Spektakuläres Urteil: Coffeeshop-Liferanten freigesprochen!

Vor einiger Zeit habe ich über einen Richterspruch in Den Bosch berichtet – zwei Lieferanten der beiden Filialen der Coffeeshops „The Grass Company“  wurden zu harten Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Heute gab es in einer Revision Freisprüche!

Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei in einem versteckten Raum in einer Lagerhalle 8kg Cannabis und 15.000 vorgedrehte Joints, die für die beiden Shops bevorratet wurden. Der Richter in Den Bosch hat heute die Paradoxe Situation der Backdoor erkannt: Bei der maximal zulässigen Lagermenge von 500g pro Shops müssen die Shops mehrfach am Tag beliefert werden, was aufgrund der Illegalität kein leichtes Unterfangen ist. Die gefundene Menge in der Lagerhalle hätte beide Shops für lediglich. 2 Tage versorgen können.

Der Richter kann nicht verstehen, wie das Gesetz einem Betreiber erlaubt, bis zu 500g zu lagern, diejenigen, die diese Menge gewährleisten aber bestraft. Daher hob er die Strafen für die beiden Lieferanten auf!

Dieses Urteil könnte ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zur Regulierung der Achterdeur sein – hoffentlich besinnen sich bald noch weitere Richter der Absurdität der heutigen Regelung!

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • cadmium

    hi mobo,sag mal gibts hier irgendwo ne email adresse wo ich dir mal was zukommen lassen kann?

    • Geh auf Gastbeitrag/Kontakt!

      • YesYo

        Jawohl endlich mal ein Richter mit Eiern :)

    • Sebastian

      Hoffentlich ein Gastbeitrag über Mineraldünger und den möglicherweise darin enthaltenen Cadmium und anderen möglichen Schwermetallrrückständen in Weed.

      Ist doch in so manchem Dünger Cadmium und sogar Uran nachgewiesen worden, da in den genutzten Phosphor Abbaugebieten auch Uran vorkommt, und er nicht davon getrennt wird. Leider wurden, soweit ich weiß, noch keine Dünger zum Cannabisanbau auf diese Stoffe untersucht.

      In grenznähe zu Enschede geht zudem das Gerücht von Cadmium belasteten Weed aus Enscheder Coffeeshops um.

      PS: Will keine Paranoia verbreiten, doch habe ich in Deutschland vor einigen Wochen, Ein, Zwei, oder Drei mitgeraucht von irgend einem Hydroweed, am nachsten Tag stellte ich den Geruch von Mineraldünger in meinem Schweiß und Urin fest.
      Es roch wie diese grünen Flüssigdünger für Zierpflanzen, die es in jedem Supermarkt gibt.
      PPS: Jetzt wird mir auch klar warum Soma wohl nicht nur wegen Fukushima einen Geigerzähler seien Eigen nennt.

      • xy

        oha, gerüchte gerüchte…

        ich hatte vor ca. 4 wochen ein sog. super skunk aus einem enscheder coffeeshop. war ziemlich enttäuscht was wirkung und vor allem geschmack und geruch angeht. war überhaupt nicht skunkig sondern roch eher chemisch und muffig, mit einem leichten cheese-unterton. die cheese ist ja nix anderes als ein besonderer super skunk-klon mit eben diesem käsegeruch, also nur halb gelogen ;-)

        hab meinem schwager das zeug mal gezeigt (der hat früher auch gerne mal was geraucht, seit über 5 jahren berufsbedingt jedoch nicht mehr). er meinte spontan, das sei aber ein komisches kraut und würde überhaupt nicht nach leckerem gras ‚wie damals™‘ riechen; und nach skunk schon mal überhaupt nicht.

        jedes mal wenn er was von meinem homegrown sieht oder riecht läuft er gefahr ‚rückfällig‘ zu werden, sagt er :lol

        vor einiger zeit ist doch in enschede ein größerer bust gewesen (es gab hier auch nen blogpost dazu, glaube ich). vielleicht besteht da ein zusammenhang und weniger fähige grower bzw. drecksäcke haben die lücke in der versorgungskette geschlossen?

        • Sebastian

          http://keinwietpas.de/2013/06/27/grosser-fund-in-enschede/

          Es waren „nur“ 25kg, diese hätten für alle 10 Coffeeshops höchstens 1,5 bis 3 Tage zur Versorgung des geduldeten Verkaufs gereicht. ;-)

          Muffiger Geruch deutet auf Schimmel hin und chemischer Geruch kann dann auf die Behandlung mit Mykotoxinen zurückzuführen sein, die durchgeführt wurde, damit die Blüten nicht vorm Verkauf wegschimmeln. (Vor allem denkbar bei zu hoher Feuchtigkeit in den Buds.)

  • high society

    Das ist ja schon ein ziemlicher Hammer! Schön, dass es doch noch Richter gibt, die die Realität noch nicht ganz beiseite geschoben haben… Ich hatte die Hoffnung diesbezüglich eigentlich schon aufgegeben gehabt.

  • Sebastian

    Wie viele Menschen sich ihr Brot in diesem Coffeeshopzuliefergeschäft
    verdienen. Wer stellt alleine alle zwei Tage 15.000 Joints her, wer erntet alleine alle zwei Tage 8 Kilo?

    Es ist an der Zeit, denn das was hier bestraft werden sollte, passiert seit 40 Jahren täglich in allen niederländischen Städten mit Coffeeshops, und ist dank der Gesetzgebung des Staates „alternativlos“. Ich denke das Gerard Sponge, aufgrund dieser Entscheidung, die ihm anvertrauten Zulieferer-Prozesse ebenfalls gewinnt.

  • Sebastian

    Hier gehört das glaub ich eher hin:

    Grad neu :

    Richard Branson presents: The Transparent Chain – Dealing with the Grey Area of Legal Cannabis

  • Pingback: Freispruch für 15.000 Joints und acht Kilo Gras | Hanfjournal()

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