Videos aus Maastricht

Was für ein Tag! Ich könnte mich immer noch in den Arsch dafür beißen, dass ich selbst nicht mit dabei sein konnte, aber für mich wäre die 2,5 Stunden Fahrt bis nach Maastricht schon zu anstrengend. Aber zum Glück war ja unser Antonio dort und hat unter anderem ein paar Videos gemacht/machen lassen.

Die möchte ich Euch jetzt nicht vorenthalten. Heute Nachmittag dürfte es dann den Bericht über den gestrigen Tag geben, auf den ich sehr gespannt bin!

Zuerst war Antonio zu früh da.

Dann ein Dialog mit Marc Josemans und Übergabe unseres Posters. Übrigens: Der Geburtstag unseres Blogs ist nicht wie im Video behauptet heute, sondern erst morgen. Dafür haben wir übrigens schon einiges in Vorbereitung!

Als nächstes ein längeres Video. Zuerst wird ein Gespräch zwischen Antonio und einem Shopbetreiber aus Oss gezeigt, danach ein Interview mit Antonio Peri und zuletzt dann die sehnlichst erwartete Shopöffung des Easy Going

Ein schönes Interview mit Antonio ab Minute 0:2:54

Zuletzt noch zwei obligatorische Abschlussvideos

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Elli

    Hey, sehr gute Arbeit. Die WDR Tante fragt Antonio doch echt ob er sich was kauft. hihi.
    Na ja.

  • Anonymous

    Die Diskriminierung wird fortgesetzt, da nur Belgier und Deutsche Staatsangehörige, der Eingang zu den Etablisementen ermöglicht wird! Dies ist für mich in der Weise enttäuschent da hier jeder das Maul aufgerissen hat gegen die Diskrimminierung seiner eigenen Nationalität! Ist aber plötzlich einer Person, seine Nationalität zugelassen, ist die ganze Diskriminierunggelaber vorbei, und der Mensch zeigt sich von seiner tatsächlichen egoistische und konsumgeilen Seite, nämlich:
    „Hauptsache ich hab was, und was kümmert mich die anderen??“
    So war es doch im August, Oktober 2011, hat kein Schwein interessiert! Oder wann hat z.b das Kein-Wietpas Projekt begonnen?
    Natürlich erst als Deutschestaatsangehörige verwiesen wurden.

    Schlussfolgernd kann ich nur sagen dass bis auf verschiedene Autoren dieser Seite (Hanfgleichstellen), wenige die tatsächliche Diskrimminierung stört! Sondern nur den Fakt das er, als Person, nichts zu rauchen bekommt, und dies dann Scheisse ist! Bekommt diese Person dann wieder etwas, und alle anderen ausgeschlossenen Nationalitäten nicht! Ist die Welt wieder voll in Ordnung und sie sind happy!
    Tja sieht man wieder dass man auch hier in einer Gesellschaft von kompletten Egoistischen und Konsumgeilen Menschen lebt!
    Die Coffeeshops zu feieren weil sie ja 2 Nationalitäten zu lassen, und gleichzeitig 10 andere diskrimminieren. Ist für mich ein fraglicher „Erfolg“!!!!
    Jedoch für einen egoistischen Menschen schon!!

    • Ich als Betreiber von „Kein Wietpas!“ wusste bis gestern rein gar nichts von dieser Problematik. Da ich vor dem 01.Mai.2012 noch nie zuvor in Maastricht gewesen bin, hatte ich leider auch davor nichts davon mitbekommen. Der Grund, warum ich mit dem Blog ins Netz gegangen bin war doch eben genau die Tatsache, dass es zu wenig Information in den Medien über die Thematik gibt/gab. Leider hat Deine Problematik noch kein anderer zuvor angesprochen und ich bin froh, dass Du es jetzt getan hast. Wir kämpfen natürlich gegen JEDE Diskirminierung, nicht nur gegen die gegenüber Deutschen, da kannst Du Dir sicher sein.
      Ich habe Marc Josemans gerade ein eMail geschickt, wo ich ihn nach der Sache gefragt habe. Ich möchte niemanden Vorverurteilen, bevor ich nicht auch seinen Standpunkt gehört habe!

      • Anonymous

        Ich respektiere dein Projekt, deine Motivation und deinen Fleiß!
        Mein Kommentar soll nicht als Angriff gedeutet werden. Deine Arbeit hier im Block verdient allerhöchsten Respekt!!!!!!!!

        • Danke ;-)
          Wie gesagt, die Thematik ist mir vollkommen neu.Leider hat bisher noch niemand etwas dazu gesagt, obwohl wir auch andere Leser aus Luxemburg und auch Frankreich haben. Natürlich kämpfen wir auch für die!
          Und um mal zu belegen, dass ich vollkommen altruistisch handle: Meine nächste Grenzstadt ist Enschede. Dort wurde ich noch nie an den Shops abgewiesen und trotzdem habe ich mich berufen gefühlt, dieses Blog zu betreiben!

          • Anonymous

            Von jedem Autoren dieses Bloges, bin ich auch überzeugt das sie gegen jegliche Diskriminierung kämpfen ÜBERZEUGT!!
            Jedoch konnte ich gestern in den Kommentaren verschiedener „User“, zwischen den Zeilen lesen das es ihnen nur um Eigenbedarf ging. Dies bewerte ich als traurig.
            Nur Hanfgleichstellen hat dies bezüglich klar und deutlich Stellung genommen! DAUMEN HOCH.

            Ich war noch niemals in Maastricht, war in meinem Leben einmal in 2 Coffeshops (Rotterdam).
            Wenn es bei dieser Politik bleibt werde ich dieses Land niemals mehr besuchen geschweige denn mein Geld dort lassen. Ich finde es eine Farce 2 Nationen zuzulassen und dabei gleichzeitig den Rest der Welt zu diskriminieren.
            Diese Politik dann noch zu unterstützen, sei es finanziell oder durch Sympatie finde ich eine Faust ins Gesicht der anderen Nationen dieses Planeten!
            Dies, wie in vielen Kommentaren zu lesen, als Erfolg zu deuten setzt dem ganze die Krone auf!!
            Jedoch denke ich das nur wenige User diese Reflexion mit mir teilen, wo ich hingegen in das Autorenteam vollstes Vertrauen habe!
            Mach weiter so Mobo und der ganze Rest!

