Groningen soll vorankommen mit legalem Wietanbau

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Jonge Demokraten Quelle: Facebook

Die JD (Jungendorganisation der D66) und die JOVD (Jugendorganisation der VVD) in Groningen (Provinz: Groningen ) sind der Meinung, dass die Gemeinde vorankommen sollte bei der Regulierung des Cannabisanbaus.

Auch Groningen gehört inzwischen zu den Unterzeichnern des “Joint Regulation Manifest” und der Vorsitzende der JOVD Groningen William van den Hoorn sagt: “Lassen wir Groningen vorangehen und den Schritt machen. Wir in den Niederlanden können zeigen, dass wir Verantwortung übernehmen”. Van den Hoorn weiß um die Gefahren des illegalen Wietanbaus. Häufig entstehen Brände und es wird illegal Strom angezapft.

Während Justizminister Opstelten nichts von einer Regulierung wissen will, setzt die JOVD fest darauf. Van den Hoorn: “Wenn man nicht immer der bravste Schüler in der Klasse ist und auch mal etwas wagt, kann man die Probleme, die der illegale Cannabisanbaus mit sich bringt, auch lösen”.

Darüberhinaus wissen die Jungen Demokraten, dass dadurch die Qualität des Marihuana sichergestellt werden kann . Die Polizei spart eine Menge Kapazitäten. Marjolein Niewijk, Vorsitzende der Jungen Demokraten in Groningen: “Die Durchsetzung der Drogenprohibition und der dadurch entstandene Schaden kostet unser Land, nach Zahlen des Sicherheitsministeriums, jährlich 500 Millionen Euro. Eine wirkliche Verschwendung von Geld, das sicherlich besser eingesetzt werden könnte”.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli