rein,und dann wird es eben lokal so angepasst das doch wieder jeder willkommen ist. In den Großstädten bleibt alles beim alten. Basta, und irgendwann merken es dann alle

    • Elli

      dein Wort in Gottes Ohr

      • Ein kleines Gedankenspiel, wenn wirklich der Fall eintreten würde, dass Ausländer nicht mehr reindürfen: Es würde mit Sicherheit weniger Grenzkontrollen geben…
        Ich denke mal schnell würden die Strassenhändlerauch bei uns vermehrt verkaufen…
        Das geht der Schuß nach hinten los und die Nachbarstaaten werden bereuen, dass sie den Drogentourismus verhindern wollten!

      • Die Nachbarstaaten machen doch seit Jahren Druck. Wenn man es so einfach wie jetzt hätte machen können, dann wäre das ganze doch viel früher gekommen und man hätte nicht alles über das Clubsystem versuchen müssen.

  • Anonymous

    Es ist sind alle die Gelecktmeierten, sorry den Ausdruck, aber ja du hast es erkannt. Und die Shopbetreiber, ehrliche Kiffer, Jugendschutzt, Innere Sicherheit und die meist reine Ware hier, alle sind am Arsch auf gut deutsch …

  • pirat

    Laut dutchnews steht auch im Koalitionsvertrag, das größere Städte hierzu ihre eigene Politik machen können. Ich finde das sind gute Nachrichten:
    http://www.dutchnews.nl/news/archives/2012/10/wietpas_scrapped_but_coffee_sh.php#.UI7lAGc6eBM.twitter

    • Das sind die erwähnten „lokalen Anpassungen“

  • Übrigens: Nicht nur die Kiffer müssen leiden: Alkohol und Tabak wird auch teurer werden!

    • pirat

      da bin ich nicht von betroffen, aber ich würde echt gerne Steuer auf Weed bezahlen.

  • Anonymous

    Das heisst Venlo ist wieder auf, wenn es stimmt, Enschede und viele andere Grenzstädten auch, Adam ist garantiert dabei, dachte schon Mobo wird der erste wie er es in sein eigenen Worten nennt „Arsch-loser“ wird (achtung Ironie)

    Ich hoffe das Schlupfloch ist wirklich gross genug.

    • Anonymous

      laut Elli nö!
      nix iss auf!

      • pirat

        es ist noch nichts offiziell, daher werden die geschlossenen Shops sicher nicht sofort wieder öffnen. Etwas Geduld, wird schon

    • Anonymous

      Ja bestimmt.Roots/Oase machen morgen wieder auf.Traeum weiter.

  • Anonymous

    Der Vertrag kann nterschrieben werden
    Aber die neue regelung gillt ja dann erst 2013 in den regionen wos den wietpass nonet giebt oder?

    • Anonymous

      denke schon das bis ende des jahres alles beim alten bleibt.
      die neuen regelungen werden dann am 1. januar kommen.
      wenn wer andere infos hat korrigiert mich bitte.

      • Mein Ziel ist es, weitere Infos stets ASAP hier zu veröffentlichen!

  • Pingback: Wietpas & Coffeeshop-Verbot: Es tut sich was!()

  • Sebastian

    Die Meldung macht die runde, die Amsterdam Wette ist wohl gewonnen.
    http://web.stagram.com/p/313009418526452791_195551978
    Zeit zu feiern mit Musik ; )

  • In den letzten Tagen habe ich mich etwas intensiver mit der EuGH-Rechtsprechung zum Thema befasst und ich muss ehrlich sagen: Ich bin desillusioniert.

    Die einzige Urteilsbegründung die ich zu einem „Marc Josemans-Prozeß“ finden konnte, ist diese hier: http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?docid=79389&doclang=DE&mode=&part=1

    Letzlich geht es bzgl. Diskriminierung da nur um den Art. 46. Der bezieht sich nur darauf, daß man auch woanderns in Maatricht alkoholfreie Getränke und Essen konsumieren kann als in Coffeeshop-Betrieben.

    Andererseits wird die „de facto“ Diskriminierung von EU-Bürgern dort gerechtfertigt, da Drogenhandel seit 1961 (UNO, WHO, Anslinger) nunmal durch internationale Verträge verboten ist – auch in den Niederlanden, und es ein verhältnismäßiges und kohärentes Anliegen sei, den Drogentourismus durch diese, dazu geeignete, Maßnahme zu unterbinden. Allerdings ist es eine kommunale Maßnahme (wie das ganze Gedoogbeleid auch). Das zur vielfach geäußerten Frage wie sich denn Bürgermeister gegen nationale Gesetzgebenung stellen können – es ist eine kommunale Regelung.

    Aber wir müssen uns damit abfinden – in den Grenzregionen sind Ausländer der Teufel – und wir werden verfolgt. Da bleibt nur der Weg in den Strassenhandel bis alle ihre Telefonnummer und Adresse haben. Das wird sich einpendeln wie hier und dann ist deren „overlast“ verschwunden. Keine Parkprobleme mehr, keine Franzosen die in Maastricht mit Kappen auf dem Kopf in einem Bus um 11 Uhr morgens wachwerden. Wenn das Overlast ist,,, ich könnt kotzen.

    Na ja – ich hab mich in die Rechtsprechung eingelesen und kann Nol von Schaik und Marc Josemans nicht beipflichten – die Sache ist beschlossen. Ich sehe keine Hintertürchen wie sie.
    Das ist tot.

    Meine Hoffnung gründet sich nun nur noch auf die NORML 2012 in den USA: http://hanfverband.de/index.php/component/content/article/1801-norml-cannabis-initiativen-fuehren-in-umfragen-

    Aus den USA kam 1961 die weltweite Cannisbisprohibition. Nur aus den USA kann sie wieder aufgehoben werden. Da der Weltmacht-Charakter der USA ohnehin in den nächsgten 30-50 Jahren obsolet sein wird (dann ist nämlich China die Supermacht) wird auch deren Dominanz in den UN – und damit in der WHO – schwinden. Anslingers Teufelswerk verschwindet schin jetzt so langsam.

    Für die Niederländer kurz- und mittelfristig sehe ich nun schwarz. Für die Welt langfrinstig gibt es noch eine Chance.

    Trotzdem traurig dass die Coffeeschop-Kultur (wenigstens grenznah) stirbt.

    Am 7.11. schauen wir in die USA – da wird der echte Kampf um Cannbis entschieden! Wir hier sind und waren immer nur ein Nebenschauplatz.

  • P.S. – das sich Staaten wie Deutschland, Belgien und Frankreich in das Urteil einmischten ist weder eine Vermutung noch eine Verschwörungstheorie – es steht so (ganz klar und mit den Postionen der genannten Staaten im Urteil).

    Die arbeiten ganz klar zusammen…

  • I´d like to get information from Nol van Schaik personally, why he seems to be so optimistic concerned the club-regulation. And I´d also like to read a response of Marc Josemans. The deision of the EuGH in 2010 leaves me hopeless – and/because I´m used to legal phrases. Waht is mentioned in this decsisions are key-phrases.

    Ich hoffe nur noch auf die Entscheidung in den USA – ansonsten sehe ich schwarz.

    • Im Gegensatz zu Dir bin ich optimistischer. Auf europäischer Ebene haben wir keine Chance. Aber ich glaube, dass letztendlich die niederländischen Gerichte Pro-Ausländer entscheiden werden.

  • Anonymous

    Ich lese immer wieder, dass EU-Bürger weiterhin ausgeschlossen werden. Das stimmt nur, wenn der Wohnsitz dieser Bürger ausserhalb der Niederlande liegt. Wer legal in den Niederlanden wohnt, darf rein. Wieso dringt das nicht durch?