          • Die langfristigen, kontinuirlichen Leser wissen, das wir im Team leider nicht durch und durch bedingunslos jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft „lieb“ haben. Spätestens bei unseren türkischen und moslemischen Mitbürgern/Nachbarn scheiden sich die Geister- unabhängig davon welches Leben er lebt/lebte.
            Will dieses Thema nicht wieder hoch holen (ist in mir noch VIEL ZU warm und aktuell)! Will nur verdeutlichen: Selbst bei KW sind nur Menschen am Werk.
            Das die alte Maastrichter Scheiße aber auch an diesem Tag wieder fortgeführt wurde bedarf unser aller Widerstand. WIE GUT, das ich nicht in Maastricht war sondern in Sittard. Da waren Spanier, Polen und Engländer und wurden extralieb behandelt. Die Deutschen und Belgier war ja klar das die kommen – aber andere Nationen wurden wirklich ein bischen besonders begrüßt. Hätte ich in Maatricht eine Abweisung miterlebt – wäre mein Franze ausreichend gewesen – um mit den abgewiesenen Personen die anwesende Presse sofort mit völlig unerwartetem Stoff zu füttern.

          • Eigentlich wollte ich damals nur darauf hinweisen, dass es auch Probleme im Zusammenleben gibt und dass ich diese eben leider schon erleben musste. Voruteile hatte ich keine. Und auch wenn ich eben mit dieser Personengruppe schon schlechte Erfahrungen machen musste, so würde ich sagen, dass ich Menschen die ich neu kennenlerne offen begegne und jeder eine Chance hat. Auch würde ich niemanden diskriminieren. Natürlich sollen alle Nationalitäten wieder in die Coffeeshops dürfen. Ansonsten ist ja die ganze Argumentation lächerlich. Das gebietet ja allein schon der eigene Intellekt. Wie gesagt, wollte nur betonen, dass ich natürlich jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft „lieb habe“ (zumindest potenziell) – allerdings nicht ungeachtet seines Verhaltens. Und wenn ein bestimmten Verhalten eben bei einer Gruppe gehäuft aufgetreten ist, sollte man das ansprechen dürfen. Nicht mehr und nicht weniger.

          • Deutsche (als Gruppe) wählen in der Politik gehäuft „das Grauen“, und machen uns damit das Leben schwer. Das ist mindestens so beschissen wie die Grausamkeit die Schulkinder (welcher Nation auch immer) an den Tag legen können. Also: Ich spreche hiermit die Gruppe der Deutschen und Schulkinder an, muss feststellen das die sich gehäuft scheiße verhalten… was in der Konsequenz dann ja bedeutet das Schulkinder und Deutsche ebenso wie Türken und Muslime…
            Ich verstehe nicht warum Du es nicht verstehst – und bin raus für heute.

          • Die Ansprache von Marc Josemans zur Öffnung des Shops hörte sich völlig anders an: http://www.youtube.com/watch?v=nwgHdtUB-hA

            Die einzigen Voraussetzungen die er für den Zutritt nannte war das vollendete 18. Lebensjahr und ein gültiges Ausweisdokument. Wie immer in Maastricht wurden die Ausweise am Eingang eingescannt (noch so eine Schikane aus früheren Zeiten). Marc spricht eindeutig von jeder Nationalität und betont mehrmals wie schlecht Diskriminierung ist.

            Entsprechende Schilder, wie hier berichtet, habe ich im Easy Going, Kosbor und Missouri nicht gesehen. Auch keine dementsprechenden Vorfälle erlebt. Da wo wir waren kam jeder rein. Ich glaube noch immer an ein Missverständnis. Nur weil einige deutsche Medien das schreiben, muss das auch noch nichts heißen. Oft schreiben alle auch den selben Fehler von der Presseagentur ab. Wenn doch etwas dran sein sollte, und das den Segen des VOCM hat, muss ich schon ersthaft daran Zweifeln, ob die Mitglieder des VOCM denn überhaupt ihre eigene Argumentation verstehen, die würde doch durch ein solches Verhalten völlig ad absurdum geführt. Zudem machen Franzosen, Luxemburger und andere EU-Bürger nur einen kleinen Anteil der Maastrichter Touristen aus. Ob die da sind oder fehlen merkt man doch kaum.

            Lasst uns doch bitte auf die Antwort von Marc Josemans warten, bevor wir hier noch weiter spekulieren. Ich bin dafür die Ruhe zu bewahren.

          • Spekulation aufgrund Deutscher Medien? Wo ist der Deutsche Link, der auf diese Problematik gestern hinweist? KW-Leser mit Luxemburger-IP und KW-Leser mit deutscher Festnetz-IP. Und seit 6h z.B. kein Dementi/info von SCBN usw. usf. Ist ja nicht so, das wir im Hintergrund nicht forschen.
            Im Diskriminierungsfall bin ich mittlerweile lieber ein bischen „voreilig“ und provoziere somit die entsprechende Sensibilität.
            Lieber aus versehen einen Guten als Diskriminierer bezeichnen (ich werde mich mit ehrlichem Kniefall entschuldigen) als auch nur einen Schlechten übersehen.

          • Anonymous

            Antonio du enttäuschs mich! Zu behaupten Luxembuerger und Franzsosen wären eine kleiner Anteil und somit nicht relevant!!!
            Und wenn der Ziegrnbauer aus der Mongolei abgewiesen und diskriminiert bezüglich seiner Heimat würde, finde ich dies einfach nur respektlos und ein Skandal!
            Aber ich würde mal behaupten Hauptsache war du konntest dich versorgen, und was soll ich mit Minderheiten!

            Deine Geografischen Kenntnisse wage ich zu bezweiflen da fast alle Franzosen aus Nord-Osten Frankreich sich in Maastricht versorgen von den Luxemburger ganz zu schweigen!

          • Das ist ein Mißverständnis. Ich rechtfertige ein solches Verhalten keinesfalls. Das es wenige sind, sollte verdeutlichen, wie blödsinnig und unverständlich ein Auschluß von z.B. Franzosen und Luxemburgern wäre. Keinesfalls würde ich dafür plädieren. Aber ich kann das so noch immer nicht glauben.

