Hanfplantage nach Lärm- und Wasseroverlast entdeckt

In der Nacht von Sonntag auf Montag führte eine ganz andere Art von Overlast zur Entdeckung einer Cannabisplantage in Eindhoven. Die Polizei erreichte gegen 1.00 Uhr nachts eine Meldung über eine Lärmbelästigung und einen Wasserschaden. Die Beamten fanden bei ihrem Eintreffen eine Wohnung vor, aus der laute Musik drang. Das Wohnzimmer war zu diesem Zeitpunkt bereits überflutet. Anwesend war in der Wohnung jedoch niemand. Als die Polizei daraufhin die Räume durchsuchte, entdeckte sie eine Anzuchtanlage mit 268 Cannabispflanzen.

Die Pflanzen und die zugehörigen Apparaturen wurden beschlagnahmt. Die Beamten stellten fest, dass der Strom für die Anlage illegal aus dem Stromnetz entnommen wurde. Die Polizei führt jetzt eine Untersuchung durch und versucht den Eigentümer der Pflanzen zu finden. Ob dieser auch der Mieter oder Eigentümer der Wohnung ist, geht aus der Meldung nicht hervor.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead

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  • Wusste ich doch!

    Kiffen – Problem oder Lösung?

    Um es vorweg zu nehmen, dies ist eine wissenschaftliche Abhandlung
    der Universität, wie heisst sie noch mal…vor fünf Minuten wusste ich‘s
    noch…

    Sollten Sie beim Lesen dieses Beitrages Übelkeit oder Unwohlsein
    verspüren, dann gehen Sie bitte zu Ihrem Kühlschrank und überprüfen Sie
    das Haltbarkeitsdatum der Milch, welche Sie vor 40 Minuten in Ihre nicht
    abgespülte Single Kaffeetasse, rechts von Ihrem Bildschirm (meist
    hinter der Maus, falls eine vorhanden), eingefüllt haben. Beim
    Feststellen von Schimmelbildung am Trinkrand, verzichten Sie bitte bis
    zur Entlassung aus der Notaufnahme Ihres örtlichen Krankenhauses, auf
    das weiterlesen dieses historisch relevanten Textes. Danke. Schadet
    kiffen oder schadet es nicht zu kiffen? Fragen die die Welt nicht
    braucht und trotzdem jeder eine Antwort darauf haben will…
    Wie alles, schadet natürlich auch kiffen, nur wem? Dem Konsumenten?
    Dem Staat? Dem Dealer? Dem Produzenten? Der Gesellschaft? Dem Biobauern?
    Dem Nachbarshund?

    Versuchen wir das Problem aus diesen doch recht verschiedenen Perspektiven, der Reihe nach, zu betrachten…