  • Marcel

    Ich verstehe den Optimismus auch nicht wirklich der hier verbreitet wird. Schön, nach Amsterdam und ein paar „Hochburgen“ können wir EVENTUELL (das sehe ich auch noch nicht wirklich) weiterhin fahren. Diese Hochburgen (ausser Amsterdam) werden sich seeeeehr schnell ebenfalls mit einem weit aus höheren „Overlast“ abfinden müssen – die Amsterdamer sind das gewöhnt – aber wenn ich mir die irren Engländer in Venlo o. ä. Vorstelle… omg – das wird nicht lange gut gehen. Die Grenznahen Shops werden sich hüten, sich gegen diese Regeln zu stellen. So wie sie sich auch den Gegebenheiten des Wietpas gebeugt haben. Die Angst vor der Schliessung ist Größer als das Gewinnbestreben. Die Shop Eigentümer müssen ja auch von irgendwas Leben. Wir werden sehen was die Bürgermeister machen – allerdings sehe ich die Zulassung von Ausländern als ein Verlust des Gesichts der Gesetzgebung, das wird kaum ein Bürgermeister zulassen – ausser es steht wirkliches wirtschaftliches Interesse (wie Amsterdam) dahinter.

  • KifferJan

    Ich sehe es schon als Erfolg der PvdA an, dass diese der VVD und besonders Opstelten den Wietpas abgerungen haben. Vergessen wir nicht, mit welcher Behaarlichkeit unser Freund Ivo die landesweite Einführung ab 01.01.2013 herbeigeredet hatte.

    Wie es nun mit dem Abschaum weiter geht, haben sicher bald niederländische Gerichte zu entscheiden.

    Zudem bedeutet „Lokale Anpassungen“ für mich, dass der Bürgermeister der betroffenen Stadt oder Region selber entscheiden kann, ob er diesen Unsinn mitmacht oder nicht. Wo kein Kläger, da auch kein Richter.

    Und eines ist sicher. Amsterdams Bürgermeister van der Laan hat sicher Null Interesse daran zu kontrollieren, wer die Coffeeshops seiner Stadt betritt oder nicht.

    Sollte sich die Abschaffung des Wietpas bewahrheiten, können wir entspannt ins Jahr 2013 schauen. Es sei denn die Regierung lässt sich neuen Unfug einfallen, wie sie uns verbannen können …

  • Marcel

    Der Unfug steht da schon. Ihr versteht nur kein Beamten“deutsch“. Du, als Ausländer, wirst nicht reinkommen. Punkt.

    • KifferJan

      Marcel, am besten vergräbt du dich in Deinem dunklen Keller, rauchst gemütlich einen und pflegst weiter deinen Pessimismus. Ohne Worte ….

      • Marcel

        Ich lasse mich halt nicht von Politikern blenden. Sinn & Zweck des Wietpas war der Ausschluss von Ausländern aufgrund der Overlast Problematik. Wietpas geht nicht – also suchen die andere Wege um dem Druck von der EU nachzugeben. Ihr werdet sehen. Ich wäre auch sooooo gerne optimistisch. Und, ja – ich sag auch Amsterdam bleibt wahrscheinnlich so wie es ist. Das ist aber nicht das Thema. Ich hätte gern meinen Stamm Coffeeshop wieder aber für Venlo z. B. sehe ich halt schwarz.

    • Gianni

      Unter lokalen Anpassungen ist meiner Meinung nach einiges möglich. Der Bürgermeister von Enschede z.b. hat sich wie hier im blog gepostet doch eindeutig gegen den wietpas ausgesprochen und gesagt Enschede hat kein Problem mit Drogen Tourismus. Ich sehe da eine sehr große Chance.

      • Marcel

        Ich drück uns die Daumen (damit das mal nicht pessimistisch klingt….)

    • Ich kann Marcel (leider) nur beipflichten. Er sieht das sehr realistisch.Das Gedoogbeleid war immer schon eine nationale Regelung. Auf EU-Ebene haben wir nichts mehr zu erwarten (wurde alles schon in der Urteilsbegründung 2010 im „Marc Josemans-Prozeß“ geklärt und entschieden. Das heißt nicht, dass wir Nicht-Ortsansässigen in den Niederlanden in jeder Stadt nicht mehr in die Coffeeshops kommen. Nol van Schaik kann sich evtl. freuen – Marc Josemans kann zumachen. So sieht es aus. In der Nähe der Grenze werden Ausländer ausgesperrt und alles dazu ist bereits durch den EuGH gegangen. Eine halbherzige Lösung! Das ist kohärent bzgl. des bisherigen Gedoogbeleids in NL seit 1976. Die Niederländer bleiben ihrer Doppelmoral treu. Seit 1961 ist Cannabis (auf Druck der USA) verboten. Erst wenn die internationalen Verträge geändert werden, die seit dmals gültig sind, kann sich auf EU-Ebene etwas ändern. Auf die nationale Gesetzgebung in NL (wie mobo) setze ich keine Hoffnungen.

      • Basjoe

        Erstmal 100% Zustimmung, leider.
        Gibt es denn von diesen Internationalen Verträgen Inhalte?
        Zum Beispiel ob und welche Sanktionen bei Zuwiederhandlung drohen?
        Und wie verhält es sich mit den anstehenden Abstimmungen in den U.S.A. (zb Legalisierung in Colorado)?
        Verstossen die Amis dann nicht gegen ihre eigenen Verträge?

  • Elli

    eigentlich wissen wir genauso viel wie vorher, darum ist es fraglich was die PvdA geleistet hat…
    Lokale Anpassungen werden nMg. nicht die Ausländerfrage betreffen.Wird doch immer deutlicher, das die ganze Sache nur den EINEN Zweck hat, Ausländer nicht mehr in die Coffeeshops zu lassen. Der Versuch Cannabis -Konsum auch für Holländer einschränken ist dagegen gescheitert.
    Ich hoffe auch mal langsam auf einen Aufschrei aus Deutschland bzw. Ausland. Wenn jetzt konkret Deutsche ausgeschlossen werden, betrifft dieses Gesetz gerade uns, das sollte medial offen diskutiert werden. Mal schaun wie sich „unsere“ Medien da verhalten…

  • KifferJan

    @Elli

    Ich denke, es wird nun viele neue Klagen wegen Diskriminierung geben und das letzte Wort werden dann die Gerichte haben.

    Coffeeshops sind nun weiter „normale“ Geschäfte und es verstößt eindeutig gegen das niederländische Grundgesetz, Ausländer auszusperren.

  • Anonymous

    @ Marcel

    „Zutritt zum Coffeeshop = Kaufzwang von Cannabisprodukten“

    zu diesem zitat hätt ich ja gerne mal ne erklärung??

    • Marcel

      @Anonym:

      Kannst Du haben – in JEDEM Shop in Venlo musstest Du erst an die Wiettheke bevor Du Dich setzen darfst. Das ist wie Verzehrzwang im Lokal zu sehen. Darfst Dich auch nicht in ein Cafe setzen und Deinen Kaffee selbst mitbringen! Ist doch nicht so schwer zu verstehen!?

      • Anonymous

        Aha, da ich noch nie in Venlo war kannt ich das nicht.
        Allerdings solltest wissen das in Amsterdam definitiv in den meisten shops kein kaufzwang herrscht.

      • Marcel

        Ja, aber stellt Euch vor was in Amsterdam los sein wird – wenn es nur noch wenige Bastionen gibt. Hotelzimmer werden unerschwinglich – Nur noch Luxusdrogentouristen ;-)!

        Und die Grenzregion? Die bleibt defintiv zu! Bye Bye Nobbes!