          • Hör mal l1… die haben das thema gerade aufgegriffen…
            oder hier in kurz: http://www.l1.nl/nieuws/214133-alleen-buren-coffeeshops-maastricht#.UYejlcrkx0Q
            Die Nachbarn meiner Nachbarn sind auch Nachbarn und somit ist selbst der letzte Erimit am Arsch der Welt – auch MEIN Nachbar.
            Wietpas weg. I-Kriterium – quasi weg. Die Diskriminierung meiner engsten Nachbarn bleibt. Für mich hat sich NICHTS gebessert – außer, das ich gestern mit dem Besitzer der Roermonder und Sittarder CS-Eigner noch einen kennen lernen durfte, der Konsequent gegen den Strom schwimmt.
            Maastrichter Shops – Easy Going eingeschlossen, sehen mich noch immer nicht wieder. Zwei Sachen fehlen:

            1. Öffentliche Entschuldigung / offener Brief von VCOM und SBCN an alle gestern abgewiesenen Touristen.
            2. Das der VCOM sich umgehend für ALLE einsetzt… ODER das I-Kriterium umsetzt und auch wir keinen Zugang mehr bekommen!

            Soll Maastricht doch noch ein Jahr lang in Drugsrunnern ersticken – bis KONSEQUENT nicht mehr diskriminiert wird.

            Und das warten auf die erklärungen von Marc, VCOM, SBCN oder wem auch immer ist Zeitverschwendung. Gestern war DER Augenblick schlechthin um konsequent zu sein. Es gibt KEINEN erklärbar vernünftigen Grund warum das gestern sein musste!
            Ich könnte heulen und kotzen wenn ich die ganzen tweets sehe in den Ausländer und Touristen angeblich wieder in Maastricht willkommen seien.
            Das Franzosen, Engländer, Luxemburger, etc. alles keine Touristen, bzw. Ausländer sind… sonder ganz offensichtlich nicht bedienenswürdiger Abschaum, selbst in den Augen der Coffeeshops, ist echt der Knaller.

            Ich weis, ich bin mal wieder superradikal und krass. Und gebe mich mal wieder mit dem bereits erreichten nicht zufrieden – greife bestimmte Personengruppen sehr hart an und erwische bestimmt auch 2-3 Unschuldige dabei.
            Aber eines habe ich im letzten Jahr gelernt… das eigene Gras ist den meisten viel wichtiger wie das Gras des Nachbarn – und da unterscheide ich mich vollkommen von der Allgemeinheit. Mir ist des Nachbarn Gras wichtiger wie mein eigenes. Hat nämlich mein Nachbar erst mal keine Probleme mehr mit Gras werde auch ich bald kein Problem mehr mit Gras haben.

          • Next One:
            http://www.limburger.nl/article/20130506/REGIONIEUWS06/130509374/1007#Maastrichtse_shops_open_voor_Belg_en_Duitser

            Wer es nicht lesen kann:
            Marc steht hinter dem Buurenkriterium (nur Deutsche und Belgier). Es soll gelten bis die Shops an den Stadtrand kommen.

            Ich hätte ja fast mal auch was in „Danke Marc…“ geschrieben… ;-) Hab ich aber nicht. Ist das schön, wenn mich mein Gefühl nicht betrügt… ;-)

          • Auf französisch das Buurenkriterium:
            http://www.lalibre.be/actu/international/article/813948/maastricht-les-coffee-shops-ouverts-aux-belges-et-aux-allemands.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
            Dazu die Ankündigung der an Maastricht grenzenden Belgischen Gemeinden wieder mehr zu kontrollieren. Rechtliche Schritte zu prüfen – und man wünscht sich den Wietpas zurück.
            NöNöNö… liebe Bürgermeister… hört mal schön auf unsere Gesundheitsministerin Onkelinx und helft ihr ein bischen… dann gibts auch keinen Stress an der Grenze… ;-)

          • encore…
            http://www.dichtbij.nl/maastricht/regionaal-nieuws/artikel/2783627/maastrichtse-coffeeshops-voortaan-taboe-voor-spanjaarden-fransen-en-andere-verwegwoners.aspx

            Angeblich war gestern für alle auf… HaHaHa…

            Und Marc hat bestätigt das ab heute wieder das Buurenkriterium gilt…

          • BowWow

            „Und Marc hat bestätigt das ab heute wieder das Buurenkriterium gilt…“

            das relativiert alle guten nachrichten vom gestrigen tag, die maastrichter haben nichts verstanden wenn sie freiwillig weiterdiskriminieren.

    • Jenz

      Ich fand es auch einen Hammer als man in Maastricht vor dem Wietpas, als Test oder abschreckendes Beispiel, zunächst mal nur keine Franzosen & Luxemburger mehr in die Shops gelassen hat. Ich hab das damals als so eine Art „Notwehr“ verstanden. Die Shops wollten zeigen, das es schon dann mehr Overlast gibt wenn man nur EINE Nationalität nicht mehr bedient. Vielleicht hat man auch auf Reaktionen aus Frankreich gehofft. Keine Ahnung. Wenn der Zustand sich jetzt aber verfestigen sollte, dann fehlt mir da jedes Verständniss.

      http://www.tageblatt.lu/nachrichten/grossregion/story/Luxemburger-und-Franzosen-bleiben-drauen-16016549

      • Jenz

        Eigenen Link mal gelesen…:-)

        „Der Verband der Maastrichter Coffeeshops (VOCM) unter dem Präsidenten Marc Josemans, der auch Geschäftsführer eines der ältesten Coffeeshops der Stadt ist (dem „Easy Going“), erklärte sich, um für sein Geschäft derart drastische Einschränkungen zu vermeiden, zähneknirschend zu einem Kompromiss bereit: Nur noch Einwohner der Niederlande sowie der Anrainerstaaten Deutschland und Belgien dürfen ab dem morgigen 1. Oktober ihre täglich maximal fünf Gramm Marihuana oder Haschisch in den dem VOCM angegliederten Coffeeshops kaufen (und das sind 13 der 14 in der Stadt Maastricht ansässigen, offiziellen Shops).

        Luxemburger und Franzosen (sofern sie nicht in einem der eben aufgezählten Länder wohnen) müssen draußen bleiben.
        Für Josemans eine äußerst unglückliche Situation. „Es tut mir wirklich leid für alle treuen Kunden, die uns über die Jahre besucht haben, aber wir hatten kaum eine Wahl.“

        Soweit die geschichtliche Aufarbeitung…Aber das sollte wirklich nicht so bleiben!

