Kurzmeldung: Reiseportal für Cannabisfreunde

Eine liebe Freundin von mir war am vergangenen Wochenende in Amsterdam auf dem ” Cannabis-Bevrijdingsdag”, der dieses Jahr im Flevopark stattfand. Leider konnte ich sie nicht zu einem Reisebericht überreden. Sie hat mir jedoch eine Menge zum Lesen mitgebracht. Unter anderem die aktuelle Ausgabe der High-Life. Darin bin ich auf eine interessante Meldung zu einem kifferfreundlichen Online-Reiseportal gestoßen. Da in den Kommentaren zu unserem Dauerbrenner “Tipps für Amsterdam” immer nach guten Unterkünften gefragt wird, möchte ich Euch folgenden Tipp nicht vorenthalten.

Vielleicht kennen einige unserer Leser das alternative Reiseportal “Airbnb”. Dort finden sich Hauseigentümer und Touristen, die von den üblichen Hotels die Nase voll haben und individuelle Alternativen suchen.

Mit “travelTHC” gibt es ein ähnliches Portal nun speziell für Liebhaber des grünen Krautes. Die Seite, die sich bis vor kurzem noch “airTHC” nannte, was vermutlich dann doch etwas missverständlich war, vermittelt zwischen Vermietern, die dem Cannabiskonsum positiv gegenüber stehen und Reisenden, die sich keine Sorgen um eventuelle negative Reaktionen machen möchten, wenn der typische Geruch durchs Treppenhaus weht.

Die Seite vermittelt diese Unterkünfte übrigens nicht nur in unserem Lieblings-Land.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com