      • Anonymous

        Amsterdam hat doch jetzt schon mit 90% der cannabis touristen zu tun, viel mehr wirds dann auch nicht mehr.
        Und teuer war Adam solange ich denken kann, und letztendlich isses mir auch völlig egal ob das hotelzimmer jetzt 200€ oder 250€ pro nacht kostet.

      • Coffeeshops wurden von jeher auch als „Konsumräume“ konzipiert. Es ist völlig legitim, wenn du dein eigenes Zeugs dort rauchst. Wird es dir verboten, riskiert der Betreiber seine Lizenz. Trotzdem gehört es zum guten Ton, mindestens natürlich auch was zu trinken zu kaufen. Das versteht sich meiner Meinung nach von selbst!

      • Sebastian

        Im Edge in Enschede hab ich schon mal eine kleine Gruppe Rentnerinnen gesehen die dort gemütlich ihren Kaffee tranken und sich die Scene angeguckt haben.
        Und die waren gut drauf, haben aber nichts gekauft.

    • Ich kann echt nur jedem empfehlen das Urteil: http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?docid=79389&doclang=DE&mode=&part=1 des EuGH im Marc-Josemans-Verfahren zu lesen – das werden all diese Dinge bereits erörtert. Danach kann man weiter diskutieren.

      Ein Auzug daraus zu der o.g. Frage:

      Was konkret die Möglichkeit betrifft, Gebietsfremden den Zutritt zu Coffeeshops zu gestatten, den Verkauf von Cannabis an diese jedoch zu verbieten, so ist es nicht einfach, genau zu kontrollieren und zu überwachen, dass Cannabis weder an Gebietsfremde abgegeben noch von ihnen konsumiert wird. Darüber hinaus ist zu befürchten, dass eine solche Regelung den unerlaubten Handel mit Cannabis oder seinen Weiterverkauf durch Gebietsansässige an Gebietsfremde in den Coffeeshops fördern würde.

      Aus diesen Gründen hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) für Recht erkannt:

      1. Der Inhaber eines Coffeeshops kann sich im Rahmen seiner Tätigkeit des Verkaufs von Betäubungsmitteln, die nicht unter den von den zuständigen Stellen streng überwachten Handel zur Verwendung für medizinische und wissenschaftliche Zwecke fällt, nicht auf die Art. 12 EG, 18 EG, 29 EG oder 49 EG berufen, um sich gegen eine kommunale Regelung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende zu wehren, die es verbietet, nicht in den Niederlanden ansässigen Personen den Zutritt zu derartigen Einrichtungen zu gestatten. Hinsichtlich des Verkaufs von alkoholfreien Getränken und von Esswaren in diesen Einrichtungen kann er sich mit Erfolg auf die Art. 49 ff. EG berufen.

      2. Art. 49 EG ist dahin auszulegen, dass eine Regelung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende eine Beschränkung der im EG-Vertrag verankerten Dienstleistungsfreiheit darstellt. Diese Beschränkung ist jedoch durch das Ziel der Bekämpfung des Drogentourismus und der damit einhergehenden Belästigungen gerechtfertigt.

      • Ich bin kein Jurist, aber ich sehe grundsätzlich 2 Sichtweisen: nach dem EUGH ist es zwar aufgrund der Bedingungen legitim, dass Gebietsfremde ausgeschlossen werden, aber auf Landesebene dürfte es TROTZDEM ein Verstoß gegen das Diskriminierungeverbot darstellen.
        Erinnert mich alles an die schwachsinnigen Patentstreitigkeiten im Tech-Bereich. Spielwiesen für ranghohe Anwälte. Denen und den Politikern ist Cannabis als Droge doch egal. Ihr Rauschmittel ist die Macht.

  • Elli

    mein Gott, machs doch nicht so kompliziert…was willste denn in Shops wenn du sowieso nichts kaufen darfst!?
    Die Shops werden sich hüten Ausländer auch nur rein zu lassen, weil dann der Verdacht aufkommt sie verkaufen auch an diese.

    • Anonymous

      „mein Gott, machs doch nicht so kompliziert…was willste denn in Shops wenn du sowieso nichts kaufen darfst!?“

      ok, kein wunder das du mich mit DER einstellung nicht verstehen willst!

      • Marcel

        einfach nur rein setzten würde ich ja auch gern machen – da ich aus dem sozialen Aspekt Shops bevorzuge (und wegen der Qualität, aber das ist nur ein positiver Nebeneffekt). Wo sonst kann man sich ungestört und ohne Paranoia mit anderen Kiffern kurzschliessen – IHR STUBENHOCKER! ;-)

  • Anonymous

    Bin mir zu 100% sicher das in den Südprovinzen die Ausländer draussen bleiben, auch bin ich mir sicher das ab 01.01.2013 auch im Rest des landes die neue Regelung eingeführt wird… im ganzen land, nein, eine kleine bastion wird sich vorerst noch wehren.

    Amsterdam wird für uns offen bleiben… bis… ja, bis van der laan nicht mehr ist.
    Und 2015 sind wahlen, sprich über 2015 raus würde ich auch nicht für amsterdam meine hand ins feuer legen.

  • Anonymous

    Ich sehe was positives, die scheiss Beamte werden genau so ausländisch draussen bleiben wie die Anderen auch. Es wird ein Genuss sein, nie mehr ein schlecht verkleideten Zollbeamten in ein Coffeshop hocken zu sehen. Danke! Am positivsten finde ich, dass es zwar kein Wietpas mehr gibt, aber eine Zwangregistrierung. Hat noch niemand gemerkt, dass auch der Holländische Vater Staat sich aufschreibt, welche Dokumente etc. die Steuersklaven beantragen. Dass heisst konkret, dass die Holländische Regierung von jedem Auszug des GBA weiss, klingelts? Aber das aller Positivste ist das jetzt unweigerlich bewiesen ist, was unter im Namen des Volkes verstanden werden kann. Willkommen in der Realität hier gibt es veraschende Ironie gratis dazu. Ach ist es schön ein nicht vorhandenen hardcore Wietpas zu bekommen. Ach ja und die Gelder die in die Staatskasse fliessen bei jedem GBA-antrag, wow ein Autonormaler wäre schon längst hinter Schwedische Gardinen wegen Betrug. Ein Hoch auf Ross und Reiter !!!!

  • Marcel

    Also jeder der einen Zollbeamten IN einem Coffeeshop verkleidet gesehen haben will – sollte mal seine Wahrnehmung überprüfen. Solche Ermittlungsmethoden werden glücklicherweise noch nicht eingesetzt. Schmiere vor dem Coffeeshop – schon gesehen. Aber drinne!? Never! Schon der Qualm reicht um einen dicht zu machen – wie sähe denn der Drogentest von dem armen Mensch aus!?

    „Am positivsten finde ich, dass es zwar kein Wietpas mehr gibt, aber eine Zwangregistrierung“

    Das findest Du also Positiv!? Okay….

    „Ach ja und die Gelder die in die Staatskasse fliessen bei jedem GBA-antrag, wow ein Autonormaler wäre schon längst hinter Schwedische Gardinen wegen Betrug.“

    Was wird so ein GBA Antrag Kosten!? 5 EUR? Damit kann man sich unheimlich bereichern….

  • Anonymous

    Vier mal im Jahr von jedem Konsumenten ist es gar nichts, stimmt.

    • Anonymous

      Kann ja auch durchaus sein das man da auch nochmal was ändert, etwa was die laufzeit der GBA betrifft.
      Politik iss biegbar wie ihr wisst.
      Bin auch mal gespannt ob jetzt, wo der wietpas für niederländer weg ist, da noch gross wer für den eintritt der ausländer kämpft, würde mich nicht wundern wenn nicht.