      • So wie ich es verstanden habe wollten die Shops damals „good will“ demonstrieren, um das ständige „overlast“-Genörgel vom Onno loszuwerden. Es war ein freiwilliger Versuch der VOCM sich etwas Luft in dieser Debatte zu verschaffen. Die wollten halt agieren anstatt nur abzuwarten bis irgendwelche abstrusen Auflagen kommen. An den Wietpas hat damals noch wohl keiner so richtig geglaubt…

        Mich wundert nur, dass das kaum jemand hier davon was mitgekriegt hat. Ich wohne in Bayern und verfolge die Coffeeshop-Geschichte(n) seit mindestens 5 Jahren.

        • Jenz

          Hmm, hab da noch was gefunden:
          http://www.focus.de/panorama/vermischtes/niederlande-coffeeshops-nur-noch-fuer-niederlaender-belgier-und-deutsche_aid_652900.html

          Danach kam die Idee nur noch BESTIMMTE Ausländer zu bedienen vom VOCM selber…In der damaligen Situation zwar verständlich dennoch irgendwie uncool.

          „Der Vorschlag stammt vom VOCM selbst, der damit ein noch schärferes Vorgehen der Behörden verhindern will.“

          Ich glaube HEUTE würde so ein Vorschlag nicht mehr gemacht werden. Die CS-Betreiber haben festgestellt, dass sie Einfluss haben. Damals waren die Betreiber quasi die Getriebenen die sich der Willkür der amtierenden Stadtregierung ausgesetzt sahen. Kuschen war status quo. Bloß nicht Auffallen um die Lizenz nicht zu verlieren. Diese Hemmschwelle ist aber inzwischen gefallen und nach der Aktion vom Wochenende dürfte das Selbstbewusstsein der CS noch gestiegen sein. Ich denke heute würde man es eher drauf ankommen lassen. Man weiß die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich und hat ein Referenz-Urteil auf das man sich berufen kann.

          Ob wir ohne das „Keinwietpas.de“-Team heute da wären wo wir sind wage ich zu bezweifeln. Die Seite (und die Autoren) haben das Thema „am laufen“ gehalten und auch den CS-Betreibern gezeigt, dass sie nicht alleine dastehen.

          Ich bin mir sicher, das in der Zukunft, wenn überhaupt, dann JEDER wieder bedient wird.

    • Mary

      Ich werde als Deutsche keinen niederländischen Coffeeshop besuchen, in dem nicht auch Franzosen, Belgier etc. Zutritt haben!!!

      • Da bist Du nicht alleine. Ich glaube die Menge der Leser, die die paar km mehr oder weniger nach Sittard nicht scheuen werden wächst… ;-)

  • Nach dem Gerichtsurteil vom Marc sollte die ganze Diskriminierungsgeschichte nun eigentlich vom Tisch sein!

    Freier Zugang für ALLE zu den niederländischen Koffieshops!

    KEINE Diskriminierung mehr!!!

  • Anonymous

    Ich muss bitte schnell wissen, ob die Shops in Roermond heute noch für uns geöffnet sind, oder nicht? Vielen Dank!

  • Anonymous

    Ich muss bitte schnell wissen, ob Roermond heute noch für uns offen ist, oder nicht. Danke

  • Informatie nodig

    Ich muss bitte schnell wissen, ob die Shops in Roermond heute noch für uns offen sind, oder nicht. Danke

    • Ja. Der Besitzer will alle 4 Shops (Roermond/Sittard) bis zum „bitteren Ende“ auflassen. Für Sittard rechnet er mit weniger Stress als für Roermond. (Habe gestern selbst mit ihm in Sittard gesprochen.) Die Geleener Kollegen ziehen derzeit nicht mit. (Gleiche Gemeinde wie Sittard)

  • Informatie nodig

    War ein Fehler des Systems, nicht meiner.

  • funkbert

    Ich als ewiger und über Jahre treuer Besucher der Maastrichter Coffeeshops habe mitbekommen wie es nach der Beschluss im Oktober 2011 tatsächlich umgesetzt wurde, in vielen der Shops traf ich nach dieser Zeit nämlich trotzdem auf einige Franzosen und auch auf andere nationalitäten die dem Gesetz nach eigtl. nicht hätten Einlass bekommen dürfen..Wie ich das sehe wurde das Gesetz von Marc zum Schutz der Shops einfach mal angenommen, aber selbstverständlich nicht umgesetzt, wie sollen die das auch kontrollieren ? Polizeistreife in die Smokerlounge zum Ausweise kontrollieren schicken ?! Naja ich bin jedenfalls sehr froh, wieder regelmäßig nach Maastricht fähren zu können, und auf all die Leute aus all den ländern stoßen zu können um gemütlich feinste Qualität zu genießen ;) ah, also ich war gestern „Befreiungstag“ natürlich auch in Maas unterwegs, und die Qualität lässt nur sehr wenige Wünsche offen, wirklich selten gesehen auf diesem Niveau!!ob das eine Lockmethode ist, um die verlorenen Amsterdamgäste anzulocken ?! wir werden sehn..

  • Anonymous

    wie ist die situation in Maastricht? haben die cs heute für alle auf?

  • Anonymous

    Sorry, falls ich irgendwo etwas überlesen habe.
    Sind die Shops in Maastricht ab jetzt für Deutsche wieder komplett offen oder war das gestern nur anlässlich des Feiertags der Fall?
    Würde sonst morgen nach meiner mündl. Abiturprüfung eben rüberfahren :)

    • Sind offen aber nur für Deutsche und Belgier.
      Wer Ehre besitzt fährt nach Sittard oder Roermond.

      • Anonymous

        Super Hanfi!
        Wenn dies bestätigt ist, finde ich Aufrufe zum Boykott dieser Schw…, mehr als angebracht! Bin dabei!

      • BeNeLux

        Wie nur Deutsche und Belgier? Gestern waren Luxemburger dort.. Hat sich das in einem Tag geändert?

        • Ja, das alte Buurenkriterium gilt wieder. Von Marc Josemans heute mehrfach bestätigt. Wurde gestern auch schon in einigen Coffeeshops angewandt.
          Fahrt nach Sittard – da seid ihr Willkommen – der Besitzer der Shops da hat gestern mir gegenüber, aber auch in einem Radiointerview, eine ganz klare Linie gefahren und die heißt: AUF für ALLE – bis zum bitteren Ende (Polizei und BM schließen seine Läden).

