Eberhard van der Laan erliegt seinem Krebsleiden

„Wir erinnern uns an Eberhard van der Laan als einen engagierten Bürgermeister mit Herz für seine Stadt und einem glühenden Glauben in eine Gesellschaft, in der alle mitwirken. Er war markant in seinen Auftritten und bewegt in seinem Umgang mit Menschen. Wir wünschen seiner Frau und Kindern Kraft bei diesem großen Verlust.“

Mit diesen Worten gedenken König Willem-Alexander und Máxima dem am Donnerstag verstorbenen Bürgermeister a.D. von Amsterdam, Eberhard van der Laan. Erst kürzlich hat er sein Amt niedergelegt. Nun hat er dann doch sehr plötzlich seinen Kampf gegen den Lungenkrebs verloren.

Er hinterlässt Frau und drei Kinder. Ihnen und allen Angehörigen wünschen wir unser Beileid und viel Kraft.

Ruhe in Frieden.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Vhf

    wollte mich dazu schon neulich äußern, als ihr die neuigkeit seiner erkrankung/Amtsniederlegung(in seinem fall ist , was coffeeshops betriffft, wohl eher von einer amtsniederlage die rede*lol*) geposted hattet.
    also ich deute gerade den artikel hier als eine art nachruf und den verstehe ich nicht so ganz. der typ hat im zuge des unsäglichen wietpasses/i-kriterium diesen scheiß deal ausgehandelt, das in amsterdam nicht einzuführen, dafür aber alle coffeeshops in 250m-entfernung zu schulen zu schließen – was ebenso wie der wietpas an sich, einfach nur verlogen und nicht gerade pragmatisch ist^^!?
    dann kommt noch „sein“ versagen dazu, als es im vergangenen jahr diese ganzen schießereien auf coffeeshops gab, da hat der typ auch nur inkompetent agiert.
    sicher, er hat versucht die coffeeshops wohl zu erhalten, aber nichts am status quo geändert. nicht falsch verstehen, sicherlich hat er nur begrenzten einfluss auf die politik des landes, aber doch einen wohl größeren einfluss als sagen wir mal dieser blog hier.
    von daher: gut, dass wir ihn los sind. was nicht heißt, dass ich mich konkret über seinen tod freue, er ist mir einfach egal!
    und was „schlecht reden über tote“ betrifft: natürlich wünsche ich niemandem eine tödliche krankheit an den hals, aber ich finde es immer wieder erschreckend zu beobachten, im privaten wie öffentlichen raum, wie meine mitmenschen auf einmal auf samtpfoten marschieren, sobald solche krankheiten auftreten.
    bezieht sich nicht direkt auf den artikel: selbst das größte arschloch(allgemein gesprochen) wird noch bemitleidet und sein lebenslauf scheinbar revidiert. das geht gar nicht.
    und noch viel schlimmer: die meisten mitmenschen machen das auch nur aus einer art egoismus heraus, einem überaus platten sogar, nämlich „hauptsache mir passiert das nicht und es könnte ja uns alle treffen“. wow*lol*
    das finde ich so unglaublich armselig. „todeskrankheit als weg der rehabiliterung im öffentlichen raum.“ – das wäre doch mal ein schöner titel für die marketingabteilung so mancher menschen/unternehmen/was auch immer.
    hat wahrscheinlich schon jeder mal erlebt.
    ob das jetzt bei guido westerwelle, einem unliebsamen nachbarn, den blöden arbeitskollegen oder was weiß ich für ein arschloch war, diese szenarien sind omnipräsent.
    amen!
    viele grüße
    *vhf*

  • Pfeifenklatscher

    Ich finde DICH und deine ganzen dümmlichen Kommentare auf dieser Plattform „unglaublich armselig“. Dass Du absolut keinen Plan hast, wovon du sprichst, ist eine andere Baustelle (von wegen Growerfahrung oder dein Geschwätz über die „Wirkung“ von Terpenen *lol*) aber das hier toppt alles.

    • Vhf

      kurzer nachtrag/nachbesserung zum letzten absatz meines Posts, den ich vergessen hatte:
      wenn eine unliebsame person schwer erkrankt, bekommt der aufgrund meiner humanitären einstellung grundsätzlich einen funken „mitgefühl“(!), das ist jedoch alles, was er bekommt – aber es revidiert keinesfalls seine bisherigen „negativen taten“ oder macht diesen erkrankten plötzlich zum besseren menschen.
      in solchen fällen reagieren viele mitmenschen allerdings mit plattem „mitleid“(!) und versuchen den menschen noch irgendwie schön zu reden(siehe auch begräbniskultur hierzulande, wo noch der größte unmensch abgefeiert wird, egal, was
      der sich geleistet hat. verhältnis von guten wie schlechten taten aufzeigen? fehlanzeige!).
      eben aus falsch verstandenem respekt heraus, dabei reicht das obige mitgefühl(!) einfach aus, aber bitte keine geheuchelten leeren gesten/floskeln oder das noch schlimmere angesprochene (selbst)mitleid, was viele zu entwickeln scheinen, eben aus angst(oder aberglauben?*lol*)heraus, es könnte sie ja auch mal treffen.
      viele grüße
      *vhf*

    • Sebastian

      Dann bring doch bitte auch mal dein Wissen ein! Was weißt Du denn zur „Wirkung“ von Terpenen zu sagen?
      (zB.: Ganja mit viel α-Pinen kann wahrscheinlich die Augen reizen, dann gibt es rote „Klüsen“ vom kiffen.)

      „As a consequence of the biological functions of terpenes (in humans and
      other organisms), these molecules have led to six major drug classes
      over the last century, namely steroids, tocopherols, taxanes,
      artemisinins, ingenanes and cannabinoids“
      Dewick PM. Medicinal Natural Products: A Biosynthetic Approach. West Sussex, UK: Wiley; 2009.