    • Marcel

      Wieviele Konsumenten wird es geben die sich per GBA ausweisen müssen!?! Im besten Fall etwa 50.000 bis 100.000. Das sind dann 500.000 EUR im Quartal – das ist NICHTS für einen Staat…..

      • Es wird von ca. 1. Million niederländischen Konsumenten ausgegangen. Ein GBA-Auszug kostet 12,70€ … Bei 4 GBA´s pro Jahr wären das knapp 51 Millionen €…

      • Anonymous

        Und das sind offizelle Zahlen, die Mobo nennt, die Dunkelziffer liegt bei ca. 65% Konsumenten.

  • Anonymous

    Die einzigen die es versuchten, nach den Leak waren die Shopbesitzer selbst, aber sonst ist man froh dass es „vorbei“ ist.

  • Anonymous

    „Het nieuwe kabinet wil drugstoerisme en georganiseerde drugsmisdaad hard blijven aanpakken.“

    nachzulesen hier;

    http://binnenland.nieuws.nl/723700/wietpas_van_de_baan,_geen_verkoop_aan_buitenlanders

    Das lässt nix gutes erwarten.
    Auch krank das da drogentourismus und organisierte kriminalität im selben satz genannt werden.

  • Belgier

    Ist ja GRAUSAM wie verrückt ihr euch macht… Mann o Mann!
    NIE war in NL auch nur 1 Milligramm Cannabis legal. Alles immer nur geduldet – DAS war Scheiße und hat dazu geführt, das am Backdoor die Hölle los ist und sich die Mafia berreichern kann. Gefühlt halte ich die Gedankengänge des Moffmanns (VIELE Artikel hier im Blog zurück) für durchaus realistischer als die Heulsusentour, das man nur den Ausländern ans Bein pinkeln will.Vor 35 Jahren wanderte die Duldung von Adam ausgehend in den Süden – WER der „Heulsusen“ bitte kann mit Bestimmtheit sagen, das genau dieser Weg jetzt nicht wieder eingeschlagen wird?
    Das wir „nie wieder“ in einen Limburgschen CS kommen ist ebenso wahrscheinlich wie das wir am 01.05.2013 im EasyGoing eine dicke Wiedereröffnungsparty feiern können.
    Abwarten – Cafe trinken – Jointje rauchen… UND IM EIGENEN LAND FÜR BESSERE VERHÄLTNISSE KÄMPFEN!
    Drogentourismus und organisierte Kriminalität in einem Zug zu nennen ist DIE REALITÄT. Da es kein legeales Cannabis in NL gibt unterstützt jeder Touri die organisierte Kriminalität. Das Cannabis eigentlich nicht kriminell sein kann, da natürlich in unseren Breitengraden vorkommend, spielt keine Geige – die Gesetzmäßigkeiten kriminalisieren es und geben es somit auch in kriminelle Hände.
    Die Drogensituation ist in der ganzen EU im Argen – und so superschwammige Duldungen wie in NL machen die Situation nur komplizierter. Wünschen wir den Holländern doch erst mal für sich selbst klare und vor allem LEGALE Verhältnisse – völlig unabhängig davon ob Ausländer auch dürfen oder nicht. Ein legales Verfahren ohne Ausländer wäre ein viel besseres Vorbild für die Anreinerstaaten als diese geduldete Backdoorkacke! Kann ich gut nachvollziehen, das dieses Holländische Modell von den anderen Staaten nicht übernommen wurde.

  • Anonymous

    Ich stimme dir zu Belgier. Es gibt nur 2 Lösungen für das Problem. 100% Legalisierung oder 100% Verbot. Dazwischen gibt es nichts, wie die Niederländer beweisen. Das ist ja das Frustierende, das System ist krank und die angebliche Lösungen noch kränker solange an das vorhandene System gekoppelt sind.

    • Anonymous

      Vielleicht gibt es bei Dir nur schwarz und weiss, in meiner Welt gibt es noch viele Nuancen dazwischen.
      Ihr tut ja alle grade so als wäre das System Coffeeshop von grundauf schlecht.
      Klar gibt es eine Backdoorproblematik, von der aber der Coffeeshop Kunde im endeffekt nichts mitbekommt.
      Damit müssen sich die Betreiber, Zulieferer und Grower rumschlagen.
      Ich zumindest gehe lieber in einen „geduldeten“ Coffeeshop mit Backdoor Problematik, anstatt im Wolkenkuckucksheim zu sitzen und von einer Legalisierung zu träumen die so niemals stattfinden wird, solange Lobbyisten die Politik bestimmen.
      Es geht nicht darum was man mal haben könnte, sondern darum was man hatt(e)!

      • Belgier

        Ja klar…
        Hauptsache ich bin im warmen CS lecker dicht.
        Scheiß egal was dem Coffeshopbetreiber, Lieferanten oder sonst wie oder wo oder was passiert. Hauptsache „ich“ fühl mich gut.
        Scheiße ist das!
        Das ist s/w – Denken! Wären ab 1981 alle Touris auf den Staat zugegangen, hätten sich lieb für die Gastfreundschaft bedankt und drauf hingewiesen, das man noch viel lieber käme wenn das BackdoorDing nicht wäre – wo ständen wir dann heute – keine Ahnung aber ganz sicher woanders…
        Wo wir stehen wenn nur der eigene, dichte Kopf im Zentrum der Betrachtung steht und einem die Probleme derer die das Wiet besorgen am Arsch vorbei gehen… das lässt sich mit Bestimmtheit sagen…

        P.S.
        Können die ganzen Anonymen sich nicht mal irgendeinen Nick einfallen lassen? Ist ja echt arm!

        • Leider kann ich in den Einstellungen zum Blog nicht festlegen, dass nur ein Nickname angegeben werden muss. Es gibt höchstens die Einstellung, dass die Kombination email-adresse/Nickname pflicht ist. Das möchte ich allerdings nicht, da viele auf grund der Thematik lieber anonym schreiben wollen. Wäre trotzdem schön, wenn jeder zumindest einen Nick angeben würde.

  • Basjoe

    Dür dich hab ich mir sogar nen Nick einfallen lassen. ;)

    Um zum Thema zu kommen, glaube du verstehst mich da ein bisschen falsch.
    Kernaussage meinerseits war das es mindestens genauso sinnvoll ist für bestehendes zu kämpfen, und nicht das mir die Backdoor Probs am allerwertesten vorbei gehen.

    Jeder coffeeshopbetreiber, Zulieferer, Grower tut das aus freien stücken, da wird keiner zu gezwungen.
    Klar ist es suboptimal das es diese grauzone gibt, aber frage Dich dochmal warum es die gibt?
    Glaubst du ernsthaft die Niederländer könnten bei einem so globalen Thema wie Drogen eine unabhängige Politik machen? Ich nicht!
    Wenn dem so wäre würde es heute keine Backdoor geben.
    Die sind auch nur an internationale Verträge gebunden.
    Und genau bei diesen Verträgen liegt der hund begraben.

    So gesehen waren und sind die Coffeeshops wohl der bestmögliche Kompromiss den die Niederländer seiner zeit erzielen konnten.