          • BeNeLux

            Wiso den das plötzlich? Hat Marc mit jemandem Verhandelt?
            Lg

          • Neee, mit dem hat darum keiner verhandelt. Der einzige Verhandlungspartner mit Entscheidungsbefugnissen wäre Onno… und Onno macht Urlaub. Es ist eine selbstbestimmte Entscheidung diese alte Reglung weiter zu praktizieren.

          • Angeblich, so sagt Josemanns, soll das Buurenkriterium den Verkehrsstrom in Maastricht klein halten. Da komme ich auf Antonios missverstandene Aussage eben zurück:
            Die paar NichtDeutschen und NichtBelgier können dem Verkehrsaufkommen definitiv keinen Abbruch tun.
            Dieses Argument ist GELOGEN! Wenn es 10% NichtBelgier und NichtDeutsche Kunden in Maastricht gäbe wären das schon viele.
            Auf 10% Umsatz… da kann man aber mit jedem fadenscheinigen Grund auch mal locker verzichten… hauptsache die 90% durch Belgier und Deutsche kommen im Laden an.

          • BeNeLux

            Ja ist schon lächerlich.. Vor allem wenn du das Land Luxemburg betrachtest was eine Entfernung von 150 km hat und München über 400 Km..

          • Mein Schwager… Deutschsprachiger Belgier – lebt in Lux. Mit dem kann ich nicht in nen Maastrichter CS – DAS GEHT NICHT!
            Ich bekomme Besuch aus Chile – für Chilenische Kiffer haben die NL etwas derart magisch faszinierendes – es gibt für sie keinen größeren zu erfüllenden Traum als den einmal in einem CS zu sitzen. Mit dem kann ich nicht nach Maastricht? UNFASSBAR!
            Auch wenn ich der erste war, der sich seit gestern wieder mit dieser Problematik beschäftigt, mein Erschrecken und Unverständniss, werden immer größer… obwohl ich doch eigentlich der bin – der bei manchen Themen direkt wie ein Zäpfchen abgeht um dann im laufe der Stunden wieder auf den Boden zu kommen.
            Aber hier begreife ich NICHTS – und Marc seine Statements machen es nur noch schlimmer. Das Verkehrsaufkommensargument ist nämlich gelogen.

          • BeNeLux

            Na klar ist das gelogen.. Ich glaub der ist einfach froh genügend Kunden wieder zu haben um seine Leute zu bezahlen. Dem gehts doch am Arsch vorbei ob ich jetzt was zum rauchen habe oder nicht! Hauptsache die Kasse klingelt mein Freund;)

          • Ganz so in den Dreck ziehen möchte ich Marc nicht! Er hat definitiv was großartiges geleistet – aus welcher Intention auch immer. Die Stimmen der Bürger und die Berichterstattung der Presse auf diese Aktion (und die wäre ohne Marc NIEMALS möglich gewesen) sind durchweg positiv. SEHR POSITIV sogar! Und das ist wichtig! Wenn nicht Morgen ein Großeinsatz der Polizei in Limburg erfolgt, denke ich, hat Marcs Initiative unumstössliche Fakten geschaffen.
            ABER
            Und deswegen bin ich so scharf an der verbliebenen Diskriminierung dran.
            Die verbliebene Diskriminierung ist das einzige was in der Presse nicht „gefeiert“ wird. Ja, Marc´s Aktion wird von 90% der NL-Presse „gefeiert“… und das Buurenkriterium ist das einzige negative was man findet oder wo kontrovers drüber diskutiert wird.
            Mit dem Beibehalten dieses Kriteriums hat man sich in Maastricht selbst eine Retourkutsche gebaut. Wenn doch das Fernhalten von Franzosen und Luxemburgern, selbst nach Aussage von Marc, Overlast von der Stadt nimmt… dann ist doch die logische Konsequenz, das das zusätzliche abhalten der Deutschen oder Belgier oder auch beider… noch mehr Overlast von der Stadt nimmt…

          • Fehner

            Auch von mir nochmal die Bitte, an dem Thema dranzubleiben. Diskriminierung ist ein No-Go, egal wo und in welcher Form.

            Abgesehen davon finde ich, dass das gesamte KW-Team großartige Arbeit leistet, weiter so :-)

          • BeNeLux

            Ja klar hat der Marc was Großartiges geleistest dafür großen Respekt! Trotzdem finde ich die Begründung weshalb nur Belgier und Deutsche in die Shops dürfen Schwachsin!

            Naja mal abwarten vieleicht wird es doch nochmal mit dem Chilenischen Freund im Easy Going;)

          • kiff

            Marc ist ja auch in einer zwickmühle und muß Kompromisse machen.

            Frage : Ein brennendes Fahrzeug mit 3.insassen , nur 2. kannst du Retten.
            wirst du es tun oder alle 3. verbrennen lassen ???

          • Fehner

            Todschlagargument. Damit kann man alles, aber auch wirklich ALLES rechtfertigen. Auch Folter etc…….

  • Anonymous

    Also war das nur in Maastricht so, mit der Diskriminierung eizelner Nationalitäten, bereits vor dem Wietpas?! Würde auch erklären warum man hier (Venlo/Roermond) noch nie was davon gehört hat.
    Es sollte geklärt werden, wer tatsächlich freiwillig(!) diskriminiert und dann sollten wir mal diskriminieren!
    Was mit den Shops, ohne die Kunden andere Länder passiert, wurde einem durch den Wietpas mehr als veranschaulicht! Fände es echt toll, wenn ihr Autoren hier im Blog an dem Thema dran bleiben würdet!
    LG

    • Ich ganz sicher! Bin der erste gewesen der das Öffentlich gemacht hat und werde ganz sicher der letzte sein der zu dem Thema schweigt.

    • Ich finde das so dermaßen krass. Ich bin Deutscher und lebe in Belgien… bekomme ich dann 10gr pro Shop? Wäre doch eigentlich die logische Konsequenz.
      Deutsche und Belgier sind besser wie die anderen. Also ist ein in Belgien lebender Deutscher die Krönung des guten Kunden – da sollte es die 10gr eigentlich sogar umsonst geben.
      „Gott“ bin ich froh, das sich mit dem gestrigen Tag die Notwendigkeit von KeinWietpas erhöht statt vermindert hat.

      • Jenz

        Deine Kampfeslust in allen Ehren…Aber mir wär lieber „KeinWietpas“ wäre morgen überflüssig…;-)

        Lasst uns doch erstmal hören was Marc dazu sagt. Möglicherweise kann er ja erklären was hinter der B-Regelung steckt und wie genau dieser Mist entstenden ist. Ich bin überzeugt es war nicht freiwillig.

