Lasst uns demonstrieren!

Vor einigen Tagen kam in den Kommentaren der Vorschlag auf, eine Demo zu veranstalten, um gegen die Diskriminierung in vielen niederländischen Gemeinden zu protestieren. Ein Vorschlag war, dies im Rahmen des Gerichtsprozesses von Marc Josemans in Maastricht zu tun. Den Einwand, dies nicht ohne Marcs Einverständnis zu tun fand ich sehr gut. Also habe ich ihm eine Mail geschrieben und ihm davon erzählt.

Er selbst ist der Meinung, dass sich dadurch nichts ändern würde, aber seinen Segen hätten wir trotzdem:

Please feel free to arrange a protest if you must, but don’t expect any positive results from that.

Allerdings würde ein Urteil nicht im Gericht direkt ausgesprochen, sondern würde im Internet bekannt gegeben. Der exakte Tag stünde entgegen der Meldung vor einigen Tagen noch nicht fest. Ein Möglicher Termin sei der 25.02, aber es wäre auch früher oder später möglich. Somit wäre also ein Möglicher Termin und Ort für eine Demo nicht automatisch gegeben.

Ausserdem muss ich sagen, dass ich persönlich keinerlei Erfahrung mit der Planung und Durchführung von Demonstrationen habe, schon gar nicht in den Niederlanden. Aus diesem Grunde habe ich mich gerade auch an den VOC gewendet (mit dem ich schon vorher bereits im Kontakt stand) und dort nach der Meinung gefragt. Meiner Meinung nach ist eine internationale Zusammenarbeit sehr wichtig, so dass auf einer möglichen Demo nicht nur Niederländer, sondern auch viele deutsche, Belgier, Franzosen und andere zahlreich erscheinen würden.

Ob wir wirklich etwas hinbekommen weiss ich nicht. Aber versuchn sollten wir es doch mal, oder?

Mein vorgeschlagenes Motto wäre:

Vriendschap begint niet voor gesloten deuren.

und das dann multilingual. Die deutsche Version wäre dann:

Freundschaft beginnt nicht vor verschlossenen Türen.

Was meint ihr?

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
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