    • Belgier

      Vorab:
      Cool – mit Nick „weis“ man wenigstens mit wem man zu tun hat.. ;-)
      Wenn vernünftigere Lösungen durch internationale Verträge verunmöglicht werden… Hmmmm…
      Wie kommt es dann, das ich als Belgier (oder als in Belgien wohnender) GANZ LEGAL (ohne irgendwelches Duldungsgefusel) 3gr. bzw. 1 Planze (die darf auch 300gr wiegen) besitzen darf?
      Trotz Coffeeshops und fast 40 Jahren Trainieren – NULL Fortschritt in NL – ganz im Gegenteil – es ist immer nur schärfer und schärfer geworden.
      In Deutschland ist es in den 40 Jahren DEUTLICH besser geworden – in Belgien auch. Ich weis nicht, ob das festhalten an suboptimalen Lösungen uns wirklich weiter bringt! Statistisch gesehen führen halbgare Lösungen zu einer Verschärfung und klare Verbote zu einer Lockerung… Auch in den USA verhält es sich so. Und in Cambodia auch – früher gab´s da die Kilo´s aufm Markt und die beste Quali bei der Polizei – heute läufts auch nur noch unterm Tisch…
      Unklare „lockere“ Verhältnisse führen zu Verschärfungen. Scharfe Verhältnisse ermöglichen vernünftige Lockerungen.
      Wer kann mir gegenteilige Beispielstaaten nennen?

      • Marcel

        Gegenteiliger Beispielstaat!?! TSCHESCHIEN!

      • Basjoe

        Gibt es in den Niederlanden nicht auch eine 3 Pflanzen Regel?
        Und wie sieht es mit Deiner 300g Pflanze nach der Ernte aus?
        Sind die 300g dann immer noch Legal oder bist Du dann im illegalen Bereich?

        Zu Cambodia und den U.S.A. kann ich nicht viel sagen, allerdings zeigt das Beispiel Nepal das Gesetzesverschärfungen/Verbote doch meist von „aussen“ kommen.

        Damals reichte es das Kissinger mit einem Koffer voller Geld ins Land kam um ein Verbot zu bewirken.
        Ähnlich lief das auch in Laos.

        Ich will den Niederländern ja auch nicht Ihre Politische Selbstständigkeit absprechen. jedoch bedürchte ich das es mit der Selbstständigkeit in Wahrheit nicht weit her sein kann.

        Und nur mal rein Interesse halber, findest Du wirklich das in DE in den letzten 40 Jahren besser geworden ist?
        Etwa wegen den 5g Eigenbedarf bei dem von Verfolgung abgesehen werden KANN aber nicht muss, siehe Bayern.

        Ich habe eher den gegenteiligen Eindruck, die Verfolgung ist heute schlimmer denn je, die Polizisten viel besser ausgebildet.

        Wieviel Menschen haben wohl vor 40 jahren wegen Cannabis ihre Fahrerlaubnis verloren?
        Wieviel Verfahren gab es vor 40 Jahren?
        Wieviel Hausdurchsuchungen?

        Oder Helikopter die ausgestattet mit Kameras im herbst die Maisfelder überfliegen?

        Das sind in meinen Augen keine Anzeichen einer Verbesserung.

    • Jenz

      Das mit den int. Verträgen ist so eine Sache. Im Moment sagen alle Regierungen „Legalisierung geht nicht wegen der vertraglichen Verpflichtung“ Aber wie man bei der Eurorettung sieht gelten solche Verträge immer nur dann wenn es grade passt. Was würde denn passieren wenn Deutschland (um mal was anderes als NL zu nehmen) einfach sagen würde „Sch*** auf die Verträge! Die Realität sieht anders aus und wir machen jetzt einfach mal…“ ? Ich wette NICHTS! Es würden keinerlei Konsequenzen drohen. Siehe Eurorettung. Kein Staat hilft dem anderen mit Krediten, hieß es mal in den Verträgen von Maastricht…Das wurde einfach ignoriert. Konsequenz -> Keine! Ausser das die ganze Sache nur noch schlimmer wurde. Aber das ist ein anderes Thema…

      • Da hast Du völlig recht – so ist es. Auch die ewige Leier der Neoiberalen, das ein Staat nicht mehr Geld ausgeben könne, da man an die zukünftigen Generationen denken müsse, war obsolet bei der Bakebrettung. Beim Sozialen wird imer nur mit vorgeschoben Argumenten gekürzt. Bei der Drogenbekämpfung ist es ähnlich. Meiner Meinung nach verstösst das alles gegen das deutshe Grundgesetz.Zudem traut man uns hier ja auch keine Plebiszite zu. Über den Euro und auch über den (wirtschaftsliberalen 1500 Seiten starken) EU-Vertrag durften wir nicht abstimmen. Das mit der indirekten Demokratie hierzulande nimmt schreckliche Formen an, die ich nicht mehr als Demokratie erkenne. Banken, Wirtschaft und Lobbyisten machen schon seit Kohl (dem korrupten 16jährigen Kanzler der ein Krimineller ist, der in Beugehft gehört, damit man endlich die „Spender“ erföährt) Politik. Deren Politik werde ich mich als Freigeist aber niemals beugen. In den USA läuft es nicht anders – nur noch schlimmer.

  • jol

    ich denke mal wenn das so im vertrag steht mit den locals dann wird es auch so sein und in den meisten städten wird es kein verbot geben das ist doch gut

    • Jenz

      Kommt drauf an, wie es ausgelegt wird in dem Gesetz das noch zu erstellen ist. Wenn im Gesetz steht: „…Ausländern ist der Zutritt zu verweigern. Über die Umsetzung entscheidet die Stadt/Gemeinde…“ Dann sieht es düster aus. Und da man ja an dem Dogma festhalten will, glaube ich, das es so werden könnte.

  • jol

    @basjoe ja das stimmt in de ist es schlimmer denn je heute suchen die bullen zu 99 prozent nach gras wenn sie jemanden untersuchen früher war das noch so gut wie kein thema ich hasse es auch wenn der dhv immer so optimistisch ist und jedes mal sagt wird schon und es ist ja besser geworden,die legalisierung kommt bald….bei allem respekt für ihre arbeit

  • Jenz

    Der gute Onno Hoes findet es toll, das der Wietpas verschwindet…

    http://frontpage.fok.nl/nieuws/569741/1/1/100/onno-hoes-tevreden-met-verdwijnen-wietpas.html

    Was für ein erbärmlicher Heuchler!

    • Marcel

      Das schreit nach nem goldenen Panda!

  • Belgier

    @Marcel
    Hmmm… Tcheschien…
    Ist mir ziemlich Neu, das da von einer lockeren Handhabung zu einer noch lockeren Handhabung gewechselt wurde. Vor den Lockerungen dort gab es auch das totale Verbot…
    Nächstes Land…

    @Basjoe
    JA es ist besser geworden in den letzten 40 Jahren!
    Auch wenn Du nichts kaufen kannst/darfst so kann man Dich nicht mehr für den Zug an einem Joint in den Knast stecken – denn Kiffen ist selbst in D legal!
    Ich kenne Deutsche und Belgier (OK, alle um die 50) die haben im Knast gesessen weil sie gekifft haben! Kein Handel – nur Kiffen!
    Da juckt mich die bessere Technik der Ermittlungsbehörden garnicht – hätten die keine bessere Technik könnten wir uns hier nicht unterhalten – das ist der Lauf der Zeit – und der kommt beiden Seiten zugute.

    • Basjoe

      Ich werf mal Spanien, Portugal und Kanada in den Ring.

      • Belgier

        Mit Spanien kenn ich mich aus…
        Gerade im Norden haben die „Alten“ nach Lust und Laune all überall gekifft – in Cadaques konnte man beliebige Mengen an jedermann bekannten Orten kaufen. Das waren Zeiten… laaaaange vorbei.
        In Kanada durfte man auf eigenem Boden mit Cannabis auch mal machen was man wollte außerhalb des eigenen Bodens aber garnix – und jetzt darf man selbst auf dem eigenen Grund nur noch wenig – und vor alledem war auch das totale Verbot.
        Auf halbgare Lockerungen ist noch nie eine Legalisierung erfolg aber schon ganz viele Verschärfungen. Und wenn es wirklich eine Ausnahme gibt… dann bestätigt die blos die Regel.