        • Lies Dir noch mal alles dazu durch was heute schon geschrieben und verlinkt wurde.
          In der Niederländischen Presse hat sich Marc geäußert und bestätigt das nur gestern für alle offen war (selbst das stimmt nicht) und das ab heute wieder das Buurenkriterium gilt. Zusätzlich öffnen die Shops nur noch von 12:00 – 23:00.
          Damals war es vielleicht nicht ganz freiwillig (der Vorschlag kam aber von Marc) – Jetzt ist dieses Vorgehen aber freiwillig. Wer illegal (lt. Ivo und Onno) Deutsche und Belgier bedienen kann… der kann ja wohl auch andere ebenso bedienen.

          • Jenz

            Bin ich bei dir. Die Einführung damals hab ich mir ja noch irgendwie schön reden können. Obwohl ich’s da schon nicht ok fand! Aber wenn sich das jetzt so verfestigt (schrieb ich ja schon) dann fehlt mir da völlig jedes Verständniss.

  • atze

    Ich weiß die scheiss frage nervt..aber weiß denn jetzt jemand was über venlo?man hört und sieht hier nurnoch was über Maastricht

    • Venray… die hatten gestern offen… und wollten das beibehalten… habe da für heute aber keine gesicherten Hinweise.

    • Anonymous

      In der Berichterstattung zu Maastricht wurde des öfteren erwähnt, das es in zwei Wochen wahrscheinlich News aus Venlo geben wird… Bis dahin ist alles unverändert, wenn sich was ändert, gibts hier bestimmt nen Beitrag mit der fetten Überschrift VENLO! Könnte mir mittlerweile sogar vorstellen das es nen riesen Banner auf der Startseite gibt wenn du wieder rein darfst ;)

      • Witzig das mit den zwei Wochen. Habe ich gestern auch gehört aber in einem anderen Zusammenhang. Und zwar meint der Besitzer der Sittarder Läden, das es von einer registrierten Übertretung des I-Kriteriums bis zu einer Schließung des Ladens mindestens 2 Wochen dauert. Er hatte BM und Polizei im Vorfeld der Aktion gefragt was passiert wenn er mitmacht und die haben ihm erklärt, das diese Fristen nach dem Urteil quasi unumgänglich seien. Denn erst müssen Maßnahmen ergriffen werden die weniger drastisch wie eine Schließung sind… danach muss wieder eine Übertretung kommen… usw.

  • greenminze

    Hey, Herzlichen Glückwunsch! Das war ja ein ganz schöner Andrang vor dem Easy Going (zufällig der erste Coffee Shop den ich in meinem Leben betrat ;) und das ist mittlerweile…. ca. 25 Jahre her…kann das sein?? OMG!) ! Allerdings schön, Menschen verschiedener couleur und sozialer Schicht auf den Videos zu sehen und nicht nur den typischen Klischee Kiffer. Antonio bedient dieses Genre ja clevererweise nicht! Das war wohl leider bei der Demo vorgestern (Samstag 4.5.2013) in Köln nicht so. Ich war übrigens selbst auch nicht da, hörte erst im Radio davon aber wäre vermutlich auch nicht gegangen. Meine Mutter durch mein Leben einiges gewöhnt, ausserdem offen, tolerant aber kritisch war an diesem Tag auf der Mittelstrasse in Köln, wodurch auch der Demozug ging. Aufmerksam geworden durch das allen vorran schöne weisse, saubere Auto, mit grünem Schriftzug „Cannabis ist ein Arzneimittel“ (ja was denn nu‘? gehts um Legalisierung generell oder wirft man jetzt mal alles positive was wir schon haben in die Waagschale? also nicht missverstehen, naturlich bin ich FÜR Cannabis auf Rezept (Ich habe sogar eine reelle Chance-andere Sache) guckte sie genauer, war aber dann schnell echt angeätzt. Das Kiffer Klischee war wohl voll erfüllt. Das ist in sofern wirklich bedauerlich weil ja gerade diese, „normalen“, nicht konsumierenden Leute überzeugt werden sollen und nicht noch bestätigt werden, durch die Leute die da wohl aufliefen. Natürlich ist das überhaupt nicht verwunderlich, weil der Konsument der im Berufsleben steh t(den es natürlich zu Hauf gibt) , sich ungern als Aktivist gegen das Cannabis Verbot in der Lokalzeit oder sonstwo im Netz sehen will. Da beisst sich irgendwie die Katze in den Schwanz also was tun? Ich überlege noch…;)

    • greenminze schrieb: „Natürlich ist das überhaupt nicht verwunderlich, weil der Konsument der im Berufsleben steh t(den es natürlich zu Hauf gibt) , sich ungern als Aktivist gegen das Cannabis Verbot in der Lokalzeit oder sonstwo im Netz sehen will. Da beisst sich irgendwie die Katze in den Schwanz also was tun? Ich überlege noch…;)“

      Das ist ein Problem, das sich nur dann auflösen lässt, wenn Leute die keine Extrem- oder Klischeekiffer sind – noch nicht einmal zwingenderweise überhaupt selbst Cannabis konsumieren anfangen sich zu engagieren. Das Engagement für eine bessere und humanere Drogenpolitik ist aufgrund der jahrzehntelangen Tabuisierung des Themas bei gleichzeitiger Hysterisierung der Bevölkerung gesellschaftlich nicht angesehen. Mit einer Bürgerinitiative für mehr Schülerlotsen fliegen einem spontan erstmal mehr Sympathien zu.

      Das kann nur gedreht werden und der Seriosität des Themas angepasst werden, wenn das Auftreten der Aktisten dem Rechnung trägt. Man muss immer differenzieren. Auf dem Smokeout in Amsterdam spricht man anders als vor einer WDR-Kamera. Wenn sich evtl. durch mein kleines Beispiel, oder all die Sachen die mobo macht nun Menschen motiviert fühlen, würde es mich freuen eine neue Aktivistengeneration zu sehen. Also – Wer macht den Anfang? Von uns hatte bislang noch niemand Nachteile durch seine Tätigkeit für´s Blog. Eigenlob stinkt bekanntlich, aber ich bitte alle, die noch unerfahren sind, aber auch evtl. mit Fernsehkamers konfrontiert werden, sich meine Antwort auf die Frage: „Werden sie denn dort auch Marihuana kaufen?“ anzuhören. Die Reporterin wollte natürlich Material von Deutschen die zum Weed kaufen da sind. Stattdessen beantworte ich ihre Frage nur scheinbar (genau hinhören – letzlich sage ich gar nicht, was ich tun werde außer einen Kaffe zu trinken. Dabei transportiere ich nebenbei noch eine, nicht unwichtige Tatsache. Das alleinige Aufhalten im Shop ohne Erwerb von Cannabisprodukten war ja schon öfter Thema. Noch einmal ein Thema untergebracht und die Kamera für unsere Sache genutzt anstatt sich von der Kamera nutzen zu lassen. Das kann man lernen.