    Der Produzent_

    Sie sagen dem schadet bestimmt nicht! Richtig, immerhin pflanzt er
    das Zeug an und lebt davon. Doch das wäre etwas kurzsichtig, übrigens
    ein allgemeines Problem unserer heutigen Gesellschaft. Nur ja nicht das
    Brett vorm Kopf wegnehmen. In der Zwischenzeit weiss ja auch der letzte
    Hinterbänkler, dass es im Hanfanbau so genannte Indoor und Outdoor
    Anpflanzmöglichkeiten gibt. Da Indoor Gras einen wesentlich höheren THC
    Gehalt besitzt als Outdoor Gras, wird diese Pflanzmethode von den
    Produzenten, aus rein wirtschaftlichen Gründen natürlich, vorgezogen.
    Wer kann ihnen das schon verdenken. Würden Sie Salat im Garten
    anpflanzen, wo das Zeugs dem ganzen Wetter ausgesetzt ist, wenn er bei
    Ihnen zu Hause, unter Ihrem Bett, größer und schmackhafter wird?
    Nun gut, für den Produzenten beginnen die Probleme jetzt erst. Wo
    finde ich eine geeignete Unterkunft für die weiblichen Hanf Pflanzen.
    Wann haben Sie das letzte Mal die Immobilieninserate Ihrer Zeitung
    durchgeblättert? Das ist heute nicht mehr so einfach! Suchen Sie da mal
    eine abgelegene und somit vor dem Zugriff der Polizei möglichst
    geschützte Halle. Da fängt es doch schon an, wochenlange Suche nach
    einem geeigneten Objekt. Das bedeutet kein Einkommen für Wochen! Das ist
    für Sie ja schliesslich kein Teilzeitjob. Aber es kommt noch besser.
    Sie finden nun mal einfach nichts auf dem Immobilienmarkt. Was tut man
    als Produzent? Sie müssen in ein Auto steigen (kostet auch wieder) und
    kreuz und quer durch die Gegend fahren, bis Sie ein altes, halb
    zerfallenes Industriegebäude, irgendwo weit draußen vor der Stadt
    finden. Das kann schon wieder Tage dauern! Finden Sie immer noch, dass
    kiffen dem Produzenten hilft? Keine Angst, das vergeht Ihnen schon noch.
    Sie haben also ein geeignetes Objekt gefunden. Leider können Sie auf
    dem verrosteten Schild des eisernen, zwei Meter hohen,
    Maschendrahtzaunes, den sie soeben raufklettern mussten und sich die
    Jeans dabei aufgerissen haben (noch mal 12.- Euro), nicht mehr lesen wem
    dieses Areal gehört. Jetzt haben Sie auch noch ein schlechtes Gewissen,
    mit dem Sie monate- oder sogar jahrelang leben müssen. Gerne hätten Sie
    die Liegenschaft offiziell gemietet. Doch was sollen Sie tun? Die allgemeine
    Wirtschaftslage lässt Ihnen keine Wahl, sie haben inzwischen seit
    Monaten kein Einkommen und somit keine Wahl was das Beschaffen von
    Immobilien betrifft. Sie ziehen also ein in ihr neues Domizil. Einmal im
    Leben haben Sie Glück und das Wasser läuft noch durch die alten
    Leitungen und dank einem Freund, Elektriker von Beruf, können sie auch die nächstgelegene Stromleitung anzapfen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund hat der Besitzer wohl den Strom abstellen lassen…merkwürdig…Jetzt müssen Sie
    auch noch Ihre Eltern anpumpen, denn ein paar Balkonkistchen und Hanfsamen machen noch keine Indoor Anlage. Sie brauchen Schläuche für die Bewässerung, Lampen fürs Licht, Dünger, etc. Und jetzt mal ehrlich, wer pumpt schon gerne seine Eltern an, um Hanf anzupflanzen. Da muss eine geniale Ausrede her und das kann wiederum Tage dauern (schon wieder Lohnausfall!) Und schon wieder ein schlechtes Gewissen für den Rest des Lebens. Aber Sie nehmen sich schon mal vor aus dem Knast eine Entschuldigungskarte zu senden…aber wir hoffen jetzt mal, dass es nicht so weit kommt. Finden Sie immer noch, dass kiffen dem Produzenten hilft? Ehrlich? Okay! Sie haben die
    Pflänzchen also gesetzt, das Zeug gedeiht wunderbar. Inzwischen haben
    Sie etwa vier bis sechs Monate kein Einkommen gehabt…und glauben Sie
    mir…das Arbeitsamt unterstütz Hanfanbauer beim Gründen einer ICH-AG
    überhaupt nicht. Natürlich können Sie das ganze Unternehmen nicht
    alleine führen. Sie haben noch zwei gute alte Schulfreunde eingespannt und am Ergebnis beteiligt. Einer der zwei Freunde hat eine richtig geile Freundin und Sie fahren schon lange voll auf die ab.
    So, abgesehen vom Hanfanbau haben Sie jetzt auch noch ein zweites
    Problem. Gut, aber was trägt das hier zur Geschichte bei, fragen Sie
    sich. Ganz einfach. Da Ihr eigenes Gras noch nicht erntereif ist, aber
    alles so toll läuft, organisieren Sie sich ein bisschen Gras bei einem
    Mitbewerber und machen mit Ihren Freunden eine Party. Und da passiert
    es, unter Einfluss von Drogen, also nur teilweise zurechnungsfähig,
    schlägt die Freundin Ihres Freundes vor, dass Sie mit ihr doch einmal
    kurz auf dem Klo verschwinden und Sie nehmen die Einladung, höflich wie
    Sie sind, natürlich gezwungenermaßen an. Ihr Freund ist ja nicht blöd,
    aber halt doch schweinemäßig Fett und er denkt sich nach zwei Stunden er
    müsse vielleicht doch einmal nachschauen, wo Sie beide hingegangen
    sind. Kurzum, Sie werden von ihm erwischt. Normalerweise wäre dies nicht
    weiter tragisch, doch Sie sind Hanfbauer und werden nun mal nicht vom
    Staat subventioniert…Ihr Freund hingegen, macht dies mehr als Hobby,
    denn seinen Eltern gehört eine Supermarktkette. Und schon sitzen Sie in
    der Hundekacke.
    Zwei Tage später gehen Sie nach Ihren Pflänzchen schauen und hören
    auf einmal Autos über den Vorplatz fahren. Sie denken sich noch, dass
    die ersten Kunden zwei Wochen zu früh dran sind und wollen Sie wieder wegschicken. Doch die wollen nicht wieder
    gehen, sie haben alle so hübsche Uniformen mit der Aufschrift Polizei
    an und sind mit leichterer Artillerie bewaffnet. Was lernen wir daraus?

