Ab Heute: Coffeeshops in Sittard-Geelen für Touristen nicht mehr zugänglich

Hallo Leute! Nach längerer Abwesenheit kriegt Ihr heute mal wieder was zu Lesen von mir. Ich würde euch gerne etwas erfreuliches anbieten aber wie Ihr wisst, hat die niederländische Coffeeshopszene selten etwas positives zu berichten, bis auf den Umsatz :-)!

Mitte März hatte Mobo ja schon über das Vorhaben des Diktators Bürgermeisters von Sittard-Geelen berichtet und heute, am 01.Juni 2016, tritt die neue, alte Regelung wieder in Kraft. Einzig positiv für uns Deutsche ist die Tatsache, dass man uns nicht als wirklichen Problemfaktor gennant hat und sich größtenteils auf die Belgier, Franzosen und Luxemburger stürzte. Jetzt muss schon eine Nation mit knapp 600.000 Menschen als Prellbock für diese widerwärtige Politik herhalten. Das wäre ungefähr so, als würden sich die Spanier über Drogentourismus aus Gibraltar und Andorra aufregen. Wie wir also sehen, nimmt die Sache langsam abstrakte Züge an. Damit aber noch nicht genug, denn die Gemeinde rechnet bereits mit einem großen Anstieg des Straßenhandels und hat dafür extra einen ,,Drugsmeldepunt” eingerichtet.

Bürgermeister Cox
Bürgermeister Cox

Über eine Telefonnummer, die 24/7 zu erreichen ist, oder über die Homepage der Gemeinde können die besorgten Bürger ihrem Frust, über das selbst geschaffene Problem, freien Lauf lassen. Da kann man nur hoffen, dass die Leitungen glühen werden und das extra Personal der Politie Limburg einiges zu tun hat.

Wie lange das Schauspiel diesmal dauern wird, bleibt erstmal abzuwarten. Bürgermeister Sjraar Cox scheint vollends vom Erfolg überzeugt zu sein. Wenn man es schafft die Luxemburger aus Sittard-Geelen fernzuhalten, ist bald sicher auch wieder Ruhe in der Nachbarschaft. Flyer wurden ja bereits in den letzten Monaten an die ausländischen Konsumenten verteilt.

 

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
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