      • Basjoe

        Und heutzutage sschiessen die CSC nur so aus dem Boden.
        Auch fast alle namhaften Seedbanken und Versender residieren mittlerweile im Baskenland und in Katalonien.
        Ich war erst im Juli in Barcelona und muss sagen, es gibt kaum eine Strasse durch die man schlendert ,wo auf einem balkon keine einschlägigen Gewächse gedeihen.
        Auch wird fast überall ungehemmt geraucht. Mir zumindest sind selbst am hellichten tag „gerüche“ in die nase geweht worden, nicht nur einmal.

    • Marcel

      Tscheschien hat die „Freigrenze“ von 5g auf 40g heraufgesetzt. Wenn das mal keine Verbesserung ist. Ich hab mit einigen Tschechen gesprochen – es gibt zwar noch keine Coffeeshops – allerdings an jeder Ecke Wiet…..

      • Belgier

        Wie kommt man in Tscheschien eigentlich LEGAL an Gras?
        GARNICHT! Jegliche Form von Handel usw. ist strafbar. Und anbauen darf man da auch nicht – noch nicht mal die eine Pflanze wie in Belgien.
        Sorry aber ich kann da beim besten Willen keine tolle und zukunftsträchtige Drogenpolitik erkennen. Die Tscheschen sind besser entkriminalisiert – nicht mehr und nicht weniger.

      • Marcel

        Da haben wir die Problematik der Duldung wieder…..

      • Belgier

        Sag ich doch die ganze Zeit. Alle Duldungen gehen genau genommen nach hinten los. Legalisierungen nicht!
        Darum ist es mir lieber aus einem Verbot heraus legalisiert zu werden – als aus einer Duldung heraus aus den CS ausgesperrt zu werden.

    • Das stimmt so nicht. 1994 haben sie mich mit dem Auto angehalten als ich um halb vier Nachts in einem Opel Kadett Kombi mit 9 Insassen (auch auf der Ladefläche) von Vaals, damals gab es noch eine Disco mit angesshlosenem Coffeeshop (Spuugh) kurz nach der Grenze angehalten wurde. Damals hatten die Bullen noch keinen Plan vom Kiffen. Ich hab geüustet 0,0 und die wollten nur noch das Rettungskissen sehen und wissen, wo all die Leute im Auto denn hinwollen „nach Hause“ sagte ich – das reichte. Einen schönen Abend haben sie mir dann noch gewünscht und gute Fahrt. Ich war total bekifft und 18 Jahre alt – heute wäre ich in einer ähnlichen Situation meinen Führersschein los. Wie kann man da von einer Entschärfung reden @ Belgier – auch wenn Du knapp 15 Jahre älter bist als ich sehe ich das komplette Gegenteil – die Verfolgung wird schärfer und die Polizei ist besser ausgebildet.

      • Basjoe

        So auch meine Erfahrung.
        Würde sogar sagen das die Polizisten bis mitte der 90’er Jahre überhaupt keine ausbildung hatten in sachen „kiffererkennung“ .
        Damals war der Fokus aus Alkohol, heute iss das locker 50/50.
        Oder glaubt jemand das die Beamten damals rückschlüsse aus ner packung OCB ziehen konnten?
        Ich nicht!

  • jol
  • Jenz

    Hier hab ich ein Statement von Marc Josemans gefunden:
    http://www.limburger.nl/article/20121029/REGIONIEUWS01/121028910/1008

    • Marcel

      Bei diesen Pandabäärenkommentaren krieg ich einen Anfall!

      • Jenz

        Aber einer hat’s verstanden:
        „Waar het om gaat is dat de Nederlandse staat zich schuldig maakt aan discriminatie van buitenlanders en ook Nederlanders die in het buitenland wonen.“

      • Basjoe

        Immerhin zeigen die Kommentare recht deutlich das es für die Restriktive Vorgehensweise der Regierung Rutte durchaus Rückendeckung aus der Bevölkerung gibt.
        Die VVD wurde schliesslich ja auch von der Mehrheit bestätigt.
        Vielleicht sollte man sich auch mal von der romantischen Vorstellung befreien alle Niederländer seien tolerante, offene Weltbürger.
        Da sitzt der Konservative mief genauso tief wie bei unseren Angie Wählern.
        Und leider scheinen die Betonköpfe auf beiden seiten der Grenze in der Mehrheit zu sein.

      • Marcel

        Basjoe hat es verstanden! Der normale Niederländer ist nicht loyal und tolerant. Das sind überbleibsel aus den 70igern. Mittlerweile ist die breite Masse genauso, wenn nicht noch mehr, spiessig wie Hausmeister Krause & Angie zusammen. Der „Ruf“ der Kiffer in dem kleinen Ländchen ist schon seit Jahren kaputt. Du wirst schief angeschaut wenn Du zugibst in Coffeeshops zu gehen. Mitarbeiter der Coffeeshops bekommen keine „normalen“ Jobs mehr – oder sie müssen im CV lügen. Sollte rauskommen das man „User“ ist – muss man beispielsweise bei DHL monatlich Drogentests absolvieren. Ist einer positiv – ist das ein Grund zu Kündigung (in BRD hingegen gilt man als Suchtkrank und der Arbeitgeber muss eine Therapie mitmachen – solange Kündigungsschutz)

        Also hört doch endlich auf die Niederlande als „gelobtes Land“ darzustellen. Die Bürokratie da drüben ist 1000x heftiger als hierzulande. Leute die sich ernsthaft mit dem Thema Auswanderung und Leben in NL beschäftigt haben wissen das.

        Bestes Beispiel:

        Wir haben auf einer Techno-Veranstaltung (Trance Energy in Utrecht) mal mit ein paar Niederländern gefeiert. Die haben ALLESAMT (die ganze Clique) nicht gekifft. Ich hab gefragt: „Warum?“ Anwort:“Meine Mutter hat mich aufgeklärt – ausserdem will ich nen vernünftigen Job“. Soviel zu toleranz und loyalität.

        Wenn ich dann in Marc´s Kommentar lese, dass sich von 460.000 Kiffern nur die hälfte registriert hat (also 230.000 Kiffer). Dann liegt die Dunkelziffer bei sagen wir etwa 600.000 Kiffer – auf fast 17 Mio Einwohner. Das ist nicht mal 4% der Einwohner!!!!!!!!!

        Hallo!? Echo im Kopf!?

  • Sebastian

    Zur Backdoor fällt mir ein, in einer Tageszeitung sah ich mal eine Karte auf der abgebildet war wo die ital. Mafia mit was Geld macht. In Deutschland und Frankreich ein dickes Cannabisblatt. In den Niederlanden war gar keine ital. Mafia.

  • Elli

    @ Belgier: Du hast recht Stichwort: „Vormärz“ Ich z.B. habe mich seit einem halben Jahr so intensiv mit der Problematik wie noch nie beschäftigt. Denke mal, es geht einigen so. Wir haben ein hilfreiches Netzwerk gebildet, viele engagieren sich mit der Thematik.
    Denke mal eins hat die Wietpas-Geschichte gezeigt: Die können nicht mehr einfach so über uns bestimmen. Es gibt Widerstand und die Holländer habe sich erfolgreich gewehrt. Die Holländer werden sich auch mit uns verbünden, da bin ich mir sicher. Overlast ist doch nur ein Kampfbegriff, und kaum was Wahres dran. Wir müssen am Ball bleiben und uns wehren, vielleicht tut sich dann auch in Deutschland mal was. Ich hab da ein positives Gefühl… :-)

  • pirat

    manchmal bin ich echt entsetzt wieviel gefährliches Halbwissen hier verbreitet wird. Selbstverständlich kann man in Deutschland als Kiffer entlassen werden. Von wegen Kündigungsschutz wg Suchtkrankheit. Das ist Blödsinn. Nur ein Bsp:und mir sind einige bekannt:
    :http://www.hrexperten24.de/arbeitsrecht/beschaeftigungsende/kuendigung/kiffen-in-der-freizeit-rechtfertigt-kuendigung.php

    • Basjoe

      Bäh, was für eine wiederliche Seite, so nach dem Motto „Wie kündige ich richtig“.