      Ich bitte außerdem um etwas Zurückhaltung im Bezug auf die Entwicklung und den realpolitischen Kompromiss (Buurtkriterium bis zum Umzug von 7 Shops an den Köbbesweg). Realpolitik hat oft nichts mit hochtrabenden Worten und Idealismus zu tun. Wir sollten aber nun nicht naiv und unbedarft empört sein. Wacht auf – wir sind mitten im politischen geschehen. Dazu bewegen wir uns in NL bei der Duldungspolitik ohnehin in nicht gerade der saubersten politischen Zone. Es ist sehr viel zu bedenken. Kopflose Schmähungen sind kontraproduktiv und nicht professionell.

    • Elli

      „Das Kiffer Klischee war wohl voll erfüllt.“

      Schwachsinn!

      Wie sahen die Klischeekiffer denn aus? Dazu sagst Du nix…

      • Joachim

        Keines meiner persönlichen Klischees wurde dort besonders bedient, hätte auch für oder gegen irgendeine andere Sache sein können.

  • Anonymous

    Was tun? Ein Volksbegehren natürlich, aber dazu muss sich erstmal der negative Grundton in der berichterstattung ändern. In den USA hat dies ja bereits sehr gut funktioniert. Ich verfolgte die Situation dort sehr genau und meiner Einschätzung nach wurde ein Wandel im Denken der Menschen durch die Berichterstattung der Medien ausgelöst. Von Hollywood bis zu den kleinen Regionalblättern änderte sich in rund 20 Jahren der Grundton von: Cannabis ist Teufelszeug, zu: Cannabis ist halb so wild. Hier in Deutschland merke ich solch eine Stimmung ebenfalls. Leider ist die Geschwindigkeit nicht sonderlich schnell und auch DIE politische Partei – die Gruenen – enttäuschen auf ganzer Linie. Ich bin ehrlich, ich habe mein Leben lang die Gruenen gewählt, weil ich auch hoffte, dass sich mit ihnen an der Macht einiges in der repressiven Drogenpolitik ändern würde. Ich lag falsch. In vielen Bundesländern regieren die Gruenen inzwischen in einer Koalition mit den Sozialdemokraten, doch leider haben sie sich so gut wie gar nicht bewegt. Es ist einfach nur krank, dass eine Pflanze, die weder Schaden noch Unheil bringt, in einem solchen Land wie der BRD verboten ist. Cannabis ist DIE Antwort: Nahrung, Kleidung, Medizin und vieles, vieles mehr bietet diese Pflanze (der Götter). Werde aktiv, schreibe deinen Abgeordneten und fordere ganz frei, dass Ende dieser Politik – wir sind Europäer, wir sind Demokraten, lasst uns entscheiden, was wir wie und wann zu uns nehmen. Lang lebe die Freiheit!

  • Anonym

    Hallo, Freunde der Heiligen Pflanze! Ich komme aus NRW und wollte wissen ob Roermond jetzt für alle zugänglich ist? Falls nicht, muss ich wieder das 3fache (125km hinfahren und zurück = 250km) fahren um was zu „besorgen“ was deutlich in mein Geldbeutel geht. Wenn einer so freundlich ist und mir eine Auskunft gibt? Vielen herzlichen Dank

    • BeNeLux

      Steht oben ist offen.. Ihr könnt auch manche Dinge hier lesen und nicht andauernt Fragen! Lg

      • Anonymous

        Bitte nicht so unfreundlich. Danke. Ich fahre jetzt ebenfalls nach Roermond und werden een lekker jointje roken :-)

      • Anonym

        Dickes Sry!! Hab ich auch erst ne minute nach meinem post erst entdeckt. Ja sauber, werde mich dann mal auf den Weg machen. Nochmals ein dickes Danke für die Auskunft. Wünsche euch noch einen schönen Tag und keep on smokin! MfG>

  • Anonymous

    Mal was zum Buurenkriterium: Sorry, aber ich habe selbst erlebt, wie die Franzosen und Belgier in Maastricht die Sau rausgelassen haben. Die sind wegen ihrem Verhalten extrem aufgefallen, als wären sie am Ballermann. Die Deutschen hat man gar nicht bemerkt. Sorry, aber so ist das nunmal und deshalb verstehe ich die CS-Betreiber in Maastricht. Der fiese Overlast kam leider von den Belgieren und Franzosen. Ich habe mich selbst gewundert, wie Asi die sich da aufgeführt haben, und das über Jahrzehnte hinweg.

    Das hat nichts mit Diskrminierung zu tun, das hat leider einen Grund. Wenn der unangenehme Overlast mit prolligen Kiffern wieder auftritt, sind die Shops schnell wieder zu.

    • BeNeLux

      Achso wusste nicht dass alle Franzossen und Belgier asi sind? Also sind alle Deutschen jetzt Nazis? xD

    • Aha… cool. Auch ich bin ein Assi!
      Mein Chilenischer Freund auch. Die Luxemburger sowieso und bei allen anderen stellt sich die Frage von vornherein erst garnicht – die sind sowieso böse – außer den Deutschen natürlich.

      An Deiner Argumentation merkt man, das Du A) das Buurenkriterium nicht begriffen hast (BELGER DÜRFEN REIN). Und B) glaube ich nicht, das Du einen frankophonen Belgier von einem Franzosen unterscheiden kannst… dazu kommt, das 57% der Belgier Muttersprachlich Niederländisch sprechen. Das du diese aus der Menge der Niederländer in Maastricht herauserkennst ist eher unwahrscheinlich – denn selbst mir gelingt das nicht.