    1. Kiffen kann durchaus auch dem Produzenten schaden.
    2. Popp nicht die Freundin deines Freundes, wenn er nicht von dir abhängig ist.
    3. Hättest du nur mal besser eine richtige Ausbildung gemacht, wie es deine Eltern wollten.
    Haben Sie jetzt endlich ein einsehen?

    Der Dealer_

    Aber der profitiert jetzt sicher vom kiffen, sagen Sie. Gut, schauen wir mal…
    Der Kleindealer arbeitet im Allgemeinen draußen auf der Strasse, wird daher auch gerne Streetworker genannt.
    Das ist nicht so einfach wie Ihr Bürojob. Da ist man von nachmittags
    bis spät in die Nacht hinein unterwegs. Muss zwischen Kinderspielplatz,
    Pausenhof, Imbissbude, Nachtlokalen und Produzenten pendeln. Da machen
    Sie locker 60 oder 70 Kilometer am Tag! Wann haben Sie zu letzt
    geschaut, was Benzin heute so kostet? Und kommen Sie mir jetzt nicht
    mit: Der kann ja die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen… Wenn ich
    mir die Fahrkartenpreise so ansehe, könnten Sie mit dem Preis für ein
    einziges Nahverkehrsticket, über Worldvision ein ganzes Dorf in Afrika
    vier Wochen lange ernähren, vielleicht sogar ne Schule bauen. 38.5
    Stunden Woche? Nicht für den Dealer, der ist bis zu 16 Stunden am Tag
    für das Wohl unserer Jungend, unserer Studenten und auch unserer Lehrer
    unterwegs. Und das praktisch uneigennützig oder haben Sie schon mal
    etwas von einem reichen Hanf-Dealer gehört? Ich nicht. Wir sprechen hier
    ja nicht von Koks oder Heroin, das ist was anderes, Pfui….
    Hinzu kommt die hohe Handyrechnung, der administrative Aufwand für
    die Bestellannahme und die Logistik ist ebenfalls nicht zu
    unterschätzen. Komischerweise hat auch der Dealer wenig Freunde bei der
    Uniformierten Exekutive. Aber wieso bloß, der sorgt doch schliesslich
    für das Ankurbeln der Wirtschaft und somit für die Förderung der
    Staatseinnahmen. Meine ich das nur, oder ist Polizist der einzige Beruf,
    bei dem die Arbeitnehmer die Arbeitgeber verfolgen??? Und wann haben
    Sie das letzte Mal darüber nachgedacht ob Sie ihrem Kind genügend
    Taschengeld geben? Gras ist nun mal teurer als ein -.99 Cent Burger bei
    McDo…! Was hat das konkrete Folgen für den Dealer? Ganz einfach… der
    sieht sich mit feilschenden 12-jährigen konfrontiert. Feilschen
    bedeutet Zeitaufwand und drückt die allgemeinen Preise im Gras-Gewerbe
    gleich noch einmal runter.

    Haben Sie jetzt ein Einsehen?

    http://40862.forumromanum.com/member/forum/entry.user_40862.1088446640.1103471154.ein_langer_sinnloser_text-yo_diskussionsforum_by.html

    • Hanfbauer

      „Da Indoor Gras einen wesentlich höheren THC
      Gehalt besitzt als Outdoor Gras, wird diese Pflanzmethode von den
      Produzenten, aus rein wirtschaftlichen Gründen natürlich, vorgezogen.“

      Wer hat dir denn das Märchen erzählt ? :-)) Indoor wird Cannabis eigentlich nur wegen des allgemeinen Verbotes angepflanzt bzw. weil es in dichtbesiedelten Gebieten sehr schwierig ist einen Spot zu finden, der wirklich 100% sicher ist. Versuchs mal !

      Jeder Bauer wird dir erzählen, das die Sonne sich durch nichts ersetzen läßt, da ist jede 600 / 1000 W NDL ein Furz dagegen. Der Ertrag ist Outdoor dadurch wesentlich höher (bis hin zum Dreifachen) als Indoor – kommt auf die Lampe an). Zum Anderen: Der THC – Gehalt ist eine reine Frage der Genetik, momentan gibts wohl an die 2000 verschiedenen Sorten.

      • Wusste ich doch!

        Das ist kein ernsthafter Text, nur Spass.
        Hatte den durch zufall gefunden und wollte ihn nicht vorenthalten.

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