      Was auf der Seite verschwiegen wird ist die Tatsache das dem Arbeiter ein Vergleich angeboten wurde auf den er nicht einging, siehe folgenden link;

      http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/kiffen-in-der-freizeit-fuehrt-zur-kuendigung-a-854913.html

      „Auf einen Vergleichsvorschlag war der Gleisbauer nicht eingegangen. Um festzustellen, welchen Einfluss sein Drogenkonsum auf seine Arbeit hat, war ihm angeboten worden, zunächst normal weiterzuarbeiten, sich aber regelmäßigen betriebsärztlichen Kontrollen zu unterziehen. Dann wäre es für den Arbeitgeber möglicherweise leichter, das tatsächliche Gefahrenpotential einzuschätzen.“

      Das auszuschlagen war an Dummheit nicht mehr zu überbieten, so steht da jetzt nur die Kündigung.

      • Jenz

        Ja, bei dem Fall hab ich auch nur den Kopf schüttel müssen. Wie blöd kann einer sein. Es sei denn der hat sich auch noch andere Sachen eingeworfen die dann bei regelmäßiger Kontrolle entdeckt worden wären.

      • Marcel

        auch gefunden ;-)

      • Basjoe

        Ja, völlig unverständlich darauf nicht einzugehen, das hätte eine Grundsatzgeschichte werden können.
        So wie ich das verstehe hätte er ja nichtmal seinen Freizeit Konsum einstellen müssen oder eine Therapie beginnen.
        Er hätte ganz normal weiter konsumieren können, nur das er eben dem Betriebsarzt hätte beweisen müssen das er keine Ausfallerscheinungen während der Arbeit hat.
        Wieder mal ne grosse chance vergeben, leider.

      • pirat

        Das ist Quatsch, selbstverständlich hätte er mit jeglichem Konsum aufhören müssen um überhaupt eine Vergleichschance zu haben! Und es ist sein gutes Recht darauf in seiner Freizeit nicht zu verzichten. Das hat überhaupt nichts mit Dummheit zu tun!

      • Marcel

        Natürlich hätte er den Konsum einstellen müssen. Leider haben wir in BRD keine „Freigrenzen“ – und hierbei hat es sich auch noch um einen Sicherheitsrelevanten Job gehandelt. Ein Alkoholiker wäre genauso behandelt worden. Das hat nichts mit Kiff direkt zutuen!

  • Marcel

    Lieber Pirat, Du musst das auch richtig lesen:

    „Schade nur, dass der vergaß, vorher den Personalrat anzuhören. Das ist zwar in einem solchen Fall – wie die Anhörung des Betriebsrats in Privatunternehmen – bloß eine Formalität.“

    Personalrat bzw. Betriebsrat muss bei sowas miteinbezogen werden. Drogensucht ist eine anerkannte Krankheit. Du darfst Dich dann aber auch nicht gegen eine Therapie wehren – ansonsten fehlt die Mitwirkungspflicht – und DU musst proacitv auf deinen AG zugehen. Wenn Du durch Tests auffällst – hast du gelost – so oder so.

    • Marcel
      • Marcel

        und noch einer:

        Richter plädiert für Vergleich

        Richter Rancke appellierte für einen Vergleich, bei dem Denny W. aber zunächst erst einmal auf seinen Arbeitgeber zugehen müsste: keine Drogen mehr. Die Bereitschaft, sich regelmäßig von der Betriebsärztin untersuchen zu lassen. Und die Weiterbeschäftigung zunächst befristet auf drei Jahre.

        Denny W.s Anwalt erwiderte, dass er und sein Mandant darüber schon nachgedacht hätten. Denny W. würde nur ungern seine Beschäftigung bei der BVG aufgeben. Für Gleisbauer sei es in Berlin sehr schwer, einen neuen, adäquaten Job zu finden. Nicht zuletzt wegen der Bezahlung. Bei der BVG verdient Denny W. immerhin 2300 Euro brutto.

        Auch die Anwältin der BVG und ein Mitarbeiter der Personalabteilung sahen diese Lösung durchaus als möglich an. Das wird nun zunächst intern besprochen und soll bis Mitte August zwischen den Parteien abschließend geklärt werden

        http://www.welt.de/wirtschaft/article108321145/Am-Wochenende-gekifft-Arbeitsplatz-verloren.html

        Auf gut Deutsch: wenn er weitere Tests macht und diese negativ sind darf er auch weiter arbeiten….

    • pirat

      Es geht darum ob du als Kiffer entlassen werden kannst und da ist die Antwort ganz klar JA.
      Es ist was völlig anderes wenn ein Suchtkranker zu seinem Arbeitgeber geht und sagt er möchte eine Therapie machen. Wir reden doch vom kiffen und nicht von suchtkranken Menschen. Ich kann lesen du schreibst:“ Sollte rauskommen das man “User” ist – muss man beispielsweise bei DHL monatlich Drogentests absolvieren. Ist einer positiv – ist das ein Grund zu Kündigung (in BRD hingegen gilt man als Suchtkrank und der Arbeitgeber muss eine Therapie mitmachen – solange Kündigungsschutz)“
      und genau in solchen Fällen hat man auch bei uns keinen KÜndigungsschutz.
      Außerdem stören mich deine Formulierungen wie „der normale Niederländer“ Wer ist den das? Ich habe auf jeden Fall dort andere Leute kennen gelernt und werde dort i.d.R nicht schlecht angeschaut wenn ich sage das ich gerne kiffe!

      • Marcel

        Hätte der David das Vergleichsangebot angenommen – würde er noch arbeiten. Somit hast Du leider unrecht.

        Mit dem „normalen“ Niederländer meine ich den ganz normalen gesetzestreuen Bürger. Anscheinend umgibst Du Dich nur mit Kiffersympathisanten. Ich kenne aus meiner Zeit dort genügend Otto-Normal-Verbraucher – und bei denen ist die Einstellung nun mal so. Oder was meinst Du warum die anonymen Meldungen so zugenommen haben!?!? Wer meldet denn bei seiner Wooningstichting die 2 Graspflanzen vom Nachbarn!?!

        Btw. wurde im neuen Koalitionsvertrag eine Budgeterhöhrung der Polizei um 105 Mio EUR erhöht. Was werden die wohl mit diesem Geld machen!?!?!?

        Zudem wurde die Möglichkeit der „Anonymen Meldung“ ebenfalls erweitert.

        ALLES RÜCKSCHRITTE LEUTE!

        Bisschen was zu lesen:

        http://www.omroepgelderland.nl/web/Nieuws-1/1866411/Wat-houdt-het-regeerakkoord-voor-Gelderland-in.htm

      • Basjoe

        Ich denk mal das reine Drogentouristen so gut wie keine Berührungspunkte mit dem von Marcel gemeinten „normalen“ Niederländer haben.
        Die wirst Du in den Coffeeshops nicht finden, auch nicht in den Hostels in denen du schläfst, oder den Läden in denen Du isst, zumindest nicht offen da diese Läden ja alle von Dir profitieren, da werden sie kaum dem Gast ihre wahre Meinung zum Thema Kiffer vor den latz knallen.
        Und deinem sitznachbar in der S-bahn wirst ja kaum auf die Nase binden das du kiffer bist und auf eine reaktion warten.
        Ich Habe 2 Semester im achso liberalen Amsterdam verbracht und bin da etwas desilussionierter.
        Du wirst es spätestens merken wenn Du dort mal auf Wohnungssuche gehst wieviel Kiffer wert sind, das kann ich Dir versprechen.

