Statement zur Situation

Uff, was das ein Wochenende. Der äusserst spektakuläre Tag gestern schrie zum Himmel: Happy End!

Doch wenn ich in den 364 Tagen “Kein Wetpas!” eins gelernt habe, dann: Die niederländische Cannabispolitik ist äusserst kompliziert. Bereits gestern verdichteten sich die Hinweise darauf, dass zumindest in Maastricht die Diskriminierung noch nicht zu ende ist. Heute offenbart sich dann die Tatsache, dass in den Shops NUR Anwohner Deutschlands und Belgiens zugelassen sind. Das ist alles andere als ein Ende der Diskriminierung.

Inwieweit das jetzt schon vorher feststand, wessen Idee es ist, oder ob es ein Kompromiss ist, den der VOCM zähneknirschend hingenommen hat, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht endgültig geklärt.

Bis dahin möchte ich alle darum bitten, besonnen zu reagieren und keine voreiligen Anschuldigungen zu machen. Ja, wir bleiben an der Sache und wir werden sie garantiert nicht ausklammern. Im Moment kann aber aber noch keine definitiven Aussagen machen. Marc habe ich bereits angeschrieben!

Und für alle, die ständig fragen: Aktuell dürftet ihr in den Gemeinden Maastricht (deutsche und Belgier), Roermond, Sittard, Kerkrade und Venray offen sein. Allerdings können wir auch keine verlässlichen Aussagen treffen, da sich das JEDERZEIT ändern könnte. Sobald wir etwas wissen werden wir es weitergeben!

Weitere Infos folgen!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de