Nachrichten der letzten Tage

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In Deventer (Overijssel) gibt es Neuigkeiten bezüglich des Coffeeshops „De Kikker“. Im September letzten Jahres fanden die zuständigen Behörden einen Vorrat von 30 kg und schlossen daraufhin den Shop für 6 Monate. Die Schließung wurde zum 01.Februar 2015 rechtskräftig und wird im August aufgehoben. Sollte es erneut Unstimmigkeiten geben, wird dem Besitzer die Lizenz entzogen. Die Gemeinde schmückt sich außerdem mit ordentlich Eigenlob! Man ist sehr stolz auf die hohe Toleranz, die man Coffeeshops entgegen bringt. In anderen Gemeinden gehe man deutlich offensiver gegen solche Fälle vor. Ich enthalte mich da mit meiner Meinung, das überlasse ich euch.

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In Amsterdam (Noord-Holland) wird das Thema „Fruitwiet“ immer präsenter. Sehr auffällig sind besonders Sorten im 14-18 € Bereich.Natürlich ist das geschulte Auge einer solchen Bedrohung gewachsen und man wird schnell feststellen, dass dieses Wiet chemisch behandelt wurde aber gerade uninformierte Konsumenten sind hier natürlich die Zielgruppe. Der Gesundheitsaspekt muss logischerweise nicht groß besprochen werden. Beim Verbrennen von chemischen Stoffen kommt garantiert nichts gutes bei raus. Also vorsichtig sein und immer schön die Nase in die Dose halten. Dann bleibt auch der Amsterdam-Trip ein tolles Erlebnis.

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In Rotterdam (Zuid-Holland) ist sich Bürgermeister Ahmed Aboutaleb seiner Strategie anscheinend noch nicht sicher. Einerseits stimmte er für den Gemeindeanbau, andererseits wurden in den letzten Monaten drei Coffeeshops geschlossen. Souveränes Verhalten sieht dann doch anders aus. Vielleicht muss ihm nochmal jemand erklären, dass es nur Vorteile für alle Parteien bringt wenn man die Zahl der Anlieferungen so gering wie möglich hält. Weniger Geld verdient die Regierung dadurch auch nicht. Aufgrund der vielen Schließungen in den letzten Monaten darf man davon ausgehen, dass es ziemlich viele Kontrollen dies bezüglich gibt in Rotterdam. Wer die Backdoor-Problematik lösen möchte, sollte diese Maßnahmen auf ein Minimum beschränken bzw. komplett einstellen. Es wird ja so oder so verkauft, egal ob es auf dreimal oder hundertmal angeliefert wird. Als Einwohner einer Gemeinde wünscht man sich doch einen Bürgermeister der zu dem steht was er sagt. Die aktuelle Schließungswut ist mit seinen jüngsten Aussagen jedenfalls nicht vereinbar.

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Der Gemeinderat in Breda (Noord-Brabant) war kürzlich zu Besuch in den örtlichen Coffeeshops. Dazu nun das Video!

 

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In den Niederlanden hat die Polizei im letzten Jahr 6.006 „Cannabis-Plantagen“ entdeckt. Dabei handelte es sich mit 5.722 Fällen nahezu nur um „Indoor-Plantagen“. Der Großteil (5.062) ließ sich ohne großen Aufwand strafrechtlich abhandeln. In den restlichen 660 Fällen war laut Staatsanwaltschaft eine intensivere Strafverfolgung notwendig. Was das genau heißen soll, ist nicht ganz klar aber da geht es dann wohl um übergreifende Straftaten. Interessant ist auch, dass knapp 500 in Amsterdam entdeckt wurden. Überraschend ist es aber nicht wirklich. Das soll es dann erstmal gewesen sein!

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Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
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