      • pirat

        Du verstehst es glaube ich echt nicht, aber wurscht
        zur Hilfe: Du solltest bei geposteten Artikeln immer aufs Datum achten dann wüßtest du das dein Link die erste Verhandlung vom Juni war und dann recherchiere wie es weiter ging

      • Marcel

        @Basjoe

        Ich krieg innerlich immer nen Anfall wenn die tolle Toleranz der Niederländer beschworen wird. Die einzige Toleranz die die Niederländer haben, ist GELD. Wo war der Artikel über den Calvanisumus? Trifft zu 1000% zu. Keiner der sagt Niederländer wären tolerant hat sich mit der Materie auseinandergesetzt.

        Ich will hier jetzt nicht über NL und deren Einwohner schimpfen, bitte nicht in den falschen Hals kriegen. Ihr hab leider eine falsche Meinung von dem Staat. Ich habe versucht dort zu wohnen & zu arbeiten. Die betonung liegt auf VERSUCHT! Und ich bin kläglich gescheitert…. ich hatte das Glück und hatte einen Arbeitgeber in Amsterdam gefunden – dieser hat mitbekommen das ich in Coffeeshops gehe. SOFORT wurde mein Arbeitsvertrag annuliert!

      • Marcel

        der Welt Artikel ist von HEUTE!!!

      • pirat

        ist vom 18.07, aber spielt keine Rolle mehr,

      • Marcel

        hast ja recht. 18.07.2012 – bisschen unübersichtlich

  • pirat

    Ich möchte hier nicht zu viel von mir erzählen, aber du kannst mir schon glauben, daß ich die letzten 25 Jahre sehr viele Niederländer auch beruflich kennen gelernt.habe,und ich sag dir wie überall in der Welt ist jeder Jeck anders

    • Marcel

      Et kütt wie et kütt sät de´ Kölsche….

      un´ et hätt noch immer jut jejange….

  • Basjoe

    „ich hatte das Glück und hatte einen Arbeitgeber in Amsterdam gefunden – dieser hat mitbekommen das ich in Coffeeshops gehe. SOFORT wurde mein Arbeitsvertrag annuliert!“

    Mein aufrichtiges Beileid. Da steht man kurz vorm Himmelstor und dann wird man doch noch abgeschossen.

    • Marcel

      glücklicherweise hatte ich noch keine Wohnung gefunden (was in Adam sowieso sogut wie unmöglich ist – ausser man wartet 7-8 Jahre)

      • Basjoe

        Sag das nicht, wenn du 2000€ für 80qm im Monat über hast kann ich Dir auch für morgen was besorgen, mit Blick auf die Prinsengracht. ;-)
        Was mir sauer aufstiess ist die tatsache das man wirklich gefragt wird ob man Cannabis rauche.
        Und man im Mietvertrag stehen hat das man kein Cannabis in der Wohnung anbauen und teilweise nichtmal rauchen darf.
        Das ist mir so noch nirgends passiert.

    • Marcel

      Kann mich prima an diese Flyer bei der Wooningsstichting erinnern!

      „Wer erfolgreich einen Grower (egal ob 1 oder 100 Pflanzen) verpfeift erhält 1 Monatsmiete frei!“

      Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen – bis dahin dachte ich auch die Niederländer sind doch alle tolerant und gegen das Kiffen haben sie auch nichts.

      HAHA

  • pirat

    Und nur weil du „kläglich gescheitert“ bist. heißt das noch lange nichts. Ich kenne auch welche die leben seit 20 Jahren glücklich in den Niederlanden und andere kommen halt wieder.Aber jetzt verstehe ich deine Ansichten zu dem „normalen Niederländer“ Schade ist halt wenn man seine persönliche Erfahrungen verallgemeinisiert

    • Marcel

      Verallgemeinerisiert (;-)) finde ich die Aussage nicht. Sie stützt sich nicht nur darauf und meine Erlebnisse die damit zutuen hatten – sondern aus langen Gesprächen mit „Eingeborenen“ sowie eigenen Erlebnissen in Venlo.

      *Ironiean*

      Aber das scheint dann wohl Ansichtssache zu sein. Woher kommen denn blos die Wähler der Rechten wenn die alle so tolerant und loyal sind!?! Rechtspopulismus steht ja für toleranz und loyalität – ich vergass.

      *Ironiewiederaus*

  • Anonymous

    Ich frage mich ob Ende des Jahres in ganz Holland die Schilder stehen wie damals in Venlo und Limburg, wo es stand es lohnt nicht mehr zu kommen, die Shops sind nicht mehr offen für Ausländer und ob sie noch mal die Handzettel mit der Internetadresse vom deutschen Gesundheitsamt, welcher beim Entzug hilft. Das fand ich schlimmer als der Wietpas. Ich finde die Aktion hat viel von der Niederländischen Seele gezeigt …

  • jol

    schade dass keiner was wirkliches weiss es steht auch bei coffeeshopnieuws 0 über diese sache.

  • jol
  • Anonymous

    Es ist definitiv schluss fuer uns mit coffeeshops ab januar!!! Echt scheisse….

  • Anonymous

    Es bleibt noch die Hoffnung der lokalen Lösungen, aber ja eigentlich sollen keine Touristen mehr rein.

    • Revil O

      Der lokalen Lösungen, der juristischen Lösungen, der praktischen Lösungen, siehe z.B. Amsterdam , Haarlem sowie Rotterdam und auch Groniningen.
      Wer will das alles wirklich kontrollieren und möchte man das in besagten Städten überhaupt??
      Wohl eher nicht.^^
      Es ist kein geschlossener Club mehr sondern eine mehr oder weniger öffentliche Lokalität.
      Somit darf nach Art.1 des niederländischen Grondwets( Diskriminierungsverbot) kein Mensch mehr, egal welcher Abstammung, Herkunft, Glaubens etc. der Zugang verwehrt werden.

  • Anonymous

    Ich hoffe du hast recht aber die regierung muss das doch wissen oder nicht?

  • Basjoe

    Vieles wird davon abhängen wie der entsprechende Gesetzestext im Endeffekt aussieht.
    Sollte da wirklich wörtlich drinstehen das Ausländern der Zutritt verwehrt wird seh ich schwarz. Auch für Kommunale Sonderregelungen.

  • Anonymous

    ja es scheint so als ob Ausländer defacto, ausgeschlossen sein werden.

  • Anonymous

    Ab Januar fahren dann wieder alle nach venlo auf die strasse!!!

  • Anonymous

    Ich lass einfach meinen bruder in die shops reingehen…der muss dann fuer mich einkaufen. Er wohnt und arbeitet in holland. Ich lebe auf deutscher seite, 60 km entfernt. Ich finde es scheisse dass ich nicht mehr reindarf und die einzigartige armosphaere nicht mehr geniessen kann. Nur weil ich einen polnischen pass habe und in deutschland lebe….

  • Anonymous

    Es ist doch kein problem heutztage sich einen niederlaendischen pass zu besorgen wenn man die richtigen leute kennt:-)

    • Dokumentenfälschung ist nochmal ne andere Liga.

  • mike

    Dokumentenfälschung geht gar nicht

  • mike

    Wir lassen einfach die holländer fuer uns einkaufen

    • Es geht uns nur sekundär um die Versorgung mit Gras. Das bekommt man auch zu Hause.
      Es geht um die Institution Coffeeshop, als Ort der Begegnung und als Konsumort ohne Angst und Paranoia

      • Basjoe

        Kann es sein das du meinen letzten Post gelöscht hast?

  • jansjn