      Du hast ne schlehte Erfahrung mit frankophonen gemacht – Ja… die mache ich täglich… ;-) ABER diese Frankophonen sind nicht das Problem… sie spiegeln es nur sehr gut wieder. Aber mach Dir keine Sorgen: Wir Belgier (trotz deutschem Pass, fühle ich mich in diesem Moment ausschliesslich als ein in der Wallonie lebender Belgier) werden schneller eigenes legales Gras !kaufen! können wie die Deutschen. Dann bist Du uns spätestens los – und dann bitte kein Belgisches Gras kaufen (die hälfte des Maastrichter Grase kommt aus Belgien). Überhebliche Deutsche sind in Belgien echt ziemlich unbeliebt – in NL auch und dem Rest der Welt ebenso. ;-)

      • Haze

        :-)

  • Leidensgenosse

    Was geht denn hier?
    Asi sind wir (Kiffer) doch alle, egal, welcher Nationalität wir angehören :-)
    Spaß bei Seite….CS sollten nicht für bestimmte Landsleute geschlossen sein, ist einfach eine ungerechte Verallgemeinerung.

    Super Aktion gestern von den CS-Betreibern, auch, wenn die natürlich am Profit interessiert sind, aber ist doch legitim.

    Aber wird der gestrige Tag auch langfristig Einfluss auf die Wietpas-Politik haben?

  • Steve Thunderhead

    Also mal für die die vorher noch nie in Maastricht waren. Das Buuren- oder Nachbarschaftskriterium gab es in Maastricht schon vor dem Wietpas. Das war eingeführt worden, weil die Beschwerden über die Overlast immer mehr zunahmen. Es war damals soweit ich weiß die Lösung auf die man sich zwischen Stadt und VOCM einigen konnte. Gut fand das damals keiner, auch Marc nicht. Ich fands auch sch.. weil ich im Going sehr oft nette Leute aus USA, Kanada und weiß der Henker woher kennengelernt habe. Tatsache war aber auch eine gewisse Belästigung der Maastrichter Bürger. Es wäre jetzt Blödsinn zu sagen, das die von den Franzosen und Luxemburgern kam. Leider fielen die aber oft besonders dumm auf. Das fing an damit das man einfach vor dem Shop parkte und ging dann oft in lautstarke Gruppen über die dann mit Tüte in der Hand durch die Strassen zogen. Wenn man sich jetzt mal anschaut wie sich der Kundenkreis in Maastricht zusammensetzt, dann sieht man das dort aufgrund der geographischen Lage viele Belgier einkaufen. Für Deutsche ist das oft schon zu weit. Die Belgier und Deutschen fallen auf jeden Fall im Stadtbild nicht auf. Da kommen sowieso immer jede Menge wenn Feiertag ist. Wenn jetzt jemand aus Frankreich kam, waren das oft mehrere Leute wegen der großen Entfernung. Die fielen besonders auf und deswegen kam dann die Forderung auf das Nachbarschaftskriterium einzuführen. Es reicht halt eine Gruppe von Leuten die einen schlechten Eindruck hinterlassen um es für die anderen zu ruinieren. Man hat einfach die französischen Kennzeichen gesehen und fertig war das Vorurteil. Das mag nicht klug sein, aber das ist die Realität von Kommunalpolitik. Wer das mal selbst mitgemacht hat weiß bestimmt was ich meine. Damals waren die Beziehungen zwischen VOCM und der Stadt auch noch nicht so verfahren wie jetzt zu Onnos Zeiten. Deswegen konnte man sich da drauf einigen. Damals kamen immer mehr Einschränkungen und die Shops haben versucht das geringste Übel zu kriegen. Die Wietpas Diskussion geistert nämlich schon sehr lange in Maastricht rum. Ich sage jetzt hier nicht das ich das gut finde oder dem zustimme, ich versuch nur mal zu erklären wie man zu einer solchen Regelung gekommen ist. Bedenkt bitte dabei das in Limburg nicht gerade die tolerantesten Niederländer leben. Schaut euch die Ergebnisse für Wilders bei den Wahlen an und dann seht ihr was ich meine. Viele Städte in der Nähe zu Aachen haben damals einfach die Shops geschlossen. Das wollte man in Maastricht umgehen. Aber vielleicht ändert sich das ja jetzt, denn das es so eine Front der Shops gibt war vor Jahren nur ein frommer Wunsch. Freut euch doch auch mal das es einen Erfolg gab. Das muss ja nicht das Ende sein. Es sollte in Maastricht halt die Situation vor dem 1.5.12 wiederhergestellt werden. Die war genau so. Das es vor 20 Jahren besser war als jetzt weiß ich auch. Das hab ich erlebt :-)

    • BeNeLux

      Pro Tag fahren mehr Deutsche und Belgier als Franzosen und Luxemburger nach Maastricht! Da soll mir keiner sagen dass die mehr overlast verursachen als die Deutschen und Belgier!

      Ich mag Deutschland aber ihr bitte bleibt auf dem Boden!

      Ihr Deutschen und Belgier seid sicher nicht wegen eurer Freundlichkeit willkommen, sondern eben es gibt mehr von euch. Marc würde schlecht USA und Kanada wählen. Wegen der Kohle!

      • Donkey

        du hast den Text von Steve aber schon gelesen?

  • Anonym

    So war gerade in Roermond und wurde problemlos bedient. Ausweis oder Führerschein zeigen und schon ist man drin. Man hat ne gute Auswahl an Produkten. Allerdings bin ich fast umgefallen als ich die Preise dort sah. 10,50 € für 1g White Widow finde ich extrem teuer. In Nijmwegen bekommt man es für 7,50!! Viel los war vor und im Shop auch nicht. Kaum was los und kaum Polizei. Zum Abschluss habe ich es versemmelt nachzufragen wie lange Roermond jetzt für alle offen ist? Über eine Antwort wäre ich sehr Dankbar. Grüsse aus NRW

  • aachenoriginal

    antonio war eben in der wdr lokalzeit aachen zu sehen
    es war ein bericht über haschisch-raucher in maastricht

    • ja, grausam geschnitten und mein Nickname falsch und Kein Wietpas! verunglimpft als Initiative gegen den Haschischpass. In der aktuellen Stunde zuvor war fast der selbe Beitrag. Echt ne Schande den einzigen Satz mit Verhaspler rauszusuchen. Das ganze Interview gibt es ja hier ab Minute 4:35 http://www.youtube.com/watch?v=fvtJnJv8_I0

      • Joachim

        bitte weitermachen :-)

  • ausländer

    Hier mal der beitrag des WDR lokalzeit Aachen dabei ist interview mit Antonio und mit Marc 15:17-18:10